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Argynnis paphia paphia (Linnæus, 1758) -- Kaisermantel, Silberstrich} Argynnis paphia paphia - 13. Fund (Männchen)
Argynnis paphia paphia - 13. Fund (Männchen)


 

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Ordnung Sphenisciformes (Sharpe, 1891) -- Pinguine


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Fam. Spheniscidae (Bonaparte, 1831) -- Pinguine (1)
Pinguine

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Die Pinguine (Spheniscidae) sind eine Gruppe flugunfhiger Seevgel der Sdhalbkugel und bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes. Ihre stammesgeschichtliche Schwestergruppe bilden wahrscheinlich die Seetaucher (Gaviiformes) und Rhrennasen (Procellariiformes). Pinguine sind leicht von allen anderen Vgeln zu unterscheiden und in herausragender Weise an das Leben im Meer und in den teilweise extremen Kltezonen der Erde angepasst.

Das deutsche Wort Pinguin stammt direkt von dem englischen Wort penguin ab. Diese Bezeichnung bezog sich wohl ursprnglich auf den auf der Nordhalbkugel im Atlantik beheimateten, um 1850 ausgerotteten flugunfhigen Riesenalk (ehemals Pinguinus impennis). Die ersten Aufzeichnungen ber Pinguine aus dem spten 15. Jahrhundert in Afrika und dem frhen 16. Jahrhundert in Sdamerika verwenden den Namen Pinguin noch nicht. Obwohl nicht nher mit dem Riesenalk verwandt, wurde die Bezeichnung vermutlich von Seeleuten in der zweiten Hlfte des 16. Jahrhunderts auf die oberflchlich hnlich aussehenden Pinguine bertragen.

Die Herkunft des englischen Wortes penguin ist umstritten. Es leitet sich vermutlich von walisisch pen gwyn ?weier Kopf? her. Im Gegensatz zu Pinguinen haben die Riesenalke immerhin zwei weie Flecken am Kopf. Es wurde auch gemutmat, dass sich die Bezeichnung ?weier Kopf? nicht auf den berwiegend dunklen Kopf der Riesenalke, sondern auf die durch Guano wei gefrbten Inseln mit Brutkolonien der Vgel beziehen knnte.

Eine weitere Theorie leitet den Namen von lat. pinguis ?fett? ab, was sich auf den Krperbau der Tiere beziehen wrde. (Im Niederlndischen ist vetgans, wrtlich ?Fettgans?, ein Synonym fr pingun.) Es wurden auch noch englisch pin-wing sowie Sprachen amerikanischer Ureinwohner als mglicher Ursprung diskutiert. Keine der Theorien konnte bislang schlssig belegt werden.

Der Gren- und Gewichtsunterschied der verschiedenen Pinguinarten ist betrchtlich, Krperbau und Gefieder sind in der Familie dagegen sehr homogen.

Der Zwergpinguin (Eudyptula minor) erreicht lediglich eine Gre von 30 Zentimetern und ein Gewicht von einem bis eineinhalb Kilogramm, dagegen gehrt der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri) mit einer Gre von bis zu 1,20 Metern und einem Gewicht von bis zu 40 Kilogramm zu den grten Neukiefervgeln berhaupt. Dieser Grenunterschied wird durch die Bergmannsche Regel erklrt, fr welche die Pinguine ein hufig angefhrtes Beispiel sind. Die Bergmannsche Regel besagt, dass Tiere in klteren Regionen grer sind, da dies zu einem gnstigeren Verhltnis von Volumen zu Oberflche des Tieres und damit zu weniger Wrmeverlust fhrt. Die meisten Arten sind nur um weniges leichter als das von ihnen verdrngte Wasser, so dass ihnen das Tauchen vergleichsweise leicht fllt.

Der stmmig wirkende Krper der Tiere ist durch seine Stromlinienform und die zu schmalen, aber krftigen Flossen umgestalteten Flgel deutlich an ein Leben im Meer angepasst. Anders als die ebenfalls flugunfhigen Laufvgel besitzen Pinguine ein Brustbein mit stark ausgebildetem Kiel, an dem die krftige Flgelmuskulatur ansetzt. Da anders als beim Fliegen in Luft beim Schwimmen unter Wasser wegen des hheren Wasserwiderstands der Flgelaufschwung genauso viel Energie kostet wie der Flgelabschwung, haben die Schulterbltter eine im Vergleich zu anderen Vgeln vergrerte Oberflche, an der die fr den Aufschwung verantwortliche Muskulatur ansetzen kann. Ober- und Unterarmknochen sind am Ellbogen geradlinig und steif miteinander verbunden, was den Flossen eine groe Festigkeit verleiht. Die bei Vgeln sonst hohlen Knochen sind bei Pinguinen dicht und schwer, da eine Gewichtsreduktion zum Schwimmen nicht notwendig ist.

Die Oberschenkel sind sehr kurz, das Kniegelenk starr und die Beine stark nach hinten versetzt, wodurch an Land der ungewhnliche aufrechte Gang hervorgerufen wird. Die mit Schwimmhuten versehenen groen Fe sind relativ kurz ? an Land ruhen die Tiere hufig auf ihren Fersen, wobei ihre vergleichsweise starren Schwanzfedern eine zustzliche Sttze bilden. Der Schwanz ist meist stark reduziert, seine bei anderen tauchenden Seevgeln wesentlich ausgeprgtere Funktion als Ruder wird in erster Linie von den Beinen bernommen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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