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Thera variata (Denis & Schiffermüller, 1775) oder Thera britannica (Turner, 1925) -- Veränderlicher Nadelholzspanner oder Sägezahnfühler-Nadelholzspanner} Thera variata oder T. britannica -  2. Fund (Weibchen - Unterseite)
Thera variata oder T. britannica - 2. Fund (Weibchen - Unterseite)


 

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Klasse Cephalopoda (Cuvier, 1797) -- Kopffüßer


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Die zoologische Klasse der Kopffer (Cephalopoda, von altgriechisch ?????? kephal? ?Kopf? und ???- pod- ?Fu?) ist eine Tiergruppe, die zu den Weichtieren (Mollusca) gehrt und nur im Meer vorkommt. Es gibt sowohl pelagische (freischwimmende) als auch benthische (am Boden lebende) Arten. Derzeit sind etwa 30.000 ausgestorbene und 1000 heute lebende Arten bekannt.[1] Zu den Kopffern gehren die grten lebenden Weichtiere. Der grte bisher gefundene Riesenkalmar war 13 Meter lang. Die ausgestorbenen Ammoniten erreichten eine Gehusegre von bis zu zwei Metern.

Der Name ?Cephalopoda? wurde 1797 von Georges Cuvier eingefhrt und ersetzte die ltere, von antiken Autoren wie Aristoteles und Plinius berlieferte Bezeichnung ?Polypen? (???????? polpous ?Vielfer?), die Raumur 1742 auf die Nesseltiere bertragen hatte und die in der modernen Zoologie ausschlielich in dieser Bedeutung gebraucht wird.

Kopffer besitzen einen Krper, der aus einem Rumpfteil (mit Eingeweidesack), einem Kopfteil mit anhngenden Armen und einem auf der Bauchseite gelegenen taschenfrmigen Mantel besteht. Die Orientierung der Krpergliederung entspricht dabei nicht der bevorzugten Fortbewegungsrichtung. Der vordere Teil des Fues ist bei Kopffern zum Trichter und zu acht, zehn oder ber 90 Fangarmen (Tentakeln) entwickelt. Der Hohlraum des Mantels, die so genannte Mantelhhle, birgt meist zwei (bei den Nautiloidea: vier) Kiemen und mndet durch ein Rohr (Hyponom oder Trichter genannt) nach auen. Der Mund ist von streckbaren Fangarmen (Tentakeln) umgeben. Am Mund befindet sich bei rezenten Arten ein papageienartiger Schnabel mit Ober- und Unterkiefer sowie eine Raspelzunge (Radula).

Die ursprnglicheren Arten, wie die Nautiloiden und die ausgestorbenen Ammoniten, sind auenschalig: Ein kalkiges Gehuse aus Aragonit gibt ihnen als Auenskelett Schutz und Halt. Die Schale dieses Gehuses ist dreischichtig. Unter dem ueren Periostracum, dem Schalenhutchen aus dem Glykoprotein Conchin, liegt die uere Prismenschicht (Ostracum) aus prismatischem Aragonit. Die innere Schicht, das Hypostracum, besteht wie die Septen aus Perlmutt.

Die Gehuse sind in die eigentliche Wohnkammer und einen Abschnitt mit gasgefllten Kammern (Phragmokon) unterteilt. Mit Hilfe dieses gasgefllten Teils kann das Gehuse in der Wassersule schwebend gehalten werden. Der heutige Nautilus (Perlboot) kann das Gehuse aber nicht zum Auf- und Abstieg in der Wassersule benutzen, da jeweils zu wenig Wasser in das Gehuse hinein oder herausgepumpt werden kann (etwa fnf Gramm), sondern er bewegt sich mit Hilfe des Rckstoprinzips des Trichters fort (auch senkrecht in der Wassersule). Bei den ausgestorbenen Ammoniten wird neuerdings aber diskutiert, ob bei dieser Gruppe nicht doch ein Auf- und Abstieg in der Wassersule durch Vernderung des Gas- bzw. Wasservolumens in den Kammern mglich war. Allerdings sind die Internstrukturen der Gehuse von Nautiloidea und Ammonoidea auch sehr verschieden.

Die auenschaligen Kopffer sind nur noch durch die fnf oder sechs Arten der Gattung Nautilus reprsentiert. Eine Art wird von manchen Forschern auch als Vertreter einer eigenen Gattung (Allonautilus) aufgefasst. Aus dem Fossilbericht sind ber 10.000 Arten von ausgestorbenen Nautiloideen (Perlboot-Artige) beschrieben worden. Die Zahl der ausgestorbenen Ammoniten ist bisher noch nicht exakt erfasst worden, drfte jedoch in der Grenordnung von etwa 30.000?40.000 liegen.

Bei den innenschaligen Kopffern sind die Hartteile vom Mantel umschlossen:

Kalmare und Kraken haben zum Teil alternative Auftriebssysteme entwickelt (Ammoniak, lige Substanzen etc.). In den heutigen Meeren dominieren die innenschaligen Kopffer (Coleoidea oder auch Dibranchiata).

Das Nervensystem der Cephalopoden ist das leistungsfhigste sowohl unter den Weichtieren als auch unter allen wirbellosen Tieren.[1] Dies gilt insbesondere fr die modernen Kopffer (Coleoidea), bei denen die groen Nervenknoten (Cerebralganglien, Pedalganglien, Pleuralganglien) zu einer komplexen Struktur verschmolzen sind, die als Gehirn bezeichnet werden kann. Das Nervensystem der zehnarmigen Tintenfische (Decabrachia) zeichnet sich zudem durch Riesen-Axone aus, deren bertragungsgeschwindigkeit an die Axone von Wirbeltieren heranreicht. Experimente mit abgetrennten Krakenarmen zeigten, dass die Arme ber eigene, autonom agierende Nervenzentren verfgen, durch die bestimmte Reflexe, zum Beispiel bei der Nahrungssuche bzw. Jagd, unabhngig vom Gehirn ausgelst werden knnen.[2] Am Kopf befinden sich leistungsfhige Augen: Bei den Nautiliden funktionieren die Augen nach dem Lochkameraprinzip, bei den modernen Kopffern nach dem Prinzip von Linsenaugen, die ontogenetisch als everse (eingestlpte) Augen analog zu den inversen Linsenaugen der Wirbeltiere angelegt sind und ein klassisches Beispiel fr konvergente Evolution darstellen. Zur schnellen Verarbeitung der optischen Reize besitzt das Kopffergehirn groe optische Loben.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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