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Motacilla flava (Linnæus, 1758) -- Schafstelze} Motacilla flava -  1. Fund
Motacilla flava - 1. Fund


 

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Klasse Polyplacophora (de Blainville, 1816) -- Käferschnecken


Unterkategorien
Ordnung Lepidopleurida (Thiele, 1909) (7)
Lepidopleurida

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Die Kferschnecken (Polyplacophora) stellen eine Gruppe der Weichtiere bzw. der Untergruppe der Stachelweichtiere dar. Die etwa 900 Arten der Kferschnecken leben ausschlielich im Meer, vor allem im Bereich um Australien. Sie erreichen Krpergren von 0,5 bis 45 Zentimeter und sind dmmerungsaktiv. Das Alter der Weichtiergruppe wird auf 500 Millionen Jahre geschtzt.

Das Hauptkennzeichen der Polyplacophora ist ihre Schale, die bei den heutigen Formen aus acht Einzelplatten besteht und die Oberseite des Tieres bedeckt. Bei fossilen Formen sind bis zu 17 Einzelplatten bekannt (Vielplatter = Multiplacophora). Die charakteristischen Schalenplatten sind untereinander beweglich verbunden und in ihrer Gesamtheit von einem Grtel (Perinotum) eingefasst. Im Grtel sind Kalknadeln, Kalkschppchen oder Kalkkrperchen eingelagert. Die Platten bedecken den Kopf und den nur durch eine Furche vom Kopf abgesetzten Kriechfu der Tiere. Eine Mantelrinne mit bis zu 88 Kiemenpaaren umgibt den Kopf und den Fu. Die dorsal befindliche, obere, pigmentierte, aus organischem Material bestehende Hautschicht wird als Tegmentum bezeichnet.[1] Die Platte wird bedeckt von hunderten winzigen Augenlinsen aus Kristall (Aragonit), unter denen lichtempfindliche Zellen stecken. Damit knnen die Tiere vermutlich die Umrisse ihrer Feinde orten. Aragonit besitzt zwei Brennweiten, wodurch die Tiere gleichermaen unter Wasser wie an der Meeresoberflche scharf sehen knnen.[2]

Kferschnecken fressen vor allem pflanzlichen und tierischen Substrataufwuchs ? Algen, Moostierchen, Hydrozoen und Seepocken (Balanidae). Die Mundffnung mit der sehr groen Radula (Raspelzunge) liegt direkt vor dem Kriechfu der Tiere. Die Raspelzunge kann eine Lnge von bis zu einem Drittel der Krperlnge erreichen und ist mit teilweise mehr als 40 Querreihen durch Magnetit gehrtete Zhne ausgestattet. Einige Arten ernhren sich aber auch ruberisch von kleinen Krebsen und kommen in Tiefen bis 5000 m vor. Die Tiere lauern auf Beute, indem sie den vorderen Teil des Krpers bzw. des Grtels vom Untergrund abheben. Kleine tentakelartige Fortstze am vorderen Mantelrand fungieren als Tastsinnesorgane. Kommt ein Beutetier mit den Tentakeln in Berhrung, dann klappt der Grtel an den Untergrund und begrbt das Beutetier unter sich. Die Beute kann dann in aller Ruhe verspeist werden.

Die meisten Kferschnecken sind getrenntgeschlechtlich und die Gameten (Spermien und Eier) werden einfach in das Wasser abgegeben. Nur bei wenigen Arten findet eine innere Befruchtung statt. Einige Arten betreiben sogar eine primitive Form der Brutpflege in ihrer Mantelrinne.

Die folgende Klassifikation folgt Parker:[3]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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