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Periplaneta americana (Linnæus, 1758) -- Amerikanische Großschabe} Periplaneta americana -  2. Fund
Periplaneta americana - 2. Fund


 

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Fam. Cimbicidae (Leach, 1817) -- Keulhornblattwespen


Unterkategorien
Cimbex luteus (Linnæus, 1758) (6)

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Die Knopf- bzw. Keul(en)hornblattwespen (Cimbicidae) sind eine Familie innerhalb der Pflanzenwespen (Symphyta). Sie kommen nur in der Holarktis mit etwa 130 Arten vor. In Europa leben davon 54 Arten[1] aus drei Unterfamilien. In Deutschland kommen 20 Arten vor[2]. Sie treten nicht nur in mitunter sehr niedrigen Populationsdichten auf, sondern fhren teilweise auch ein verstecktes Leben und sind deswegen selten zu beobachten.

Kennzeichnendes gemeinsames Merkmal dieser Familie sind die vier- bis siebengliedrigen Fhler, die am Ende deutlich zu einer charakteristischen Keule (?Keulhornblattwespen?) verdickt sind[3]. Der Kopf ist gro und oft hinter den Komplexaugen erweitert. Sein Hinterrand ist flach oder konkav. Die Mandibeln sind gro und krftig. Der Prothorax ist am Hinterrand deutlich eingebuchtet; der Mesothorax krftig entwickelt. Die hutigen Flgel haben krftige Lngsadern; die Marginalzelle ist durch eine Querader unterteilt, die Analzelle etwa in der Mitte zusammengezogen. Die Beine sind robust, bei den Mnnchen gelegentlich verdickt. Das Abdomen, das wie bei allen Pflanzenwespen zum Thorax hin nicht eingeschnrt ist, ist seitlich gekielt; oberseits halbrund, unterseits flach. Der Legeapparat (Ovipositor) der Weibchen steht am Hinterleibsende nicht hervor. Insgesamt wirken die Tiere plump und massig; ihr Flug ist schnell.

In der Unterfamilie Cimbicinae finden sich mit Krpergren zwischen 15 und 28 mm Arten, die zu den grten mitteleuropischen Hautflglern gehren. Die Gattung Cimbex ist durch das auffllig halbrund ausgeschnittene erste Hinterleibssegment gut zu erkennen. Die Arten sind schwarz, braunrot oder krftig gelb gezeichnet. Die (meist schwarzen) Arten der Gattung Trichiosoma fallen durch ihre krftige Behaarung auf (?????? ?das Haar?, ???? ?der Krper?). Am Hinterschenkel haben sie auf der Unterseite einen krftigen dreieckigen Dorn.

In der Unterfamilie Abiinae finden sich die mittelgroen Arten (10?12 mm). Die meisten Abia-Arten sind auffllig grn- oder blaumetallisch schimmernd, die Hinterleibstergite oft wulstig aufgewlbt. Bei vielen Arten haben die mnnlichen Tiere auf drei oder vier der mittleren Tergite ein zusammenhngendes, fast rechteckig eingesenktes Feld mit einer dichten, schwarzen, samtartigen Behaarung. Bei einigen Arten scheinen die Mnnchen zu fehlen oder sind extrem selten (A. aenea, A. fasciata), bei anderen sind die Geschlechter gleich hufig (z. B. A. candens, A. sericea).

Die kleinsten Arten (5?9 mm) gehren zur Gattung Corynis (Unterfamilie Coryninae). Sie sind meist schwarz mit geringer Gelbfrbung, besonders an den Seiten der Tergite. Die Arten sind durchweg gering behaart.

Die Larven (Afterraupen) sehen, wie die aller Pflanzenwespen, den Raupen von Schmetterlingen sehr hnlich, unterscheiden sich von diesen aber durch acht, statt maximal sieben Beinpaare. Die Larven der Cimbicinae sind mit bis zu 50 mm Lnge relativ gro und auch sehr wuchtig gebaut. Ihre Thorakalbeine sind fnfgliedrig und gut entwickelt. Am zweiten bis achten sowie dem zehnten Abdominalsegment sitzen ebenfalls Beine. Bei vielen Arten sind die Larven hell gestubt.

Die Imagines der Cimbicinae ernhren sich von sen Sften, sind aber nie an Blten zu finden. Sie ?ringeln? hufig junge Zweige an Gehlzen (z. B. Flieder), um an den Saft zu gelangen. Ihre ?Seltenheit? knnte mit dem Aufenthalt auer Sichtweite in Baumkronen zusammenhngen.

Die Imagines der Abiinae besuchen Blten, gerne Doldengewchse (Brenklau) oder Skabiosen; vorzugsweise sind sie aber an den Futterpflanzen der Larven (z. B. Heckenkirsche, Lonicera xylosteum) zu finden.

Die Coryninae sind, wenngleich selten, auffllige Besucher von Ranunculusblten.

Die Weibchen legen ihre Eier entweder unter die Epidermis der Bltter oder in den Blattrand; bei A. lonicerae bis zu 105[4]. Die Larven ernhren sich phytophag frei auf Blttern. Sie sitzen beim Fressen rittlings auf dem Blattrand. Sie sind in der Dmmerung oder nachts aktiv. In Ruhe (tagsber) sitzen sie zusammengerollt versteckt auf der Unterseite der Bltter der Nahrungspflanze. Bei Strungen oder Gefahr knnen sie durch Reflexbluten einen gebndelten Strahl Krperflssigkeit 10 bis 20 Zentimeter weit spritzen[5]. Die Verpuppung findet meist in einem stabilen Kokon im Boden oder zwischen Rindenspalten statt. Pseudoclavellaria produziert einen auffllig netzartigen Kokon[6], der frei an Zweigen haftet. Die Arten haben eine Generation pro Jahr. Einzelne Individuen einer Generation schlpfen aber erst im zweiten oder dritten Jahr (?berliegen?).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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