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Cerastoderma glaucum (Poiret, 1789)} Cerastoderma glaucum -  1. Fund
Cerastoderma glaucum - 1. Fund


 

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Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke



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Cepaea nemoralis - 1. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
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Cepaea nemoralis - 2. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
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Cepaea nemoralis - 3. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
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Cepaea nemoralis - 4. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
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Cepaea nemoralis - 5. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
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Cepaea nemoralis - 6. Fund

Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke


 
       





 

Die Hain-Bnderschnecke (Cepaea nemoralis) ? auch Hain-Schnirkelschnecke oder Schwarzmndige Bnderschnecke genannt ? gehrt zur Familie der Schnirkelschnecken (Helicidae), die zur Ordnung der Lungenschnecken (Pulmonata) gerechnet wird und kann leicht mit der nah verwandten Garten-Bnderschnecke (Cepaea hortensis) verwechselt werden.

Das Gehuse der Hain-Bnderschnecke ist im Gesamthabitus kugelfrmig mit einem konischen Gewinde mittlerer Hhe. Die Auenlinie ist nahezu gerade und es werden bis etwa 5,5 Windungen ausgebildet, die relativ rasch und gleichmig zunehmen. Die Mndung fllt im Adultstadium rasch aus der Spiralebene ab. Die Gre des Gehuses ist recht variabel, es misst im Adultstadium meist etwa 17 bis 18 mm in der Hhe und 21 bis 23 mm in der Breite, selten auch bis 28 32 mm. Der Nabel ist meist vom Mundsaum verdeckt, selten noch ein wenig offen. Die Schale ist meist relativ dick und fest. Die Oberflche ist glnzend und mit feinen, unregelmigen Anwachsstreifen versehen. Der Rand des Mundsaums ist relativ dnn und leicht nach auen gebogen. Er besitzt auf der Innenseite eine verdickte Lippe, auen ist er braun bis fast schwarz gefrbt. Nur selten kommen Exemplare vor, die einen helleren Mundsaum haben (und deshalb mit der Garten-Bnderschnecke leicht verwechselt werden knnen).

Die Grundfarbe des Gehuses ist meist leuchtend gelb oder brunlich rot, oft aber auch wei oder gelblich. Es kommen jedoch auch andere Frbungen vor. In Nordfrankreich, Belgien und den Niederlanden kommt beispielsweise eine Variante mit einer violettbraunen Grundfarbe hufig vor. Das Gehuse kann einfarbig gelb oder rotbraun sein, meist weist es jedoch ein oder mehrere (bis zu fnf) dunkelbraune (oder fast schwarze), spiralige Bnder auf. Einzelne Bnder knnen miteinander verschmelzen oder auch fehlen. Die Hain-Bnderschnecke und die nahe verwandte Garten-Bnderschnecke (Cepaea hortensis) gehren hinsichtlich ihrer Frbung zu den variabelsten heimischen Landschnecken berhaupt (Farb-Polymorphismus)[1].

Die Grundfarbe des Weichkrpers reicht von gelb bis zu dunkelgrau und brunlich, ja fast schwarz. Die Runzeln sind meist dunkler als die Grundfarbe. Die meisten Exemplare besitzen einen kielhnlichen Streifen auf dem Rcken, der bei dunklen Tieren meist etwas heller ist, bei hellen Tieren etwas dunkler ist. Der Kopf und die Fhler sind in der Regel immer dunkler als der Rest des Krpers. Die Sohle ist hell bis dunkelgrau gefrbt, hufig mit etwas dunkleren Seitenfeldern.

Die Art wird sehr leicht mit der nahe verwandten Garten-Bnderschnecke verwechselt. Andere Arten kommen aber kaum in Betracht. Der wesentliche uere Unterschied zu dieser besteht in der dunklen Gehusemndung; die Garten-Bnderschnecke besitzt eine helle Gehusemndung. Allerdings gibt es auch (einige wenige) Ausnahmen, d. h. dass manche Exemplare der Hain-Bnderschnecke auch eine helle Mndung aufweisen knnen. Des Weiteren besitzt die Hain-Bnderschnecke drei oder weniger Drsenanhnge am Genitalapparat, die Garten-Bnderschnecke hingegen vier oder mehr. Sie ist meist grer und die Seitenlinie ist fast gerade, im Gegensatz zur Garten-Bnderschnecke, deren Seitenlinie etwas gewlbt ist. Auerdem sind die Klingen der Liebespfeile bei der Hain-Bnderschnecke ungegabelt, bei der Garten-Bnderschnecke gegabelt.[2]

Die Schneckenart ist in West- und Mitteleuropa weit verbreitet, vor allem in Grten, Parks, auf Friedhfen, aber auch in lichten Wldern, Gebschen, Heckenreihen und feuchten Hochstaudenfluren. In fr die Art optimalen Biotopen wurden Besiedlungsdichten von bis zu 100 Tieren pro m2 festgestellt. Die vertikale Verbreitung reicht von der Ebene bis ins Gebirge. In den Alpen steigt sie bis auf 1200 m an, in den Pyrenen bis auf 1800 m. Im Westen bilden die Pyrenen die Sdgrenze, dann quer durch Sdfrankreich zu den Alpen. Die Nordgrenze der Verbreitung erreicht auf den Britischen Inseln Mittelschottland, in Skandinavien Sdschweden, Sdnorwegen und das sdliche Finnland (meist nur die Kstenbereiche). Die stliche Grenze in Mitteleuropa war etwa die Oder, wobei sich das Verbreitungsgebiet entlang der Ostsee noch bis zum frheren Ostpreuen erstreckte. Ursprnglich fehlte sie auch weitgehend im Gebiet von Tschechien. Entlang der Sdgrenze kommt sie in den italienischen Alpengebieten, sterreich und im westlichen Ungarn natrlich vor. Sie ist inzwischen jedoch weitrumig durch den Menschen (synanthrop) verschleppt worden. Inzwischen kommt sie auch in Nordamerika vor.[3]

Sie ernhrt sich hauptschlich von abgestorbenen oder verrotteten Pflanzenteilen, aber auch von verschiedenen frischen Pflanzen, Algen und Pilzen.[4] Sie wurde auch schon an Aas, vor allem an anderen toten Schnecken fressend beobachtet.

Die Tiere werden geschlechtsreif, wenn das Gehuse seine Endgre erreicht hat. Sie sind wie alle Landlungenschnecken Zwitter, die sich gegenseitig befruchten. Selbstbefruchtung kommt aber nicht vor. Die Paarung findet meist im Frhjahr statt. Wie andere Schnirkelschnecken stimulieren sie sich gegenseitig mit einem Liebespfeil. Dieser ist vierkantig, die Basis ist kronenartig erweitert[5]. Die Eier werden dann von Juni bis August in Gruppen von 30 bis 60 Eiern in selbstgegrabenen Erdhhlen abgelegt. Insgesamt werden pro Tier bis zu 80 Eier pro Jahr abgelegt. Die oval bis leicht elliptischen Eier sind weilich und mit einer Kalkschale versehen. Sie messen 2,3 bis 2,6 2,8 bis 3,1 mm.

Die Jungschnecken schlpfen nach ca. 3 Wochen als fertige kleine Tierchen aus den Eiern. Sie verlassen die Erdhhle jedoch erst nach etwa 10 bis 14 Tagen. Das Gehuse der Jungtiere misst bereits 2,7 bis 2,9 mm im Durchmesser. Die Hain-Bnderschnecke erreicht ein Alter von bis zu acht Jahren.[6]

Die Hain-Bnderschnecke hat eine groe Zahl von Feinden. Darunter sind eine ganze Reihe von Vgeln, z. B. Singdrossel, Neuntter, Elster, Amsel, Star, verschiedene Krhen-Arten, verschiedene Mwen-Arten sowie Enten und Hhnervgel (z. B. der Fasan). Allerdings sind sie wohl nicht die Hauptfeinde, da sie tagaktiv sind und die Schnecken meist nachtaktiv. Einige der genannten Vogel-Arten knnen die Schnecken nur erbeuten, wenn sie kriechen, d. h. dass diese Arten nur an trben und feuchten Tagen als nennenswerte Schneckenruber in Betracht kommen. Drosseln und Elstern ffnen die Gehuse der Schnecken an sogenannten Drosselschmieden auf greren Steinen, indem sie die Gehuse auf die Steine schlagen. Unter den Sugetieren sind der Igel und auch die Spitzmaus zu nennen, die auch Gehuseschnecken fressen (aber nicht nur die Hain-Bnderschnecke). Vermutlich die meisten Verluste drften in geeigneten Biotopen Frsche, Molche und Krten verursachen, die vor allem junge Exemplare ganz verschlucken. Auch unter den Gliederfern gibt es Arten, die sich auf Gehuseschnecken als Beute spezialisiert haben, z. B. die Larve der Leuchtkfer und verschiedene Schnellkfer (z. B. Drilus concolor). Ruberisch lebende Schnecken (z. B. die Knoblauch-Glanzschnecke (Oxychilus alliarius)) berfallen auch Gehuseschnecken.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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