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Glycymeris pilosa (Linnæus, 1767) -- Echte Samtmuschel, Samtmuschel} Glycymeris pilosa - 10. Fund
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Ordnung Tetraodontiformes (Berg, 1937) -- Kugelfischverwandte


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Fam. Tetraodontidae (Bonaparte, 1832) -- Kugelfische (4)
Kugelfische

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Die Kugelfischverwandten (Tetraodontiformes) (gr. tetra = vier, gr. odontes = Zhne, lat. forma = Gestalt), auch Kugelfischhnliche oder mittlerweile veraltet Haftkiefer (Plectognathi) genannt, sind eine Ordnung der Knochenfische mit ber 430 [1] bekannten Arten. Zu ihnen gehren die Drckerfische (Balistidae), die Feilenfische (Monacanthidae), die Kofferfische (Ostraciidae), die Kugelfische (Tetraodontidae), die Igelfische (Diodontidae), die Mondfische (Molidae) sowie vier weitere, unbekanntere Familien. Sie sind in Bezug auf ihre morphologischen Merkmale und ihre Lebensweise eine der am meisten diversen Knochenfischordnungen und bewohnen verschiedenste Habitate. Mehr als die Hlfte aller Arten ist riffgebunden, es gibt jedoch auch Bewohner von Seegraswiesen und anderer tropischer Kstenkosysteme, sowie pelagische Formen (Mondfische) und Bewohner der Tiefsee unter den Kugelfischverwandten.[1]

Der deutsche Name Haftkiefer weist auf die verschmolzenen Zwischenkieferknochen (Praemaxillare) und Kieferknochen (Maxillare) sowie einige weitere Modifikationen des Schdels hin, die allen Arten gemein sind und nur in dieser Ordnung vorkommen.

Fast alle Kugelfischverwandten haben einen gedrungenen, hohen, rautenfrmigen, rundlichen oder eckigen und steifen Krper. Die kleinsten Vertreter mit zwei Zentimetern Lnge sind der zu den Feilenfischen gehrende Rudarius minutus und der Zwerg-Kugelfisch (Carinotetraodon travancoricus). Mit einer Lnge von 3,30 Metern, einer Hhe von 4 Metern und einem maximalen Gewicht von 2,3 Tonnen ist der Mondfisch (Mola mola) nicht nur der grte Kugelfischverwandte, sondern der schwerste Knochenfisch berhaupt.

Die Rcken- und die Afterflosse stehen einander symmetrisch gegenber, weit hinten vor der Schwanzflosse. Sie bilden bei den meisten Kugelfischverwandten das Hauptantriebsorgan und sorgen durch wellenfrmige, bei den Mondfischen durch paddelartige Bewegungen fr den Vortrieb beim ("balistiformen") Schwimmen. Die Schwanzflosse dient nur der Richtungsnderung. Bei den Mondfischen ist sie nur im Larvenstadium vorhanden und ist bei abgeschlossener Metamorphose durch einen Flossensaum am stumpf endenden Krper ersetzt. Die Bauchflossen und dann auch die Beckenknochen fehlen bei den Kugelfischen, den Igelfischen, den Kofferfischen und den Mondfischen. Bei den Hornfischen, Dreistachlern, Drckerfischen und Feilenfischen sind sie zu einem Flossenstachel umgewandelt. Den Angehrigen der beiden letztgenannten Familien dienen sie zusammen mit dem Drckermechanismus aus den ersten drei harten Strahlen der Rckenflosse dazu, sich in Verstecken zu verkeilen. Die Afterflosse besitzt generell keine Stachelstrahlen. Die Igelfische schwimmen hauptschlich durch Undulieren ihrer breiten Brustflossen.

Die immer relativ kleinen, runden oder schlitzfrmigen Kiemenffnungen liegen direkt am Brustflossenansatz. Die Verengung der Kiemenffnung resultiert aus einer Verwachsung der Kiemenmembran mit der Haut des Rumpfes ? ein weiteres Merkmal, das alle Kugelfischverwandten teilen. Das Maul ist klein und mit wenigen kleinen, harten Zhnen besetzt, die aber meist zu Zahnplatten verschmolzen sind, wodurch die Kiefer papageischnabelartigen Charakter (mit nur zwei, drei oder vier krftigen Zahnplatten bei den Tetraodontoidea) annehmen. Der Krper ist beschuppt (Drckerfische), schuppenlos (Kugelfische), oder die Schuppen sind in groe Platten (Kofferfische) oder aufrichtbare Stacheln (Igelfische und viele Kugelfische) umgewandelt. Viele Arten, besonders die in Korallenriffen lebenden, haben eine sehr bunte, auffallende Zeichnung und Frbung.

Ihre Wirbelzahl ist mit hchstens 30, meist aber unter 20 die geringste aller Fische; die Kofferfische der Gattung Ostracion haben lediglich 14 Wirbel. Wie bereits dargestellt fehlen einigen der Gruppen die Beckenknochen, die gemeinsam mit den Bauchflossen reduziert wurden. Vielen Arten fehlen auch die Rippen. Alle Kugelfischverwandten mit Ausnahme der Mondfische haben eine Schwimmblase. Das Skelett der pelagischen Mondfische ist daher, um Gewicht einzusparen, nur wenig verknchert.

Weitere Apomorphien des Schdels neben den verschmolzenen Kieferknochen sind das Fehlen der Scheitelbeins (Parietale), des Nasenbeins (Nasale), sowie von drei weiteren Schdelknochen: (Extrascapulare, Intercalare und Infraorbitale); auch das Seitenlinienorgan ist am Kopf nicht mehr vorhanden.

Von den ber 400 Arten bewohnen die meisten die Ksten tropischer Meere an Korallenriffen, einige Arten dringen auch in gemigte Breiten vor. Die Mondfische, die Dreistachler sowie einige Drcker- und Kugelfische leben dagegen pelagisch im offenen Ozean. Im Mittelmeer gibt es eine Art der Drckerfische, einen Feilenfisch, einen Igelfisch, zwei Mondfische, vier Arten Kofferfische und sieben Kugelfische. Der Igelfisch, der Feilenfisch und die beiden Kugelfischarten sind erst in den letzten Jahrzehnten durch den Suezkanal in das Mittelmeer eingewandert (Lessepssche Migration) und leben nur im stlichen Mittelmeer, an den Ksten Israels, des Libanon und der sdlichen Trkei. An den deutschen Ksten, in Nord- und Ostsee gibt es keine stndig lebenden Kugelfischverwandten. Lediglich der Mondfisch (Mola mola) stt auf seinen Wanderungen manchmal bis in die westliche Ostsee vor.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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