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Corbicula fluminea (O. F. Müller, 1774) -- Grobgerippte Körbchenmuschel, Asiatische Körbchenmuschel} Corbicula fluminea - 18. Fund
Corbicula fluminea - 18. Fund


 

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Ordnung Atheriniformes (Rosen, 1964) -- Ährenfischartige


Unterkategorien
Fam. Atherinidae (Risso, 1827) -- Altweltliche Ährenfische (1)
Altweltliche Ährenfische

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Die hrenfischartigen (Atheriniformes) sind eine Ordnung meist klein bleibender Knochenfische (Osteichthyes). Die meisten Arten sind silbrig, nur die Mnnchen der Regenbogenfische (Melanotaeniidae) sind oft sehr bunt.

hrenfischartige sind weltweit, aber in sehr weit voneinander isolierten Gebieten verbreitet. Die meisten Arten leben in den Tropen und Subtropen. 210 Arten leben hauptschlich im Swasser, es gibt aber auch zahlreiche im Brackwasser vorkommende Arten. 58 Arten leben an den Ksten Nordamerikas, weitere Arten in Mittelamerika und Kuba, auf Madagaskar, in Teilen Sdostasiens, auf den Philippinen, auf Neuguinea und in den Flssen Nord- und Ostaustraliens.

In der Nordsee leben nur zwei Arten: aus der Familie der Altweltlichen hrenfische der Gewhnliche hrenfisch (Atherina presbyter) und der Kleine hrenfisch (Atherina boyeri), der nur an einigen Abschnitten an der niederlndischen und britischen Kste vorkommt. Im Mittelmeer kommen zwei weitere Arten hinzu, Atherina hepsetus und Atherinomorus lacunosus, der erst in jngster Zeit durch den Suezkanal zugewandert ist (Lessepssche Migration).

hrenfischartige sind fr gewhnlich eher kleine, meist silbrige Fische mit langgestrecktem, seitlich abgeflachten Krper. Ausnahmen sind vor allem die oft plakativ bunt gefrbten mnnlichen Regenbogenfische, die in vielen Fllen auch mit zunehmendem Alter relativ hochrckig werden knnen. Die grte Art der hrenfischartigen, Odontesthes bonariensis[1] wird einen halben Meter lang.

hrenfischartige besitzen blicherweise zwei Rckenflossen, die erste wird von flexiblen Flossenstacheln gesttzt, die zweite von einem flexiblen Stacheln und folgenden Weichstrahlen. Sie ist wahrscheinlich homolog zur einzigen Rckenflosse der nah verwandten Zahnkrpflinge (Cyprinodontiformes). Die Afterflosse hat fr gewhnlich einen Stacheln und darauf folgenden Weichstrahlen. Die Brustflossen sitzen hoch am Krper. Die Bauchflossen sind in den meisten Fllen bauchstndig, seltener brust- oder kehlstndig. Eine Seitenlinie ist nur schwach entwickelt und auf einige Gruben oder Kanle in der Krpermitte reduziert oder fehlt vllig. Die Nasenffnungen sind paarig. Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei 4 bis 7. Das Scheitelbein fehlt einigen Familien, bei anderen ist es vorhanden.[2] Der Krper der hrenfischartigen einschlielich ihres Kopfes ist mit Rundschuppen bedeckt. Sie besitzen Schlundzhne und sind Physoclisten, d. h. Schwimmblase und Darm sind nicht miteinander verbunden[3].

Ein charakteristisches Merkmal der Larven der hrenfischartigen ist eine einzelne Reihe von Melanophoren auf der Rckenmittellinie, whrend die Larven der meisten anderen Atherinomorphae zwei oder mehr Melanophorreihen haben. Die pranale Lnge (Lnge vor dem Anus) der Larven betrgt weniger als 40 % der Krperlnge. Bei den meisten anderen Eurypterygii ist sie lnger.

Die hrenfischartigen bilden zusammen mit den Hornhechtartigen (Beloniformes) und den Zahnkrpflingen (Cyprinodontiformes) die berordnung der hrenfischverwandten (Atherinomorpha(e)), die in lteren Systematiken, aber auch noch bei Nelson (2006) von den Barschverwandten (Percomorpha) abgegrenzt wird. Neuere Untersuchungen sehen die hrenfischverwandten jedoch innerhalb der Percomorpha(ceae).[4]

Die hrenfischartigen umfassen 48 Gattungen und ber 310 Arten. ber die Anzahl der Familien gibt es derzeit unterschiedliche Auffassungen.

Das von Joseph S. Nelson in Fishes of the World (2006) verwendete System geht von sechs Familien aus. Die nahe verwandten Gruppen der Madagassischen hrenfische, der Blauaugen, der Sonnenstrahlenfische und der Regenbogenfische im engeren Sinn wurden dabei als Unterfamilien innerhalb der Familie der Melanotaeniidae zusammengefasst. 2004 wurden diese geographisch weit voneinander entfernt lebenden Gruppen wegen ihrer Unterschiede als eigene Familien etabliert.[5] Um ihre Monophylie anzuzeigen wurden die vier neuen Familien gemeinsam in die neue Unterordnung Regenbogenfischverwandte (Melanotaenioidei) gestellt. Diese Unterordnung ist aber nicht allgemein anerkannt, weil sie im Widerspruch zu anderen Gruppierungen innerhalb der hheren Systematik der hrenfischartigen steht. Allerdings stellt sie auch fr Praktiker die sinnvollste Ordnung dar.

Eine Studie aus dem Jahr 2012, die mittels vergleichender genetischer Analyse erfolgte, kommt zu dem Schluss, dass die Familien Atherinopsidae, Notocheiridae und Atherinidae nicht monophyletisch sind. Danach steht Notocheirus hubbsi innerhalb der Neuweltlichen hrenfische (Atherinopsidae), whrend die Gattung Iso das Schwestertaxon zu einer Klade aus allen brigen altweltlichen hrenfischfamilien darstellt.[6]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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