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Laudakia stellio cypriaca (Daan, 1967) -- Schleuderschwanzagame, Hardun} Laudakia stellio cypriaca -  3. Fund
Laudakia stellio cypriaca - 3. Fund


 

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Ordnung Diptera (Linnæus, 1758) -- Zweiflügler


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Die Zweiflgler (Diptera) bilden eine Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflgler (Neoptera). Zu den Zweiflglern gehren knapp 160.000 Arten aus 226 Familien[1], wobei in Mitteleuropa etwa 9200 Arten zu finden sind. Sie erreichen eine durchschnittliche Krpergre zwischen 0,8 und 23 Millimeter. Die grte bisher bekannte Art ist Mydas heros mit etwa 60 Millimeter Krperlnge und einer Flgelspannweite von 100 Millimeter.

Zweiflgler zeichnen sich dadurch aus, dass nur zwei der blicherweise vier bei Insekten vorkommenden Flgel als solche ausgebildet sind. Dabei handelt es sich um die Vorderflgel, die Hinterflgel sind dagegen zu so genannten Schwingklbchen (Halteren) umgebildet. Diese sind erheblich krzer und bestehen aus einem Stiel und einer endstndigen, keulenfrmigen Verdickung. Die Halteren bewegen sich beim Fliegen und dienen wohl der Stabilisierung des Fluges durch Detektion von Corioliskrften whrend Drehungen. Eine Reduktion der Hinterflgel findet man auch bei einigen mnnlichen Schildlusen, wohingegen bei den Fcherflglern (Strepsiptera) die Vorderflgel zu solchen Halteren umgewandelt sind. Die Gestalt der Zweiflgler ist sehr unterschiedlich, hier werden klassisch die sehr filigran gebauten Mcken (Nematocera) den eher kompakt gebauten Fliegen (Brachycera) gegenbergestellt.

Die Facettenaugen der Zweiflgler sind meistens gut ausgebildet und liegen beidseitig des Kopfes, wobei sie sich oberseits auch berhren knnen oder wie bei den Stielaugenfliegen weit voneinander getrennt liegen. Zwischen diesen sind im Stirnbereich meist drei Punktaugen (Ocellen) vorhanden. Bei den Schizophora befindet sich hier auerdem eine sehr auffllige, hufeisenfrmige Naht, die als Ptilinalnaht bekannt ist. An dieser Stelle bildet sich bei den aus der Puppe schlpfenden Fliegen eine groe Kopfblase zum Absprengen der Puppennaht, die spter wieder verschwindet. Weitere Kopfteile knnen ebenfalls bei einzelnen Gruppen besonders betont sein, so etwa eine halbmondfrmige Lunula oberhalb der Antennen bei den Deckelschlpfern (Cyclorrapha) oder ein aufflliges Ocellendreieck. Die Antennen besitzen zwei Grundglieder und tragen bei den Mcken eine lange, vielgliedrige Geiel whrend diese bei den Fliegen in einen gegliederten Geielrest umgebildet ist, meist aus nur einem bis drei Segmenten bestehend. Fr die Bestimmung und systematische Zuordnung der Tiere ist auerdem die Beborstung des Kopfes (wie auch anderer Krperteile) wichtig. Hier sind es vor allem die vom Scheitel abstehenden Postvertikalborsten, die Borsten an den Augen (Orbitalborsten und Ocellarborsten) sowie die am Mund stehenden Vibrissen oder Knebelborsten.

Die Mundwerkzeuge der Imagines sind entweder leckend-saugend, wie bei vielen Fliegenarten, oder stechend-saugend wie bei vielen Mckenarten. Bei einer Reihe von Arten sind sie allerdings auch vollstndig zurckgebildet, so dass eine Nahrungsaufnahme als Imago nicht mglich ist. Der leckend-saugende ?Leckrssel? mancher Fliegen besteht aus den kissenartig vergrerten Labialtastern, die eine geschlossene Rinne bilden, durch die Flssigkeiten aufgesaugt werden. Besonders die Mandibeln und die Maxillen sind bei vielen Mckenarten zu Stechborsten umgestaltet, hier bildet sich auerdem ein Speichelkanal und ein Saugrohr zur Nahrungsaufnahme.

Der Brustabschnitt (Thorax) trgt die Beine sowie die Flgel und Halteren. Oberseits ist eine groe Rckenplatte, das Mesonotum, erkennbar, der sich ein kleineres Schildchen (Scutellum) anschliet. Auf dem Mesonotum kann eine auffllige Quernaht oder, wie bei den Schnaken (Tipulidae), eine V-frmige Naht verlaufen. An den Seiten des Thorax sind vor allem die vorn liegenden Humeri gut erkennbar, die wie ?Schulterstcke? wirken. An diese schlieen sich fnf Seitenplatten an, die als Pleuron bezeichnet werden. Zwei ffnungen des Tracheensystems (Stigmen) mnden am Thorax, eine vor dem Mesopleurum und eine weitere direkt vor den Halteren im Hypopleurum. Wie beim Kopf geben auch hier neben der Form der Pleuren verschiedene Borstengruppen Aufschluss zur Artzugehrigkeit und zur Systematik.

Die Beine sind wie alle Insektenbeine aus einem Hftbereich (Coxa), einem Schenkelring (Trochanter), einem Femur, einer Tibia und einem mehrgliedrigen Tarsus aufgebaut. An den letzten Gliedern des Tarsus befinden sich vor allem bei den Fliegen so genannte Pulvillen und Empodien. Das Empodium entspringt zwischen den beiden Krallen und kann ebenfalls krallen- aber auch kissenartig aufgebaut sein. Die Pulvillen sind Haftlappen unterhalb der Krallen. Die Haftung wird durch ein ausgeschiedenes Sekret und sehr feine Haare ermglicht, die an den Pulvillen entspringen, bei den Schmeifliegen sind dies etwa 5000 Haare.

Die Flgel sind in der Regel glasklar und besitzen eine deutlich sichtbare und spezifische Flgeladerung. Die Anordnung dieser Adern und die Felderbildung stellt ein sehr wichtiges Merkmal zur Bestimmung und Einordnung dar. Bei wenigen Arten knnen die Flgel auch primr oder sekundr fehlen. Die Flgeladerung der Diptera diente dem Begrnder der phylogenetischen Systematik, Willi Hennig, als wichtige Arbeitsgrundlage fr seine Studien.

Der Hinterleib, Abdomen genannt, besteht bei den ursprnglichen Arten aus zehn Segmenten, die sich bei einigen Taxa auf fnf bis sechs reduziert haben. Die Segmente bestehen aus gut erkennbaren Rcken- und Bauchplatten (Tergite und Sternite) mit nur schwer erkennbaren Seitenplatten (Pleurite) und Intersegmentalhuten. Bei den meisten Arten befindet sich in jedem Abdomensegment ein Stigmenpaar des Tracheensystems seitlich auf den Rndern der Tergite oder zwischen Tergit und Sternit. Das hintere Ende des Abdomens trgt die Geschlechtsorgane, die bei einigen Arten uerlich sehr markant ausgebildet sein knnen. So findet sich bei vielen Mnnchen ein Hypopyg, welches neben dem eigentlichen Begattungorgan (Aedeagus) weitere Hilfsorgane stellt (z. B. Haltezangen). Die Weibchen besitzen eine Spermathek zur Aufbewahrung des Spermas und nicht selten eine Legerhre (Ovipositor), die von ihrer ueren Beschaffenheit her Auskunft ber den potentiellen Eiablageort geben kann.

Zweiflgler sind, mit Ausnahme der zwittrigen Vertreter der Gattung Termitoxenia, zweigeschlechtlich. Bei der Geschlechterfindung spielen vor allem optische und olfaktorische, manchmal aber auch akustische Signale eine Rolle.

Bei vielen Arten kommt es zu einer rumlichen oder zeitlichen Koordination, die eine Auffindung der Geschlechtspartner erleichtert. So warten die Mnnchen vieler koprophager Arten im Bereich der Eiablageorte an Dunghaufen auf die Weibchen. Rachenbremsen sammeln sich an spezifischen Landmarken, meistens ber Bergkuppen und die nahe verwandten Magenbremsen treffen sich an Felswnden. Die Trauermcken bilden bereits als Larven eine Wanderkette von mehreren Metern Lnge, die als Heerwurm bekannt ist und wohl dem Auffinden geeigneter Verpuppungsorte dient, an denen sich nach dem Schlupf auch die Geschlechter wieder finden knnen. Eine zeitliche Koordination findet man etwa bei den meereslebenden Zuckmcken der Gattung Clunio, die in den Abendstunden nur zum Vollmond und zum Neumond schwrmen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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