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Abudefduf saxatilis (Linnæus, 1758) -- Feldwebel-Sergeant} Abudefduf saxatilis -  1. Fund
Abudefduf saxatilis - 1. Fund


 

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Fam. Machilidae (Grassi, 1888)


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Trigoniophthalmus alternatus (Silvestri, 1904) (4)
Trigoniophthalmus alternatus

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Die Machilidae sind eine der beiden Familien der berfamilie Machiloidea innerhalb der Ordnung der Felsenspringer (Archaeognatha). Sie umfasst etwa 42 Gattungen und 310 Arten.[1] Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist die nrdliche Hemisphre: die Tiere sind in Eurasien, in Teilen Indonesiens, in Teilen Afrikas und in Nordamerika und Mexiko verbreitet. Sie fehlen in Sdamerika, Australien, Madagaskar und dem Sden Afrikas.[2] In Europa kommt die Familie mit 19 Gattungen und mehr als 200 Arten vor.[3]

Die Tiere sind in der Regel am Kopf, den Kopfanhngseln, den Beinen und den Styli beschuppt. Dorsal fehlt der Basis der Maxillarpalpen der Fortsatz (Processus basalis). Am ersten Glied der Maxillarpalpen ist nur ein innerer Buckel ausgebildet. Die hinteren oder die mittleren und hinteren Beine tragen Styli an den Hften (Coxen). Die Tarsen sind immer dreigliedrig. Am zweiten bis siebten Hinterleibssegment sind die Sternite gro und dreieckig. Am ersten bis siebten Hinterleibssegment tragen die Coxite am caudalen Rand zumindest ein Paar von coxalen Vesikeln. Am zweiten bis sechsten Hinterleibssegment sind es bis zu zwei Paar. Am zweiten bis neunten Hinterleibssegment tragen die Coxite Styli. Es werden drei Bauformen des Ovipositors der Weibchen unterschieden.

Vertreter der Machilidae sind aus vielen verschiedenen Lebensrumen bekannt, wobei sie, wie fr Felsenspringer generell typisch, hufig felsige bzw. steinige Orte bevorzugen. Insbesondere etwa Machilis ist stark petrophil. Darber hinaus gibt es aber auch Gattungen, die andere Lebensrume besiedelt. Dilta hibernica aus Europa findet man beispielsweise in der Bodenstreu von Wldern, Dilta littoralis aus dem atlantischen Westeuropa findet man in Heiden und auf Grasland.

Man findet die Tiere von der Kste bis in sehr hohe Gebirgslagen. Beispielsweise ist Allopsontus swani in Nepal zwischen 5100 und 5700 Metern Seehhe nachgewiesen. Mehrere Arten der Gattung Machilis steigen in den Alpen bis ber 2500, manche auch bis ber 3000 Meter Seehhe. Auch betreffend den Feuchtigkeitsbedarf gibt es Arten mit starken Anpassungen. So findet man Allopsontus confaratus etwa in den sdlichen Teilen der Gobi. Anders als bei der Schwesterfamilie Meinertellidae gibt es auch halophile Arten, wie etwa Lepismachilis sturmi aus Korsika.[2]

Die beiden Familien Machilidae und Meinertellidae sind Schwestertaxa und bilden somit eine monophyletische Gruppe, die berfamilie Machiloidea.[1]

Die Machilidae sind die deutlich primitivste Familie der Machiloidea. Dies begrndet sich durch die deutlich hhere Anzahl an plesiomorphen Merkmalen, etwa am Ovipositor, dem Penis, den Parameren, den Styli und Vesikeln der Hften und den Tarsomeren sowie die deutlich strkere Beschuppung des Krpers. Diese Unterschiede resultieren einerseits aus der Kombination primitiver mit neu entwickelten Merkmalen, wie etwa die Ausbildung verschiedener Ovipositor-Formen innerhalb der gleichen Gattung, wie etwa bei Machilis und Allopsontus, andererseits in den beiden unterschiedlichen Weisen des Spermatransports innerhalb der Familie. Kaplin (1985) unterteilte die Familie im Wesentlichen anhand dem Grad der Beschuppung, insbesondere an den Fhlern in die drei Unterfamilien Machilinae, Petrobiinae und Petrobiellinae. Der taxonomische Status letzterer, welche nur die Gattung Petrobiellus umfasst, ist aber unsicher. Von den drei Arten der Gattung ist Petrobiellus takunagae nur unzureichend beschrieben und von Petrobiellus kusakini sind nur die Weibchen beschrieben. Das Paarungsverhalten und auch die innere Anatomie sind unbekannt.[4]

Bei breiterer Betrachtung der Merkmale zeigt sich, dass die Unterfamilie Machilinae sensu Paclt (1972) und Kaplin (1985) eine sehr heterogene Gruppe bildet, die sowohl ursprngliche Formen, als auch eine vermutlich monophyletische Gruppe mit etwa 11 Gattungen umfasst. Mangels weiterer Untersuchungen bleibt aber unklar, ob und in welcher Form die Machilinae eine monophyletische Unterfamilie bilden. Die Petrobiinae sensu Kaplin (1985) bilden die einzige Unterfamilie der Machilidae, deren Monophylie gut begrndet scheint. Die einzige Synapomorphie der Arten dieser Unterfamilie scheint das Fehlen von Schuppen auf dem Flagellum der Fhler zu sein. Die Monophylie kann aber auch durch allmhliche nderungen in unterschiedlichen evolutionren Linien der Unterfamilie Untersttzung finden. Dennoch sind auch hier weitere Untersuchungen zur Monophylie notwendig, da sich etwa das Paarungsverhalten von Lepismachilis y-signata und zwei Arten der Gattung Pedetontus aus Kalifornien wie auch das Sinnesfeld auf den vorderen Schenkeln der Mnnchen der beiden Gattungen sehr hnelt, sodass eine nahe Verwandtschaft zwischen mehreren ursprnglichen Gattungen der beiden Unterfamilien zu vermuten ist. Unklar ist auerdem, ob die Petrobius-Gruppe mit ihrer einzigartigen Art des Spermatransports und den stark modifizierten Genitalanhngseln der Mnnchen eine eigene Unterfamilie darstellen. Die Unterfamilie Petrobiellinae sensu Kaplin (1985) ist als eigenstndige taxonomische Gruppe nicht aufrecht zu halten. Die beiden von Kaplin als verwandt betrachteten Gattungen Ditrigoniophthalmus und Petrobiellus bilden kein Monphylum, da die unbeschuppten Fhler vermutlich ein konvergent entstandenes Merkmal darstellen.[4]

Nach Sturm & Machida 2001 wird die Familie Machilidae wie folgt unterteilt:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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