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Colias croceus (Fourcroy, 1785) -- Postillion, Wandergelbling} Colias croceus -  3. Fund (Männchen)
Colias croceus - 3. Fund (Männchen)


 

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Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke



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Cochlicopa cf. lubrica - 6. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
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Cochlicopa lubrica - 1. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
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Cochlicopa lubrica - 2. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
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Cochlicopa lubrica - 3. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
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Cochlicopa lubrica - 4. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
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Cochlicopa lubrica - 5. Fund

Cochlicopa lubrica (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Achatschnecke, Gemeine Glattschnecke


 
       





 

Die Gemeine Glattschnecke (Cochlicopa lubrica), auch Gemeine Achatschnecke genannt, ist eine landlebende Schneckenart aus der Familie der Glattschnecken (Cochlicopidae).

Das relativ kleine Gehuse ist rechtsgewunden und nur 5 bis 7,5 mm hoch und 2,4 bis 2,9 mm dick (breit). Es ist lnglich-konisch mit 5 zunchst rasch, spter langsamer zunehmenden, schwach gewlbten Windungen. Der Apex ist stumpf bis kugelig. Es ist kein Nabel vorhanden. Die Oberflche ist dunkel hornfarben bis rtlichbraun gefrbt und glnzend. Es weist nur sehr schwache und feine Anwachsstreifen auf. Die annhernd eifrmige Mndung ist bis 2 mm hoch, nicht verbreitert und oben zugespitzt. Es besitzt innen eine deutliche helle Lippe, die durch die Schale an die Auenseite oft leicht gelblich oder rtlich durchscheint, die Auenlippe ist nur gering verdickt.

Im Geschlechtsapparat zweigt der Samenleiter bereits frh vom Eisamenleiter (Spermovidukt) ab. Der Samenleiter tritt apikal in den subzylindrischen bis leicht keulenfrmigen Epiphallus ein. Der Penis ist eher kurz und zylinderfrmig. Die innere Oberflche ist mit undeutlichen Lngsfalten versehen. Am Penis ist ein Blindsack mit einem langen, dnn-keulenfrmigen Flagellum ausgebildet. Der Penisretraktor setzt noch vor dem bergang Penis/Epiphallus am Epiphallus an. Durch den frhen Abzweig des Samenleiters ist der freie Eileiter (Ovidukt) vergleichsweise lang. Die Samenblase ist recht klein, der Stiel kurz. Etwa auf der Hlfte der Gesamtlnge der Spermathek zweigt ein kurzes, dnnes Divertikulum ab.

Die Art ist sehr hnlich der Kleinen Glattschnecke (Cochlicopa lubricella) und der Glnzenden Glattschnecke (Cochlicopa nitens). Alle drei Arten kommen in Mitteleuropa vor. Die erstere Art ist im Durchschnitt deutlich kleiner und scheint auch etwas trockenere Standorte zu bevorzugen.[1][2] Die zweite Art ist deutlich grer mit stark gewlbten Umgngen und dunkelbraunem Gehuse.

Die Art ist in ganz Europa, Kleinasien, Nordasien (Altai[3]) und Nordamerika bis Mexiko[4] verbreitet. Sie kommt auerdem auf Island, den Azoren[5] und Madeira[6] vor. Sie ist anthropogen auch nach Neuseeland[7], Australien[8], Sdafrika[9] und sicher noch in andere Regionen der Welt verschleppt worden.

Sie lebt gewhnlich an feuchten Standorten, wie Smpfen, Wiesen und Wldern, von der Ebene bis ins Gebirge. In der Schweiz steigt die Art bis auf 2600 m ber NN, in Bulgarien wurde sie in 1300 m ber NN gefunden[10]. Sie wird hufig im Gras und Moos von Wiesen, an Bchen, unter Steinen, feuchtem Laub und totem Holz in Wldern gefunden. Sie kommt auch im Kulturgelnde wie naturnahen Grten und Parks vor. In den Habitaten, wo die Art vorkommt, kann sie sehr zahlreich sein. Sie toleriert auch nicht kalkhaltige Bden.

Die Gemeine Glattschnecke ernhrt sich hauptschlich von abgestorbenen Pflanzenteilen, niederen Pilzen und Detritus, aber auch frisches Pflanzenmaterial wird gelegentlich gefressen, wie E. Frmming bei Untersuchungen von Faeces und bei Ftterungsversuchen herausfand. So fraen die Tiere das Gewhnliche Hirtentschel (Capsella bursa-pastoris), das Kleinbltige Knopfkraut (Galinsoga parviflora), Wei-Klee (Trifolium repens) und Brennnesseln (Urtica spp.), auch die Bltenbltter verschiedener Wiesenkruter wurden gefressen[11].

In der Zucht legten die Tiere im Januar Eier ab, aus denen nach knapp drei Wochen die Jungschnecken schlpften. Nach molekulargenetischen Untersuchungen von Armbruster vermehren sich die Tiere wohl in erster Linie durch Selbstbefruchtung.[2] Sie erreichen mit 21 bis 24 Monaten die Adultgre und sexuelle Reife[12]. Wahrscheinlich reproduzieren sie sich das gesamte Jahr ber und werden mehrere Jahre alt[12].

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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