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Lucanus cervus (Linnæus, 1758) -- Hirschkäfer} Lucanus cervus -  1. Fund (Männchen)
Lucanus cervus - 1. Fund (Männchen)


 

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Ordnung Dermaptera (De Geer, 1773) -- Ohrwürmer


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Ohrwrmer (Dermaptera) sind eine Ordnung der Insekten und gehren zu den Fluginsekten (Pterygota).

Von der Antike bis in die frhe Neuzeit hinein wurden die Tiere pulverisiert als Medizin gegen Ohrkrankheiten und Taubheit verabreicht.[1] Whrend der Gebrauch in Vergessenheit geriet, blieb der lateinische Name auricula (Deminutiv zu auris ?Ohr?) erhalten. Von diesem sind auch die Bezeichnungen earwig im Englischen und perce-oreille im Franzsischen abgeleitet. Ohrwrmer sind jedoch fr Menschen vollkommen ungefhrlich: Die Zangen werden, je nach Art, bei der Jagd auf kleine Insekten, zur Flgelentfaltung und zur Verteidigung genutzt, nicht zum Kneifen in Ohren, wie der Name Ohrkneifer suggerieren knnte.

Andere leiten den Namen Ohrwurm von hrwurm ab wegen des Nadelhrs, dem die Hinterzange des mnnlichen Ohrwurms hnelt. Im deutschen Sprachraum sind die Tiere unter verschiedensten regionalen Variationen ihres Namens bekannt (z. B. Ohrenkneifer, Ohrenschliefer, Ohrlaus).

Die Krperlnge der Tiere betrgt meistens zwischen 10 und 20 Millimetern, einige Arten knnen auch deutlich grer werden, beispielsweise der Riesenohrwurm (Titanolabis colossa) mit bis zu 50 Millimetern Krperlnge. Der mittlerweile verschollene St.-Helena-Riesenohrwurm (Labidura herculeana) wird bis zu 80 Millimeter lang.

Die Vorderflgel der Ohrwrmer sind derb verhrtet und verkrzt (in Derma(to)ptera bedeutet (gr.) derma so viel wie ?Leder?). Sie bedecken nur den vordersten Teil des Abdomens. Die hutigen Hinterflgel werden unter diesen Deckflgeln sehr kompliziert und kompakt gefaltet. Nur wenige Arten der Ohrwrmer fliegen, einige haben die Flugmuskulatur und auch die Flgel komplett zurckgebildet. Der Hinterleib endet in einem Paar zu Zangen umgebildeter Hinterleibsfden, den Cerci, die bei mnnlichen Tieren stark gebogen, bei weiblichen eher gerade sind. Diese Umbildung hat ihnen auch den umgangssprachlichen Namen ?Ohrenkneifer? eingebracht. Die Zangen werden zur Jagd, zur Verteidigung und als Hilfe beim Entfalten der Hinterflgel sowie bei der Begattung eingesetzt. Die meisten Arten haben gut ausgebildete Facettenaugen. Punktaugen (Ocellen) sind aber immer reduziert.

Ohrwrmer bevorzugen warme Gebiete und Habitate. Sie ernhren sich von Pflanzenteilen und Bestandsabfall, einige Arten sind jedoch auch Ruber und jagen kleinere Insekten. Beinahe alle Arten sind nacht- oder dmmerungsaktiv und halten sich tagsber in selbstgebauten Gngen, in hohlkernigen Pfirsichen, in den feuchtebietenden Blattscheiden von Doldengewchsen, unter Baumrinden oder Steinen und anderen Verstecken auf.

Der Gemeine Ohrwurm ist ein Allesfresser und gilt als Ntzling, er frisst zum Beispiel Blattluse oder Schmetterlingsraupen. Er ist aber auch ein Schdling, wenn er weiche Pflanzenteile anfrisst, wie die Blten. Hrtere Schalen und Fruchthute kann er aber nicht anfressen: so nutzt er bei Trauben oder pfeln nur die bestehenden Schadstellen aus und ist nicht selbst fr sie verantwortlich. Auf Apfelbumen findet man ihn hufig in den Fragngen des Apfelwicklers. Andere Arten wie der Sandohrwurm, Labidura riparia, sind reine Fleischfresser und knnen dann zur Schdlingsreduktion beitragen. Ohrwrmer bringen in der Regel nur eine Generation pro Jahr hervor.

Neben einem sehr ausgeprgten Balzverhalten kommt bei allen untersuchten Arten eine Brutpflege vor. Dabei werden die Eier und die Larven in selbst gebauten Hhlungen, aber auch in Blattrillen oder unter Rinde beschtzt, oft gepflegt und gesubert und teilweise sogar gefttert.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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