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Vitrina pellucida (O. F. Müller, 1774) -- Kugelige Glasschnecke} Vitrina pellucida -  4. Fund
Vitrina pellucida - 4. Fund


 

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Ordnung Gadiformes (Goodrich, 1909) -- Dorschartige


Unterkategorien
Fam. Gadidae (Rafinesque, 1810) -- Dorsche (1)
Dorsche

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Die Dorschartigen (Gadiformes) sind eine Ordnung der Echten Knochenfische (Teleostei), die fast ausschlielich im Meer leben. Sie kommen vor allem in den Meeren der nrdlichen Erdhalbkugel vor. Verbreitungsschwerpunkt ist der Nordatlantik, aber auch in sdlichen Gewssern bis zum Sdpolarmeer finden sich Dorschartige. Viele Arten leben auch in der Tiefsee bis in Tiefen von 6000 Metern. In tropischen und subtropischen Kstengewssern sind sie selten. Die einzigen dorschartigen Swasserbewohner sind die Quappe (Lota lota)[1] und der Atlantik-Tomcod (Microgadus tomcod)[2], der eigentlich ein Bewohner des nordwestlichen Atlantiks ist, von dem es aber in zwei Seen (Deer Lake, Neufundland; Lac Saint-Jean, Qubec) Swasserpopulationen gibt, die vom Meer abgeschnitten wurden.

Dorschartige sind langgestreckte, meist spindelartig geformte Fische. Sie haben nur obere Rippen, keine Grten (Bindegewebsverkncherungen, die keinen Kontakt zur Wirbelsule haben und zwischen den Muskelsegmenten liegen) und meist keine echten Hartstrahlen in den Flossen. Nur die meisten Grenadierfische (Macrouridae) besitzen einen harten, gesgten, zweiten Flossenstrahl in der Rckenflosse. Das alleinige Vorhandensein von Weichstrahlen ist wahrscheinlich sekundr. Rckenflosse und Afterflosse sind meist sehr langgestreckt, manchmal auch mit der immer symmetrischen Schwanzflosse zu einem Saum zusammengewachsen. Die Rckenflosse ist oft in zwei oder drei Teile geteilt, die Afterflosse besteht aus einem bis zwei Teilen. Die Schwanzflosse schliet gerade ab, ist leicht gegabelt, fehlt aber bei vielen Formen, deren Krper in einen rattenartigen, spitzen Schwanz ausluft. Die Bauchflossen fehlen oft oder stehen, wenn sie vorhanden sind, vor oder direkt unter den Brustflossen (oder, bei den Macrouridae, kurz dahinter). Sie sind oft zu filamentartigen Fden reduziert. Die Beckenknochen sind locker ber ein Ligament mit dem Schultergrtel verbunden und liegen hinter dessen Symphyse. Die Schwanzflosse ist homocerk und hat verkmmerte Hypuralia.

Dorschartige sind Physoclisten, d. h. ihre Schwimmblase ist geschlossen, der Gasaustausch erfolgt ber Blutgefe. Die Schwimmblase wird auch als Resonanzkrper zur Lauterzeugung benutzt. Bei bodenlebenden Arten ist sie reduziert. Der Sacculus ist sehr gro. Im Schdel fehlen Basisphenoid, Myodom, Mesocoracoid und Orbitosphenoid. Viele Dorschartige haben Kinnbarteln. Der Oberkieferrand wird meist nur von der Prmaxillare gebildet, die stark bezahnt ist. Die Kiemenffnung ist sehr gro. Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei sechs bis acht. Die Schuppen sind normalerweise Rundschuppen, seltener Kammschuppen. Die Otolithen (?Ohrsteine?) der Fische sind relativ einheitlich und sind lediglich bei den Gabeldorschen strker spezialisiert.

Alle Dorschartigen leben in Schwrmen als Raubfische im freien Wasser oder auf dem Boden. Um ihren Nahrungstieren zu folgen oder um zu den Laichpltzen zu gelangen, unternehmen sie weite Wanderungen. Viele Dorschartige produzieren eine auergewhnlich hohe Zahl von Eiern. Weibchen des Kabeljaus legen in einer Laichperiode bis zu neun Millionen Eier. Eier und Larven sind pelagisch.

Die Dorschartigen sind nach aktuellem Forschungsstand die Schwestergruppe von Stylephorus chordatus.[3] Von diesem abgesehen sind ihre nchsten Verwandten die Petersfischartigen (Zeiformes).[3][4][5]

Folgendes Kladogramm zeigt die systematische Stellung der Dorschartigen:

 Tiefseequappenartige (Ateleopodiformes)

 Eidechsenfischverwandte (Aulopiformes)

 Laternenfischartige (Myctophiformes)

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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