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Bombus pascuorum (agrorum) (Scopoli, 1763) -- Ackerhummel} Bombus pascuorum -  2. Fund
Bombus pascuorum - 2. Fund


 

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Klasse Oligochaeta -- Wenigborster


Unterkategorien
Ordnung Opisthopora (1)
Opisthopora

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Die Wenigborster oder Oligochaeta (von altgriechisch ?????? olgos ?wenig? und ????? chat? ?Haar?)[1] sind eine der beiden Unterklassen (frher Ordnungen) der Grtelwrmer (Clitellata), die ihrerseits zu den Ringelwrmern (Annelida) gehren. Sie umfassen etwa 3500 Arten, von denen etwa 600 im Meer leben, die brigen im Swasser oder auf dem Land.[2]

Wenigborster bestehen aus 6 bis 600 homonomen Segmenten. Des Weiteren befinden sich Borsten ohne Parapodien (seitliche beinhnliche Auswchse) direkt an der Krperwand. Ringelwrmer haben einen sehr muskulsen Hautmuskelschlauch, den sie mit Hilfe seitlicher Borsten zur Fortbewegung in der Erde bentigen.

Die Wenigborster sind Zwitter und weisen die fr Grtelwrmer (Clitellata) charakteristische Fortpflanzungsweise auf: Sie bilden eine Art dicken Grtel (Clitellum), das sich durch Absonderung bildet und worin sich die befruchteten Eier entwickeln. Praktisch legen sich hierzu whrend der Kopulation zwei Individuen so nebeneinander, dass das Clitellum des einen Tieres gegenber der Samentasche (Spermathek) des anderen Tieres zu liegen kommt. Dann werden die beiden Samentaschen wechselseitig mit dem Sperma des jeweils anderen Tieres gefllt. Die Tiere ziehen sich unter dem erhrtenden Sekretmantel des Clitellums mit dem Vorderende heraus und geben dabei ihre Eier hinein. In dem sich daraus bildenden Kokon findet die (uere) Befruchtung zwischen den Eiern und Samenzellen statt.

Allerdings gibt es in verschiedenen Familien auch ungeschlechtliche (vegetative) Fortpflanzung durch Teilung. Teilweise geschieht dies in der Form, dass sich zunchst kleine Tierketten bilden, aus denen sich die neuen Einzeltiere allmhlich abschnren und lsen (Familie Tubificidae, Unterfamilie Naidinae), teilweise durch Abschnrung ohne Tierkettenbildung (Familie Lumbriculidae).

Die ursprnglichen Verbreitungsgebiete insbesondere der bodenbewohnenden Arten sind durch Verschleppung teilweise stark ausgeweitet. So leben heute die von der Nordhalbkugel stammenden Regenwrmer (Lumbricidae) auch weitgehend auf der Sdhalbkugel. Dort verdrngen sie teilweise einheimische Wrmer, lokal z. B. die Megascolecidae (?Riesenregenwrmer?).

kologisch fungieren sowohl im Swasser als auch auf dem Land viele Arten als wichtige Destruenten, die sich am Abbau der organischen Substanz beteiligen und am Umbau in neue Substanzen (Ton-Humus-Komplexe) beteiligt sind. Die im Boden lebenden Arten durchmischen und durchlften diesen und optimieren auch die Nhrstoffversorgung (vgl. Bioturbation).

Des Weiteren werden manche Arten als Bioindikatoren zur Gewssergtebeurteilung herangezogen.

Das Taxon wurde 1850 von Adolf Eduard Grube eingefhrt.[3] Neuere molekulargenetische Untersuchungen ribosomaler RNS deuten allerdings darauf hin, dass die Wenigborster kein monophyletisches Taxon bilden, zumal kein einziges gemeinsames abgeleitetes Merkmal bekannt ist, das sie von ihrer Schwestergruppe, den Hirudinea, abgrenzt. Sie gelten daher als paraphyletische Gruppe und mssten nach kladistischen Grundstzen in mehrere Taxa vom gleichen Rang wie die Hirudinea aufgeteilt werden. Die Phylogenie der Ringelwrmer ist jedoch nach wie vor kaum aufgeklrt.[4][5]

Die bekanntesten Familien sind die folgenden:

Barrie G. M. Jamieson erstellte 1988 eine innere Systematik der Oligochaeta aus kladistischer Sicht auf Grund morphologischer Merkmale, fr die er als Kriterium den Bau der Geschlechtsorgane verwendete. Laut Jamieson 1988 sind die Wenigborster Grtelwrmer ohne Kiefer und mit einem ausgedehnten Coelom, bei denen die Hoden vor den Eierstcken sitzen. Die Chaetae sind niemals gegliedert und fehlen bei den Achaeta. Das Akrosom des Spermiums ist anders als bei den Hirudinea vorn nicht erweitert.[6] Anders als damals postuliert, wird heute jedoch keines dieser Merkmale mehr als Apomorphie der Oligochaeta akzeptiert, sondern es werden alle als Plesiomorphien betrachtet. Peter Ax betrachtet diese Arbeit von Jamieson als einzigen und gescheiterten Versuch, aus kladistischer Sicht die Oligochaeta als monophyletische Gruppe zu etablieren.[5]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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