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Diacrisia sannio (Linnæus, 1758) -- Rotrandbär} Diacrisia sannio  -  1. Fund
Diacrisia sannio - 1. Fund


 

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Ordnung Squamata (Oppel, 1811) -- Schuppenkriechtiere


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Die Schuppenkriechtiere (Squamata) bilden eine der vier Grogruppen der Reptilien (Reptilia). Sie stellen mit 10.129 Arten[1] (6301 ?Echsen?[2], 3631 Schlangen[3] und 197 Doppelschleichen[4]; Stand 2017) einen bedeutenden Teil der Landwirbeltierfauna, mehr als die Sugetiere mit 5500 Arten. ber 96 Prozent der rezenten, bekannten Reptilienarten sind Schuppenkriechtiere.[5]

Die meisten Squamaten sind mittelgroe Tiere, die grten rezenten Schuppenkriechtiere sind der Netzpython (Python reticulatus) und die Groe Anakonda (Eunectes murinus), die eine Lnge von etwa acht bis neun Meter erreichen knnen. Das kleinste ist Brookesia micra, ein nur drei Zentimeter lang werdendes Stummelschwanzchamleon. Alle Schuppenkriechtiere haben einen mehr oder weniger langgestreckten Krper, dessen Querschnitt oft rund ist, aber auch abgeflacht oder hochrckig (Chamleons) sein kann.

Schuppenkriechtiere besiedeln fast alle terrestrischen Lebensrume. Sie leben mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten. Mit den Seeschlangen (Hydrophiinae) haben sie auch die Kstenregion tropischer Meere erobert. Die meisten Schuppenkriechtiere leben in den Tropen, nach Norden nimmt die Artenflle immer mehr ab; im grten Teil Kanadas, in Alaska, auf Grnland und im Norden Sibiriens fehlen sie. Die Waldeidechse (Zootoca vivipara) und die Kreuzotter (Vipera berus) sind die am weitesten nach Norden vordringenden Reptilienarten. Sie kommen noch nrdlich des Polarkreises vor. Das am weitesten sdlich vorkommende Schuppenkriechtier ist der Leguanartige Liolaemus magellanicus, der noch auf Feuerland lebt. In Europa gibt es knapp ber 50 Echsen-, sowie etwa 30 Schlangenarten.[6] In Deutschland leben zwlf Arten: fnf Eidechsen, die Blindschleiche und sechs Schlangen.

Die Beschuppung der Epidermis (Oberhaut) kann sehr verschieden sein. Sie ist bei Geckos am feinsten, kann aus flachen, glatten oder gekielten Schildern bestehen aber auch mit Dornen oder vorstehenden Hckern versehen sein. Leguanartige haben oft klingenartige Stachelschuppen, die einen Kamm im Nacken, auf dem Rcken, dem Schwanz oder an der Kehlwamme bilden. Bei einigen dnenbewohnenden Echsen finden sich Sume von abstehenden Schuppen an den Zehen, die ein Einsinken in den Sand verhindern; den Basilisken helfen diese Sume, schnell ber Wasseroberflchen zu laufen. Geckos und Anolis haben an der Unterseite der Zehen Haftlamellen, die von der Epidermis gebildet werden und aus vielen einzelnen Hrchen bestehen.

Die oberste Schicht der Epidermis wchst nicht mit und wird regelmig, alle drei oder vier Wochen bei vielen Echsen oder nach sechs bis zehn Monaten bei Schlangen oder Chamleons, abgestreift. Vorher wurde sie durch Hutungshrchen angehoben und mit Luft oder Lymphflssigkeit von der darunter gebildeten neuen Epidermis getrennt. Geckos fressen sie unmittelbar nach der Hutung auf. Die Hutung erfolgt bei den meisten Echsen in Fetzen, bei Schlangen oder beinlosen Echsen im Ganzen (Exuvie). Klapperschlangen bilden beim Huten eine Ringschuppe, die zu einem Teil ihrer Schwanzrassel wird.

Die unter der Epidermis liegende Lederhaut (Dermis) ist dick und besteht aus dreidimensional verlaufenden Bndeln von Bindegewebe. Bei Echsen werden hier Osteodermen (flache Knochenplatten) gebildet, deren Form und Lage ungefhr jenen der darber liegenden Schuppen entsprechen. Die Osteodermen knnen, vor allem bei verschiedenen Skinkartigen aber auch einigen Schleichenartigen, einen geschlossenen Panzer bilden. Unter der Dermis liegt die Subkutis (Unterhaut), die der Muskulatur nur locker aufliegt und durch horizontal verlaufendes Bindegewebe gebildet wird.

Der Schdel der Schuppenkriechtiere unterscheidet sich vom diapsiden Schdel durch die Reduktion des unteren der beiden Jochbgen. Bei den Schlangen, den Doppelschleichen und einigen beinlosen Skinkartigen ist auch der obere Jochbogen zurckgebildet. Ein weiteres Kennzeichen ist die sogenannte Streptostylie, die stark erhhte innere Beweglichkeit des Squamaten-Schdels. Diese wird dadurch erreicht, dass das Quadratum, ein Knochen des primren Kiefergelenks der Reptilien, beweglich am Schuppenbein aufliegt. Die Beweglichkeit des Schdels ist bei Schlangen am weitesten ausgeprgt. Deren Unterkiefer besteht aus zwei Unterkieferbgen; die zahntragenden Dentalen sind am Vorderende nicht miteinander verwachsen, sondern durch Faserknorpel flexibel miteinander verbunden (Symphyse) und auch gegenber den brigen Unterkieferknochen beweglich. Es gibt allerdings auch, angepasst an eine grabende Lebensweise, die Tendenz, den Schdel wieder zu verfestigen. Dies ist besonders bei den Doppelschleichen, den Schlangenschleichen und den Blindschlangenartigen ausgeprgt. Bei einigen grabenden Skinken, Grtelechsen, Echten Eidechsen und den Krustenechsen werden die oberen und seitlichen Schdelpartien zustzlich durch kleine Knochenplatten (Osteodermen) verstrkt. Das Foramen parietale, eine ffnung fr das Parietalorgan im Schdeldach, bleibt bei den Echsen immer frei. Schlangen haben kein Parietalorgan.

Zahntragende Schdelknochen sind bei den Echsen die Maxillaria im Oberkiefer und die Dentalia im Unterkiefer. Daneben knnen auch die Gaumenknochen Zhne tragen: das Gaumenbein (Palatinum) bei einigen Schleichen, das Flgelbein (Pterygoid) bei einigen Tejus und Eidechsen, beide Knochen bei den Schlangen. Die Zhne sind wurzellos an der Innenseite der Kieferknochen befestigt (Pleurodontie). Dies wird als Plesiomorphie der Schuppenkriechtiere angesehen. Ersatzzhne wachsen aus einer Knospe an der Basis der alten Zhne. Bei den Agamen, den Chamleons, den Spitzschwanz-Doppelschleichen (Trogonophidae) und den Schlangen tritt eine andere Form der Zahnbefestigung, die Akrodontie auf. Dabei sitzen die Zhne auf der Oberkante der Kiefers. Agamen und Chamleons werden deshalb innerhalb der Leguanartigen als Monophylum Acrodonta zusammengefasst. Squamaten mit akrodonter Bezahnung vollziehen keinen Zahnwechsel.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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