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Ophion obscuratus (Fabricius, 1798) -- Sichelwespe} Ophion obscuratus -  1. Fund
Ophion obscuratus - 1. Fund


 

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Stamm Mollusca (Cuvier, 1797) -- [Weichtiere] Schnecken, Muscheln, Kopffüßer uvm.


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Käferschnecken
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Kahnfüßer

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Die Weichtiere (Mollusca) oder Mollusken (lateinisch molluscus ?weich?) sind ein sehr arten- und formenreicher Tierstamm der Gewebetiere (Eumetazoa). Sie leben vorwiegend im Meer (marin), kommen mit einigen Formen aber auch auf dem Festland und im Swasser vor. Die Wissenschaft von den Weichtieren wird auch als Malakologie (griechisch ??????? malaks ?weich?) oder Malakozoologie bezeichnet.

Der Krper der Weichtiere ist ursprnglich unsegmentiert, streng zweiseitig (bilateral) symmetrisch gebaut und gliedert sich in vier Regionen:

Kopf und Fu, die zusammen eine funktionelle Einheit bilden, die fr die Fortbewegung, Nahrungsaufnahme und ? damit eng verknpft ? die Informationsverarbeitung zustndig sind, werden auch zum Kopffu (Cephalopodium) zusammengefasst. Mantel und Eingeweidesack bernehmen als funktionelle Einheit vor allem die grundlegenden Lebensfunktionen und werden daher auch zum Visceropallium zusammengefasst.

Der Fu ist bei den meisten Weichtiergruppen als Kriech- oder Grab- und Haftorgan ausgebildet, wobei die Kriech-Haft-Funktion als die ursprngliche gilt. Die uere Zellschicht des Mantels, das Mantelepithel, scheidet bei vielen Arten zum besseren Schutz des Eingeweidesacks ein Auenskelett aus Calciumcarbonat ab. Dieses Auenskelett tritt in verschiedenen Formen auf: Es kann aus einer Episphre, d. h. aus einer chitinsen Schicht (Cuticula), in die zahlreiche einzelne, kleine Kalknadeln (Spicula) eingelagert sind, bestehen, eine Art flchigen Panzer bilden oder aber ein gestrecktes oder spiralig gewundenes Gehuse, in das sich das Tier vollstndig zurckziehen kann. Die flchigen oder gehuseartigen Auenskelette sind unter den Mollusken weit verbreitet und werden auch als Schale bezeichnet. Kalkspiculae gelten als ursprngliches (?primitives?) Merkmal und finden sich nur bei Wurmmollusken (Aplacophora) und Kferschnecken (Polyplacophora), wobei letztgenannte auch flchige Strukturen ausbilden. Das Epithel des Kopffues trgt oft Wimpern (Cilien) und zahlreiche Drsen, die verschiedene Sekrete absondern.

Der Mantel bildet (ursprnglich am Krperende) eine mehr oder weniger voluminse Einstlpung, die Mantelhhle. In ihr liegen Organe, die als Ctenidien (?Kammorgane?) bezeichnet werden. Sie erzeugen zusammen mit vielen kleinen im Mantelepithel sitzenden Wimpern einen Wasserstrom, der dafr sorgt, dass ein stetiger Wasseraustausch zwischen der Mantelhhle und der Umgebung erfolgt, denn in die Mantelhhle mnden der Darm und die Nierengnge (siehe unten) ein. Das Mantelepithel der Mantelhhle dient zudem der Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe. Bei greren Mollusken (mit Ausnahme der Landschnecken und Kahnfer) bernehmen die Ctenidien auch eine Kiemenfunktion.

Das Exkretionssystem der Mollusken gilt als einzigartig. Die Ultrafiltration des Primrharns aus der Hmolymphe, einer Art primitivem Blut, erfolgt dabei ber die Wnde der Herzvorkammern (Atrien, Aurikel) in das Perikard (Herzbeutel) hinein, den Coelomraum, der das Herz umgibt. Die den Atrien aufliegenden und mit Podocyten ausgekleideten Bereiche des Perikardialepithels werden aus historischen Grnden auch ?Perikardialdrsen? genannt. Ermglicht wird die Filtration durch den vom Herzmuskel erzeugten ?Blutdruck?. Der Primrharn (Perikardialflssigkeit) passiert nachfolgend die Perikardiodukte (auch Nephridien, Metanephridien, oder Nephridialkanle genannt, jeweils einer pro Krperhlfte), bewimperte Gnge, die an einem Ende mit dem Perikard und am anderen Ende mit der Mantelhhle in Verbindung stehen. Bei ?hheren? Mollusken sind die Perikardiodukte Abschnittsweise relativ komplex aufgebaut, wobei diese Abschnitte dann ?Nieren? genannt werden. In den Perikardiodukten erfolgt die Rckresorption von Wasser und lebenswichtigen im Primrharn enthaltenen Stoffen. So entsteht der Sekundrharn. Dieser wird in die Mantelhhle abgegeben. Das Exkretionssystem der Mollusken hnelt damit in seinem Aufbau relativ stark dem der Wirbeltiere. Perikardialdrsen und Perikard fungieren dabei analog zu den Glomeruli und Bowman?schen Kapseln der Nierenkrperchen und die Perikardiodukte analog zu den Nierenkanlchen der Wirbeltierniere.[1]

Whrend einige Gruppen der ?hheren? Mollusken (Eumollusca, Testaria) einen vergleichsweise konservativen Krperbau aufweisen, der dem vermuteten ursprnglichen Bauplan (siehe unten) mit Kriechfu, Radula, einfachem Auenskelett mit reiner Schutzfunktion, strenger Bilateralsymmetrie und After am hinteren Krperende relativ nahe kommt (Einschaler, Kferschnecken ? wobei diese Vertreter mit u. a. der Vervielfachung der Ctenidien bzw. einer mehrplattigen Schale eine Pseudosegmentierung entwickelt haben), ist in anderen Gruppen dieser Bauplan noch strker abgewandelt worden. So ist bei den Kopffern (Cephalopoda) der Fu zu einem um die Mundffnung angeordneten Tentakel- oder Armkranz umgebildet, und ihr Gehuse bietet nicht nur Schutz, sondern fungiert auch als Teil eines hydrostatischen Apparates zur Regulierung ihres statischen Auftriebs. Bei den modernen Kopffern (Coleoidea) ist der Auftriebskrper ins Krperinnere verlagert oder sehr stark reduziert. Ebenfalls sehr stark modifiziert sind die Muscheln (Bivalvia), bei denen der Kopf und die Radula reduziert sind, und der Fu zu einem Graborgan umgebildet und die Schale zweiklappig ausgebildet ist. Bei den Schnecken erfolgte eine starke Reduktion der Bilateralsymmetrie, einhergehend mit einer Verdrehung des Eingeweidesacks um 180. Zudem liegen bei Schnecken und Kopffern Mantelhhle und After nicht am hinteren Ende des Weichkrpers, sondern ber bzw. unter dem Kopf.

Das Verdauungssystem der Weichtiere differiert entsprechend ihrer physiologischen Bedrfnisse erheblich.[2][3] Besonders stabile Biopolymere finden sich oft an den Nahrung ergreifenden und zerkleinernden Strukturen (Radula oder Papageienschnabel-artigen Kiefern der Kopffer) in Form von Chitin.[4] Einzelne herbivore Weichtiere nutzen in ihrem Verdauungssystem auch endogene Cellulasen zum Abbau von Cellulose, welche nachgewiesen wurde bei einigen Schnecken[5] wie der Weinbergschnecke[6] und einigen Muscheln: Corbicula japonica und Lyrodus pedicellatus.[7] Die Herkunft des Cellulasegens wird auf den letzten gemeinsamen Vorfahren der Bilateria zurckgefhrt.[8]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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