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Hypomecis punctinalis (Scopoli, 1763) -- Aschgrauer Rindenspanner} Hypomecis punctinalis -  1. Fund
Hypomecis punctinalis - 1. Fund


 

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Fam. Papilionidae (Latreille, 1809) -- Ritterfalter


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Papilio rumanzovia

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Die Ritterfalter (Papilionidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Schmetterlinge. Zu den Ritterfaltern gehren zahlreiche der farbenprchtigsten und beeindruckendsten Arten der Welt, unter ihnen finden sich auch sehr viele groe Schmetterlinge. Die europischen Falter erreichen Flgelspannweiten von 45 bis 75 Millimetern, es gibt aber weit grere Tiere, wie z. B. einige der Gattung Troides und Ornithoptera, die in Australasien (Australien und die umliegenden Inseln) vorkommen, die zu den grten Schmetterlingen der Welt gehren. Der Knigin-Alexandra-Vogelfalter (Ornithoptera alexandrae) ist der grte Tagfalter der Welt.

Diese Familie unterscheidet sich von allen anderen Schmetterlingsfamilien durch drei Merkmale:

Die Verbreitung der Familie erstreckt sich ber die ganze Welt (mit Ausnahme der Antarktis). Die meisten Arten sind in den Tropen von Ost- und Sdostasien beheimatet. In diesen Gebieten wird durch den menschlichen Einfluss am strksten in ihre Lebensrume eingegriffen.

Einige Arten, wie z. B. die meisten Angehrigen der Gattung Parnassius, leben in groen Hhen. Der Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) kommt z. B. in den Alpen bis in eine Hhe von 3.000 Metern vor.

Die Raupen der verschiedenen Ritterfalterarten ernhren sich von einem groen Spektrum verschiedener Pflanzen; die meisten gehren aber zu einer von fnf Familien: Osterluzeigewchse (Aristolochiaceae), Schuppenapfelgewchse (Annonaceae), Lorbeergewchse (Lauraceae), Doldenbltler (Apiaceae) und Rautengewchse (Rutaceae).

Die Arten der Triben Zerynthiini, Luehdorfiini und Troidini sind dabei die einzigen, die nahezu ausschlielich auf die Osterluzeigewchse spezialisiert sind. Durch das Fressen dieser zum Teil giftigen Pflanzen, die Aristolochiasure enthalten, werden sowohl die Raupen, als auch die Falter einiger dieser Arten giftig, was sie vor Fressfeinden schtzt.[2]

Die Ritterfalter unterteilen sich in insgesamt vier Unterfamilien:

In der ausgestorbenen Unterfamilie der Praepapilioninae, die zurzeit aus einer Gattung mit zwei Arten besteht, sind jene Arten zusammengefasst, die durch je einen fossilen Fund bekannt sind. Diese wurden in Gesteinsschichten aus dem Eozn in den USA (Colorado) gefunden. [3] Zusammen mit den Baroniinae, welche nur eine Art, Baronia brevicornis, beinhalten, sind sie die primitivsten Vertreter der Ritterfalter. Diese beiden Familien haben mehrere Gemeinsamkeiten, aber bis jetzt wurde ihr gegenseitiges Verwandtschaftsverhltnis noch nicht genau bestimmt. Sie galten lange Zeit als Schwestergruppe, dies wird aber mittlerweile bezweifelt.

Die Annahme, dass die Parnassiinae, die sich von den anderen Unterfamilien vor allem durch ihre Geschlechtsorgane unterscheiden, und die Papilioninae ein Schwesterverhltnis bilden, ist am weitesten verbreitet und auch akzeptiert, obwohl neuesten Erkenntnissen zufolge die kompletten Verwandtschaftsverhltnisse innerhalb der Ritterfalter umgekrempelt werden sollten.[4]

Die Verwandtschaftsverhltnisse werden in folgendem Kladogramm nach (Miller, 1987)[5] veranschaulicht:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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