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Nassarius (Hinia) reticulatus (Linnæus, 1758) -- Netzreusenschnecke} Nassarius reticulatus - 19. Fund
Nassarius reticulatus - 19. Fund


 

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Ordnung Sepiida (Bather, 1888) -- Sepien


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Fam. Sepiidae (Leach, 1817) -- Tintenschnecken, Sepien (2)
Sepiidae

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Die Sepien (Sepiida) oder Echten Tintenfische, veraltet Kuttelfische (vgl. englisch cuttlefish), bilden eine Ordnung innerhalb der Zehnarmigen Tintenfische (Decabrachia), einer Teilgruppe der Tintenfische (Coleoidea). Sie haben das ursprngliche kalkige gasgefllte Gehuse in stark abgewandelter Form als Sepia-?Schale? beibehalten.

Der Mantel ist in der Regel stumpfer und weniger keilfrmig als der der Kalmare, allerdings gibt es Kalmararten, die auf den ersten Blick den Sepien sehr hnlich sehen. Den wesentlichsten Unterschied stellt allerdings die Ausprgung des Innenskeletts dar, welches bei den Sepien als flacher Kalkschulp ausgebildet ist. Dieser auch als Phragmokon bezeichnete Schulp enthlt eine Vielzahl von gasgefllten Kammern, die dem Tier statischen Auftrieb geben.

Wie die meisten anderen Tintenfische besitzen auch die Sepien einen hornigen Schnabel. Um den Mund herum befinden sich zehn Fangarme, die meist relativ kurz sind. Die lngeren Tentakel (1 Paar) sind in der Ruhestellung zwischen den restlichen Armen versteckt. Die Sepien sind Lauerjger und erreichen nicht so hohe Geschwindigkeiten wie die Kalmare. Den Hauptantrieb bernimmt ein Flossensaum, welcher als Band um den Krper verluft und mit wellenartigen Bewegungen fr den Vortrieb sorgt. Der Siphon wird ebenfalls eingesetzt, allerdings meist nur fr kurze Strecken zur Flucht.

Vor der Kste der australischen Stadt Whyalla tauchen im Sommer Tausende von groen australischen Sepien (Sepia apama) auf. Diese groe Sepienart kann eine Lnge von 60 Zentimetern und ein Gewicht von ber fnf Kilogramm erreichen.

Anders als die Kalmare sind die Sepien nicht an das Leben im freien Wasser (Pelagial) der Meere angepasst, sie leben vor allem in Bodennhe. Sie ernhren sich von Fischen und Krebsen.

Die meisten Sepien sind zu Farbwechseln fhig und knnen sich blitzschnell eingraben. Aus diesem Grund knnen sie sich sehr gut tarnen und brauchen nicht weit vor Feinden zu fliehen. Die Tiere signalisieren jedoch durch Farbwechsel auch ihre jeweilige Stimmung, etwa die Paarungsbereitschaft oder Stress.

Ebenfalls der Tarnung dient der Tintenbeutel, der eine dunkle Tinte aus konzentriertem Melanin enthlt. Diese wurde frher als Sepia zur Frbung von Kleidung oder Fotopapier verwendet, heute wird sie beinah ausschlielich als Farbstoff fr schwarze Pasta (Seppia) benutzt.

Sepien treffen sich in groen Schwrmen, um ihre Paarung durchzufhren. Dabei kommt es bei den Mnnchen zu Rivalenkmpfen um die Weibchen. Trifft ein Mnnchen direkt auf einen Artgenossen, nimmt seine Oberflche das gestreifte Muster der Balzfrbung an, und die Arme werden seitlich ausgestreckt. Verndert sich als Reaktion darauf das uere des Artgenossen auf die gleiche Weise, wird er als mnnlicher Konkurrent erkannt und angegriffen. Tritt keine Vernderung bei dem Gegenber ein, handelt es sich um ein Weibchen.

Hat sich ein Paar gefunden, bertrgt das Mnnchen mit seinem Paarungsarm, dem Hectocotylus, eine Spermatophore in eine Speichertasche unter der Mundhhle des Weibchens, wo sie bis zur Befruchtung aufbewahrt wird. Die Eier werden eins nach dem anderen geboren. Dazu legt das Weibchen die Arme zu einer Rhre zusammen, in der die Eier an dem Samenspeicher vorbei transportiert und so befruchtet werden. Am Ende der Rhre formen die Armspitzen zwei Zipfel aus der Sekrethlle des Eis, womit die Eier an Wasserpflanzen oder anderen Strukturen befestigt werden. Kurz nach der Paarung und Eiablage sterben die Tiere.

Tintenfische sind nahrhaft und schmackhaft und werden deswegen als Speise zubereitet, vor allem in der mediterranen und asiatischen Kche.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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