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Argiope bruennichi (Scopoli, 1772) -- Wespenspinne, Zebraspinne} Argiope bruennichi -  1. Fund (Weibchen)
Argiope bruennichi - 1. Fund (Weibchen)


 

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Klasse Asteroidea (de Blainville, 1830) -- Seesterne


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Seesterne (Asteroidea; abgeleitet von griechisch ????? ast?r ?Stern? und ????? edos ?Form, Gestalt?) sind eine Klasse von Eleutherozoen innerhalb des Stamms der Stachelhuter. Weltweit sind etwa 1.600 rezente Arten der Seesterne bekannt, womit sie die zweitgrte Tiergruppe innerhalb der Stachelhuter (Echinodermata) nach den Schlangensternen (Ophiuroida) bilden.

Die Krpergrundgestalt ist ein fnfarmiger Stern, dessen Arme zu den Spitzen hin gleichmig schlanker werden. Bei vielen Arten knnen die Interradien derartig breit werden, dass ein Fnfeck entsteht. Dieses kann hochgewlbt und kissenartig (Culcita) oder extrem flach sein (Anseropoda placenta). Auch fast kugelige Formen sind mglich. So hneln Vertreter der Gattung Podosphaeraster einem stachellosen Seeigel. Andererseits erinnern Arten der Gattungen Labdiaster, Brisinga und Freyella mit ihren drehrunden, gleichmig dnnen langen Armen und einer abgesetzten zentralen Krperscheibe an Schlangensterne. Die Krpergre reicht von 1 cm bei Asterina phylactica bis ber 1 m bei Freyella remex, liegt jedoch mehrheitlich um 20 cm. Etliche Seesterne besitzen mehr als 5 Arme. Bei den Sonnensternen (Solasteridae) ist die Zahl altersabhngig. Crossaster papposus hat 8 bis 15 Arme, Arten der Gattung Heliaster ber 40 und in der Gattung Labidiaster sind 25 bis 50 Arme vorkommend. Die Zahl der Arme kann auch innerhalb einer Art variieren. So knnen bei der Art Oreaster reticulatus vier-, sechs- und siebenarmige Exemplare auftreten.[1]

An der Unterseite der Arme befinden sich zahlreiche dem Ambulacralsystem zugehrige Fchen, die der Fortbewegung dienen. Dabei streckt sich eine Gruppe der beweglichen Fe in die gleiche Richtung vor, heftet sich an der Unterlage fest und verkrzt sich dann wieder. Bei dieser Verkrzung wird der Krper des Tieres nachgezogen, zwar nicht schnell, aber gewandt und gleichmig.

An der Oberseite des Seesterns sind deutlich zahlreiche kleine Knoten und Unebenheiten fhlbar. Diese gehen aus wirbelartig verbundenen Kalkplttchen unter der Haut hervor. Die Kalkplttchen bilden das Hautskelett des Tieres. Da die Plttchen aber trotz der Verbindung gegeneinander verschiebbar sind, behlt der Seestern seine Beweglichkeit.

Seesterne besitzen keine Augen, mit denen sie Objekte erkennen oder identifizieren knnen. An ihren Armen befinden sich jedoch mehrere Lichtsinneszellen, um Helligkeitsunterschiede in ihrer Umgebung wahrnehmen zu knnen.

In den gemigten Breiten lebt ein Groteil der Seesterne ruberisch oder von Aas, whrend es in den Tropen und Subtropen auch viele Detritus-, Algen- und Schlammfresser gibt, so die Kissensterne, die Purpursterne (Familie Echinasteridae) und die Kometensterne (Gattung Linckia). Die ruberischen Seesterne fressen vor allem langsame und sessile Tiere wie Weichtiere (Muscheln, Schnecken, Grabfer), Krebse (insbesondere Rankenfukrebse), Vielborster, Stachelhuter (Seewalzen, Seesterne, Schlangensterne, Seeigel), Nesseltiere (Seeanemonen, Korallen), Schwmme, Moostierchen und Seescheiden, whrend manche Arten (Stylasterias forreri, Astrometis sertulifera und Labidiaster annulatus) mithilfe ihrer Pedicellarien selbst Zehnfukrebse und Fische erbeuten. Viele Seesternarten, darunter die kalifornische Art Pisaster ochraceus, bilden als annhernde Spitzenprdatoren ein wichtiges Glied im Nahrungsgefge.

In der Krpermitte befindet sich auf der Unterseite der Tiere die Mundffnung. Der Magen ist bei vielen ruberischen Arten wie den Asteriidae oder den Sonnensternen ausstlpbar und wird in die als Futter dienenden Muscheln eingefhrt, wobei die Fchen die Muschelschalen mit einer Kraft von bis zu 50 Newton auseinanderspreizen. Somit findet die Verdauung bei diesen Arten auerhalb des Krpers statt (extraintestinale Verdauung). Wenn die Beute vorverdaut ist, zieht der Seestern den Magen mit Nahrungsbrei wieder ins Innere zurck. Die Kammsterne verschlucken dagegen ihre meist kleineren Beutetiere als Ganzes, oft in sehr groer Zahl. Bei diesen Arten wird ebenso wie bei vielen Detritus-, Algen- und Schlammfressern die Nahrung im Magen verdaut (intratestinale Verdauung).

Seesterne sind vorwiegend getrenntgeschlechtlich und zeigen keinen Sexualdimorphismus. Mehrere Arten sind Hermaphroditen, so ist etwa Asterina gibbosa protandrisch, aber auch simultane Zwitter sind bekannt (Asterina minor und Asterina phylactica). In Populationen von Echinaster sepositus an der italienischen Kste treten bis zu 23 % Zwitter auf. Die Befruchtung findet in der groen Mehrzahl der Flle extern im freien Meerwasser statt, und die Entwicklung luft ber eine als Plankton von Mikroorganismen lebende, frei schwimmende Bipinnaria-Larve und sodann eine Brachiolaria-Larve ab, die sich mit einer Haftscheibe am Substrat festsetzt und die Metamorphose zum juvenilen Seestern vollzieht. Bei Asterina gibbosa ernhren sich die Embryonen dagegen von Eidotter und schlpfen direkt als Brachiolaria. Die kleine Asterina phylactica brtet ihre Jungen sogar aus, die erst als fertige Seesterne ihr Muttertier verlassen. Dieses stirbt bald darauf.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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