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Phasanius colchicus (Linnæus, 1758) -- Ringfasan} Phasanius colchicus -  4. Fund (Männchen)
Phasanius colchicus - 4. Fund (Männchen)


 

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Ordnung Columbiformes (Latham, 1790) -- Tauben


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Fam. Columbidae (Illiger 1811) -- Tauben (88)
Tauben

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Die Tauben (Columbidae) sind eine artenreiche Familie der Vgel. Sie sind die einzige Familie der Ordnung der Taubenvgel (Columbiformes). Die Arten der Familie haben einen recht einheitlichen Krperbau mit krftigem Rumpf und relativ kleinem Kopf, der beim Laufen in charakteristischer Weise vor und zurck bewegt wird. Bei den meisten Arten ist das Gefieder grau, graublau oder braun gefrbt. Einige wenige Arten, die meist zu den Fruchttauben gehren, haben ein sehr farbenprchtiges Gefieder.

Tauben ernhren sich berwiegend von pflanzlicher Nahrung, die von den meisten Arten unzerteilt verschluckt wird. Im Gegensatz zu den meisten Vgeln heben Tauben den Kopf beim Trinken nicht an, sondern sie saugen das Wasser auf. Die Nester der Tauben sind meist sehr einfache Gebilde. Das Gelege besteht aus einem bis zwei Eiern. Zu den Besonderheiten der Taubenvgel zhlt die Bildung der sogenannten Kropfmilch, mit der die Jungvgel ernhrt werden. Die Nestlinge wachsen sehr schnell heran, bei vielen Arten sind sie bereits nach zwei Wochen flgge.

Die Familie umfasst etwa 42 Gattungen und mehr als 300 Arten, die grte Artenvielfalt besteht im Bereich von Sdasien bis Australien. In der Palarktis kommen 29 Arten vor, davon fnf in Mitteleuropa.

Die kleinsten Tauben sind etwa so gro wie eine Lerche, die grten Arten erreichen die Gre eines Haushuhns. Tauben sind krftig gebaut und meist auffallend kleinkpfig. Der Schnabel hat nur in der distalen Hlfte eine Hornscheide. Die basale Hlfte wird von einer weichen, basisnah geschwollenen Haut bedeckt, unter der sich die schlitzfrmigen Nasenlcher befinden. Der Tarsometatarsus ist mehr oder weniger ausgedehnt befiedert. Der unbefiederte Teil des Tarsometatarsus ist vorn meist durch eine Reihe tafelfrmiger Schuppen bedeckt und im brigen fein beschildert oder mehr oder weniger nackt. Der Fu ist als Sitzfu ausgebildet und anisodactyl, drei Zehen weisen nach vorn, eine nach hinten.

Das Deckgefieder ist recht dicht, die Federfahnen haben basal und seitlich dunige Bereiche, Pelzdunen fehlen. Das Gefieder wirkt beim lebenden Vogel durch die starke Puderbildung wachsartig bereift. Das Grogefieder besteht aus 11 Handschwingen, 12 bis 18 Armschwingen und meist 12 bis 14 Steuerfedern. Der Schwanz ist gerade abgeschnitten bis stark keilfrmig. Die Geschlechter unterscheiden sich in der Regel nur geringfgig.

Alle Tauben haben rudimentre Blinddrme und einen groen, zweiteiligen Kropf. In diesem wird nicht nur Nahrung gespeichert, sondern auch die sogenannte Kropfmilch zur Ftterung der Nestlinge gebildet. Diese Kropfmilch entsteht durch die kontinuierliche Neubildung und Ablsung von Epithelzellen im Kropf. Die uerst nahrhafte Flssigkeit wird von beiden Geschlechtern erzeugt. Bei der Haustaube setzt sie sich zu 64 bis 82 % aus Wasser, zu 7 bis 13 % aus Fett und fetthnlichen Stoffen, zu 10 bis 19 % aus Eiwei, zu 1,6 % aus Mineral- und Wirkstoffen wie Vitamin A und B-Komplexen zusammen.

Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis kommt die Familie beinahe weltweit vor. Die grte Formenvielfalt findet sich von Sdasien bis Australien, als Region mit der grten Vielfalt bezogen auf Krpergre und besetzter kologischer Nische gilt Neuguinea.[1] In der Palarktis kommen 29 Arten vor, davon fnf in Mitteleuropa (Ringeltaube, Hohltaube, Trkentaube, Turteltaube und Stadttaube).

Tauben nutzen eine Vielzahl verschiedener Lebensrume. Eine groe Zahl der Arten bewohnt Wlder, sowohl in den Ebenen als auch in Gebirgen. Einige wenige Arten besiedeln felsige Gebiete oder kommen im Randgebiet von Wsten und Trockensteppen vor.[2] Einige Arten sind ausgesprochene Lebensraumspezialisten. So kommen die Rotscheitel- und die Weischeiteltauben ausschlielich in stark zerklfteten und felsigen Gebieten im Norden Australiens vor. Die zu den Feldtauben gehrende Schneetaube brtet im Himalaya in Hhenlagen zwischen 4.000 und 6.000 Meter und unternimmt teilweise Vertikalwanderungen von mehr als 2.000 Hhenmetern, um nach Nahrung zu suchen. Die im karibischen Raum verbreitete Weikappentaube bentigt whrend der Fortpflanzungszeit sogar zwei stark unterschiedliche Lebensrume. Sie brtet in isoliert vor der Kste liegenden Mangrovengebieten. Dort sind die Nester vor Beutegreifern wie Waschbren geschtzt. Ihre Nahrung sucht sie dagegen in immergrnen Hartlaubwldern.[3]

Die meisten Arten ernhren sich fast ausschlielich pflanzlich. Tauben sind anders als viele andere samenfressende Vgel nicht in der Lage, Samen oder Krner mit dem Schnabel zu enthlsen. Sie nehmen daher Samen, Frchte, Beeren und auch kleine Wirbellose ganz auf und verschlucken sie. Auch die Fe werden bei der Nahrungsaufnahme nur sehr selten benutzt.[4] Eine Ausnahme davon ist die Zahntaube, die mit ihrem krftigen Schnabel in der Lage ist, auch grere Samen zu zerbeien. ber diese Art liegen nur wenige Beobachtungen vor. Vermutlich nutzt sie aber dabei ihre Fe zum Festhalten grerer Nahrungsteile.[5]

Die Nester sind meist recht kleine Plattformen aus Zweigen, seltener wird in fertigen Hhlen in Bumen, Felsen oder in der Erde gebrtet. Einige australische Arten brten hufig auf dem Boden. Bei nestbauenden Arten erfolgt der Bau im Wesentlichen durch das Weibchen, das Mnnchen bergibt diesem jedoch die zum Bau verwendeten stchen und Zweige. Die Gelege umfassen nur ein oder zwei elliptische, einfarbige Eier. Bei den meisten Arten sind die Eier rein wei, nur bei einigen bodennahe brtenden Arten kommen cremefarbene oder blass gelbbraune Eier vor. Die Jungen sind Nesthocker, sie sind beim Schlupf nackt oder grob gelb haarig bedunt. Sie werden in den ersten Lebenstagen ausschlielich mit Kropfmilch ernhrt, die sie erhalten, indem sie den Schnabel in den Rachen der Altvgel stecken.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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