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Bombus pascuorum (agrorum) (Scopoli, 1763) -- Ackerhummel} Bombus pascuorum -  2. Fund
Bombus pascuorum - 2. Fund


 

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Fam. Curculionidae (Latreille, 1802) -- Rüsselkäfer


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Die Rsselkfer (Curculionidae) sind eine Familie der Kfer. In der berfamilie Curculionoidea werden eine Reihe nahe verwandter Familien zusammengefasst, die teilweise frher als Unterfamilien galten, z. B. die Apionidae (nach anderer Auffassung eine Unterfamilie der Brentidae). Andere, traditionell eigenstndige Familien wie die Borkenkfer, werden heute als Unterfamilie betrachtet. Meist wird unter dem deutschen Ausdruck Rsselkfer die gesamte berfamilie verstanden.

Rsselkfer sind weltweit mit 40.000 bis 60.000 Arten vertreten; eine neuere bersicht nennt 62.000 Arten (Stand: 2007).[1] Ca. 1200 Arten wurden in Mitteleuropa gefunden, etwa 950 davon in Deutschland. Geht man von ca. 400.000 beschriebenen Kferarten weltweit aus, so machen die Rsselkfer ca. 15 % davon aus. Von den (sehr grob abgeschtzt) zwei Millionen beschriebenen Tier- und Pflanzenarten sind also ca. 3,2 % Rsselkfer. Damit sind die Rsselkfer wahrscheinlich die artenreichste Familie aller Lebewesen.

Einige Arten dieser Familie verursachen in der Landwirtschaft Schden, darunter der Kornkfer, der schon im antiken gypten auftrat; andere sind Vorratsschdlinge im Haushalt. Neuerdings wurden aber auch einige Arten mit Erfolg zur biologischen Unkrautbekmpfung eingesetzt. Die bei weitem meisten Arten fhren jedoch ein verborgenes Leben, sind wenige Millimeter lang und nur bei gezielter Beobachtung zu entdecken.

Kfer und Larven so gut wie aller Arten sind phytophag, das heit, sie ernhren sich von Pflanzen. Innerhalb der Familie existiert eine Vielzahl unterschiedlich spezialisierter Arten; beinahe alle Gewebe fast aller Pflanzenarten werden von Rsselkfern genutzt. Selbst so winzige Pflanzen wie die Wasserlinsen werden von einer spezialisierten Art (Tanysphyrus lemnae) befallen. Frei von spezialisierten Arten sind in der heimischen Flora nur die Familien Orchidaceae (Orchideen) und Dipsacacee (Kardengewchse); Grnde dafr sind nicht bekannt. Die beinlosen, madenhnlichen Larven entwickeln sich meist im Pflanzeninneren, nur wenige leben frei (ektophag) (z. B. Arten der Tribus Hyperini auf Schmetterlingsbltlern). Die Imagines sind berwiegend frei lebend. Der namengebende "Rssel" stellt eine Verlngerung der Kopfkapsel dar, an dessen Spitze kauend-beiende Mundwerkzeuge sitzen; hufig sind die Fhler seitlich am Rssel eingelenkt. Man nimmt an, dass die Verlngerung bei der Nahrungsaufnahme in engen Hohlrumen oder Lchern hilfreich ist. Neben Arten mit langem, dnnen Rssel (bis vielfach krperlang) existieren auch Arten mit sehr kurzem oder fast fehlendem Rssel. Die Unterfamilien mit kurzem Rssel leben meist auf vielen Pflanzenarten (polyphag). Manche sind auf Holz als Nahrungsquelle spezialisiert (xylophag), neben den frher als eigene Familie betrachteten Borkenkfern (Scolytinae) z. B. auch die Cryptorhynchinae und Cossoninae. In diesen Gruppen existieren auch Arten, die in totem Holz leben, also nicht zu den Phytophagen im engeren Sinne zhlen. Die meisten Rsselkfer bevorzugen allerdings weiches Gewebe wie Bltter oder krautige Arten. Die Larven einiger Arten sind wurzelfressend (rhizophag). Larven einiger Arten minieren in Blttern, so beispielsweise die Larve des Buchenspringrsslers. Andere induzieren Wucherungen (Pflanzengallen), von denen sie sich ernhren. Einige Arten der Gattung Curculio leben als Parasitoide in den Gallen von Blattwespen. Auch samenfressende Arten kommen vor, z. B. andere Curculio-Arten in Eicheln und Haselnssen. Manche Imagines sind Bltenbesucher (Pollenfresser).

Meist wird nur eine Generation pro Jahr durchlaufen. Die berwinterung erfolgt hufig im Imaginalstadium. Einige Arten sind parthenogenetisch (d. h., es existieren keine Mnnchen mehr).

Es handelt sich um kleine bis groe Kfer (1,3?20 mm), die deutlich an ihrem Rostrum (lat.: ?Rssel?) zu erkennen sind. Diese rsselartige Verlngerung der Mundpartie ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich lang und kann sogar mehr als Krperlnge erreichen (z. B. Haselnussbohrer (Curculio nucum)).

Die Fhler sind meist gekniet: das erste Glied (= Fhlerschaft) ist stark verlngert, darauf folgt gewinkelt angesetzt die mehrgliedrige Fhlergeiel.

Es existiert eine sehr unterschiedliche Frbung, wobei es neben farbigen auch einfarbige Arten gibt. Oft jedoch sind die Tiere unauffllig schwarz oder schwarzbraun gefrbt, viele Arten sind auch grn oder grnlich. Der Krper ist bei vielen Arten, hnlich wie der Schmetterlingskrper, mit Schuppen bedeckt. Andere sind behaart oder fast kahl. Manche bodenlebende Arten sammeln auen eine Kruste aus Boden- oder Detritusteilchen an (meist durch spezielle haken- oder keulenfrmige Haare fixiert) und sind dann kaum zu entdecken.

Die Beine sind krftig entwickelt (zum langsamen Schreiten). Einige Arten, wie der Buchenspringrssler, knnen sogar springen. Die Fe sind fnfgliedrig, das vierte Glied ist jedoch oft nur undeutlich zu erkennen. Die Fuunterseiten, vor allem das vergrerte dritte Glied, sind dicht behaart. Sie dienen zum Festhalten auf glatten Oberflchen. Die Flgel sind normalerweise entwickelt, knnen aber auch fehlen (z. B. beim Groen schwarzen Rsselkfer).

Einige Arten, wie der Gefurchte Dickmaulrssler, der Fichtenrsselkfer (Hylobius abietis) oder der Gemeine Graurssler (Brachyderes incanus) knnen in Wldern und Grten betrchtlichen Schaden anrichten.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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