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Podarcis muralis maculiventris (Werner, 1891) -- Mauereidechse} Podarcis muralis maculiventris -  2. Fund
Podarcis muralis maculiventris - 2. Fund


 

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Fam. Muraenidae (Rafinesque, 1810) -- Muränen


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Enchelycore pardalis (Temminck & Schlegel, 1846) -- Drachenmuräne (1)
Drachenmuräne

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Murnen (Muraenidae) sind eine Familie aalartiger Knochenfische, die mit etwa 200 bisher bekannten Arten in flachen tropischen und subtropischen Meeren verbreitet sind. An den Ksten des sdlichen Europa leben zwei Arten, die Mittelmeer-Murne (Muraena helena) und die Braune Murne (Gymnothorax unicolor).[1] Besonders hufig sind Murnen in den tropischen Korallenriffen. Bei den Marianen und bei den Marshallinseln werden 54 Arten gezhlt. In den Gewssern um Hawaii sind sie mit 32 Arten nach den Lippfischen (Labridae) die artenreichste Fischfamilie.[2]

Da Murnen die paarigen Flossen und der Kiemendeckel fehlen, hneln sie uerlich Schlangen. Murnen werden 17 Zentimeter bis vier Meter lang (Strophidon sathete).[3]

Murnen sind langgestreckt und seitlich abgeflacht, die Anzahl der Wirbel liegt normalerweise zwischen 110 und 200, maximal sind es 260. Der Krper ist muskuls, besonders der Nacken. Die Frbung ist oft brunlich oder schwrzlich purpurn, tropische Arten sind hufig bunt gemustert oder hell. Die Brust- und Bauchflossen sind schon bei den Larven vollstndig verschwunden ? im Gegensatz zu anderen Aalartigen ohne paarige Flossen, die diese im Larvenstadium noch besitzen. Der Schultergrtel ist zu einer dnnen Spange reduziert (Ursprung von Pharyngeal-Muskeln).

Die Haut ist schuppenlos und von einer dicken, an der Luft klebrigen Schleimschicht berzogen, die die Tiere beim Gleiten durch scharfkantige Felsen oder Korallen vor Verletzungen schtzt. Bei der indopazifischen Gelbmaulmurne (Gymnothorax nudivomer) wurde ein giftiges Hautsekret gefunden. Das Blut der Murnen ist wie das vieler, vielleicht aller anderen Aalartigen durch hmolytische Proteine giftig. Das Gift kann durch Erhitzen ber 75 C zerstrt werden.[4] Das Seitenlinienorgan der Murnen ist auf ein bis drei Porenreihen am Kopf und ein bis zwei Poren in der Kiemenregion reduziert. Bei einigen Arten sind die Poren wei eingefasst und gut zu erkennen.

Die Maulspalte ist tief, reicht bis weit hinter das Auge und ist mit zahlreichen Zhnen besetzt. Neben den normalen Zhnen auf dem Kieferrand besitzen viele Arten noch spitze Knochenfortstze in der Mitte des Oberkiefers. (Der Schdel weicht in dieser Region stark von dem der anderen Teleosteer ab.) Diese ?Pseudozhne? werden bei geschlossenem Kiefer umgeklappt. Die Zhne sind ein wichtiges Merkmal bei der Unterscheidung der Gattungen und Arten.

Im Schlund der Murnen sitzen die nur von Muskelbndern gehaltenen sogenannten Schlund- oder Pharyngealkiefer, die Teilen von Kiemenbgen entsprechen und dabei helfen, grere Futterbrocken in Richtung Magen zu ziehen.[5]

Die Kiemenffnungen liegen weit hinten am Kopf und sind klein und oval. Die Kiemendeckel fehlen; dafr sind aber die Branchiostegalradien, die die Kiemenmembran aufspannen, zahlreich und gut entwickelt. Murnen mssen das Wasser deswegen und weil das Suspensorium kaum beweglich ist, durch regelmiges ffnen und Schlieen des Mauls durch die Kiemen pumpen, ein Verhalten, das von Tauchern oft flschlicherweise als ?Drohen? angesehen wird. Drohen die Fische wirklich, reien sie ihr Maul weit auf und verharren so, bis die Gefahr vorber ist.

Murnen haben vier Nasenlcher, von denen zwei an der Schnauzenspitze, die beiden anderen ber den Vorderrndern der Augen sitzen. Die Nasenlcher sind durch ein faltiges Kanalsystem miteinander verbunden, was eine groe innere Oberflche gibt und den Fischen einen ausgezeichneten Geruchssinn verleiht. Sie sehen dafr sehr schlecht. Sowohl die vorderen als auch die hinteren Nasenlcher knnen rhrenartig verlngert sein. Die vorderen ragen dann ber die Schnauzenspitze, die hinteren wirken wie Hrner zwischen den Augen.

Die Nasenlcher sind auch das sicherste Unterscheidungsmerkmal zu den hnlich aussehenden Schlangenaalen (Ophichthidae), denen ebenfalls oft die Brustflossen fehlen. Alle vier Nasenlcher der Schlangenaale sitzen an der Schnauzenspitze, zwei von ihnen enden in nach unten gebogenen Rhren.

Alle Murnen leben mehr oder weniger versteckt in Hhlen, Felsspalten und Korallenriffen und verlassen hchstens nachts zur Jagd vollstndig ihren Unterschlupf. Sie schwimmen mit Hilfe schlngelnder Bewegungen des ganzen Krpers. Tagsber ragt meist nur der Kopf aus dem Unterschlupf. Murnen sind standorttreu und suchen immer wieder dasselbe Versteck auf. Grere Murnen haben auch mehrere Unterschlupfe, die bis zu 200 Meter weit auseinander liegen knnen. Hhlensysteme knnen von einzelnen oder von mehreren Murnen, manchmal auch von verschiedenen Arten bewohnt werden. Murnen leben oft dauerhaft mit Putzerlippfischen oder Putzergarnelen zusammen. Von diesen lassen sie sich subern und im hierfr geffneten Maul zwischen den Zhnen befindliche Speisereste entfernen. Die Putzer werden nicht gefressen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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