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Ephemera vulgata (Linnæus, 1758) -- Gemeine Eintagsfliege, Braune Maifliege} Ephemera vulgata -  1. Fund (Männchen, Subimaginalstadium)
Ephemera vulgata - 1. Fund (Männchen, Subimaginalstadium)


 

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Aleyrodidae spec. -- Mottenschildläuse



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Aleyrodidae spec. - 1. Fund

Aleyrodidae spec. -- Mottenschildläuse


 
       





 

Die Mottenschildluse (Aleyrodoidea) sind eine berfamilie der Pflanzenluse (Sternorrhyncha) mit der einzigen Familie Aleyrodidae. Von den etwa 1500 Arten[1] leben in Europa 56, in Mitteleuropa 17. Die Krperlnge der Tiere betrgt meist zwischen 1 und 2 mm, die grten Arten (aus dem tropischen Amerika) erreichen eine Krperlnge von etwas mehr als 10 Millimeter[2]. Alle Mottenschildluse ernhren sich von Pflanzensaft, viele Arten gelten aus diesem Grund als Schdlinge in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

Mehrere Arten der Mottenschildluse werden als Weie Fliege bezeichnet, darunter die Gewchshaus-Weie Fliege (Trialeurodes vaporariorum) und die Eschen-Weie Fliege (Siphoninus phillyreae).

Die Mottenschildluse sind kleine, relativ weichhutige, schwach sklerotisierte Insekten. Sie sind getrenntgeschlechtlich, Weibchen und Mnnchen sind von hnlicher Gestalt, meist sind die Mnnchen etwas kleiner. Die Tiere sind gelblich, brunlich oder rot gefrbt. Der Krper und die Flgel der Mottenschildluse sind immer mit mehlartigem Wachsstaub bedeckt, der durch ventrale Hinterleibsdrsen ausgeschieden wird, und wirkt dadurch wei. Alle Arten sind geflgelt, mit Vorder- und Hinterflgeln, die Flgel sind glasklar durchsichtig, bei einigen Arten mit dunklen Flecken oder Bndern. Die Aderung der Flgel ist stark reduziert. Im Vorderflgel ist neben der Randader (Costa) in der Flgelmitte nur eine auffallende Lngsader ausgebildet, die bei der Unterfamilie Aleyrodinae gerade, bei der Unterfamilie Aleyrodicinae gegabelt ist. Im hinteren Flgelabschnitt knnen bei einigen Arten weitere Adern (ste des Cubitus) vorhanden sein.

Der Kopf ist orthognath, das bedeutet, die Mundffnung ist nach unten gerichtet. Er trgt groe Komplexaugen, die bei fast allen Arten entweder in einen oberen und einen unteren Abschnitt geteilt oder zumindest in der Mitte stark eingeschnrt sind, oberer und unterer Augenabschnitt besitzen zumindest bei einigen Arten unterschiedliche spektrale Empfindlichkeit; sie dienen zur Orientierung entweder am beleuchteten Himmel (bei migrierenden Individuen) oder an der grnen Vegetation (bei der Suche nach Wirtspflanzen). Auerdem sind, dicht benachbart, zwei Einzelaugen (Ocellen) vorhanden. Die meist recht kurzen, einfach gebauten Antennen bestehen bei fast allen Arten aus sieben Segmenten. Die Mundwerkzeuge sind stechend-saugend und vom typischen Bau der Sternorrhyncha. Das Labium ist bei den Mottenschildlusen viersegmentig und kann durch krftige Muskulatur teleskopartig aus- und eingefahren werden; Ausfahren des Labiums hilft dabei, die Stechborsten aus der Wirtspflanze herauszuziehen.

Am Rumpfabschnitt ist das vordere Segment kurz, das mittlere und hintere Segment von etwa gleicher Lnge. Die Beine sind stabfrmig mit verlngerten Hften, die Tarsen sind zweisegmentig. Sie tragen am Ende zwischen den Krallen eine unpaare, kissenartige Struktur, Paronychium genannt, ein umgebildetes Arolium, das beim Festhalten auf glatten Oberflchen dient. Die Hinterbeine sind verstrkt und verleihen den Tieren ein gewisses Sprungvermgen. Ihre Schienen tragen auffallende Borstenkmme, die dazu dienen, das am Hinterleib abgeschiedene Wachs ber den Krper zu verteilen. Der Hinterleib ist an seiner Basis eingeschnrt und dadurch stark beweglich. Seine Segmente tragen auf der Bauchseite drsige Platten, aus denen das den Korper umhllende Wachs abgeschieden wird. Bei den Aleyrodinae sind bei den Mnnchen vier, bei den Weibchen zwei Platten ausgebildet, bei den Aleyrodicinae sind es drei bzw. vier. Am Hinterende des Hinterleibs tragen die Weibchen einen Legebohrer. Bei den Mnnchen ist ein Begattungsapparat mit einem Aedeagus und zwei Greiforganen vorhanden, der aber bei den Aleyrodinae stark rckgebildet sein kann.

Im Gegensatz zu den meisten Insekten werden bei den Mottenschildlusen die Arten nicht nach den Imagines, die wenig erforscht sind, unterschieden. Grundlage fr die Bestimmung ist das Puppe oder Puparium genannte vierte Larvenstadium.

Die Fortpflanzung ist gewhnlich sexuell, die Geschlechtsbestimmung erfolgt aber ber Arrhenotokie. Dabei werden aus befruchteten Eiern immer Weibchen, aus unbefruchteten immer Mnnchen gebildet (Haplodiploidie). Bei den meisten Arten betrgt das Geschlechtsverhltnis von Weibchen und Mnnchen etwa 1 zu 1. Die Eier der Tiere sind gestielt, sie werden vom Weibchen, oft in Ringen, auf der Unterseite von Blttern abgelegt und oft mit Wachs umhllt. Das Stielchen dient der Wasseraufnahme. Aus ihnen schlpft ein erstes, frei bewegliches Larvenstadium (bei den hemimetabolen Insekten auch Nymphe genannt), das als Ausbreitungsstadium dient (?crawler?). Die folgenden drei Larvenstadien sind unbeweglich und sitzen auf der Blattunterseite fest. Sie bilden bei vielen Arten eine dicke Wachsschicht, die an die der Schildluse erinnert, einige Arten haben aber auch nackte Nymphen. Die Nymphen besitzen auf der Oberseite des Hinterleibs eine Grube, in die der After einmndet, diese trgt einen Deckel (Operculum) und einen Ligula genannten zungenfrmigen Vorsprung, der dazu genutzt wird, abgeschiedenen Honigtau wegzuschleudern, damit das Tier nicht damit verklebt wird. Die Form dieser Strukturen ist sehr wichtig fr die Bestimmung der Arten. Das vierte Larvenstadium bildet gegen Ende seiner Entwicklung sogenannte Puppen, in denen die Umwandlung in die ausgewachsene Tiere stattfindet. Dieses Puppenstadium ist aber nicht homolog zur Puppe der holometabolen Insekten.

Es werden fr die rezenten Arten zwei Unterfamilien unterschieden:[1]

Bis vor kurzem wurde fr eine aberrante Gattung Udamoselis eine dritte Unterfamilie Udamoselinae Enderlein aufgefhrt; diese ist nach neueren Untersuchungen nicht gerechtfertigt, die Art wird nun den Aleyrodicinae zugerechnet.[2]

Fast alle in Mitteleuropa vorkommenden Mottenschildluse gehren in die Unterfamilie Aleyrodinae, von den Aleyrodicinae wurde nur Paraleyrodes minei Iaccarino, 1990 aus Sdamerika nach Europa eingeschleppt, die Einschleppung einiger weiterer Arten wird befrchtet.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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