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Tapinotus sellatus (Schoenherr, 1833) -- Sattelrüßler} Tapinotus sellatus -  2. Fund
Tapinotus sellatus - 2. Fund


 

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Fam. Synanceiidae (Kaup, 1873) -- Steinfische


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Synanceia verrucosa (Bloch & Schneider, 1801) -- Echter Steinfisch (1)
Echter Steinfisch

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Die Steinfische (Synanceiidae) sind eine Familie von Meeresfischen aus der Ordnung der Barschartigen (Perciformes). Sie sind vor allem dadurch bekannt, dass einige ihrer Arten zu den giftigsten Fischen berhaupt gehren. Das in den Rckenflossenstacheln sitzende Gift ist extrem schmerzhaft und kann auch fr den Menschen tdlich sein. Sie leben im tropischen Indopazifik und im Roten Meer.

Steinfische werden je nach Art 8 bis 60 cm lang, haben einen plumpen oder langgestreckten Krper, groe Brustflossen, einen sehr groen, abgeflachten Kopf und ein nach oben gerichtetes, groes Maul. Die Haut ist unbeschuppt, mit warzigen Drsen versehen, rau und oft algenbewachsen. Der Knochenkamm auf den Kopfseiten (?Panzerwangen?) reicht bis zum Vorkiemendeckel. An der Lachrimale besitzen Steinfische einen sbelartigen Knochen (Lachrymal Saber), den sie als Defensivwaffe einsetzen knnen. Er wird dazu von seiner Ruheposition an der Unterseite der Lachrimale in eine arretierte Position an die Seite bewegt.[1]

In Drsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rckenflosse wird ein aus einer Mischung verschiedener Proteine bestehendes Nervengift produziert, das zu den gefhrlichsten tierischen Giften zhlt und fr Menschen tdlich sein kann.

Steinfische leben als einzelgngerische Bodenbewohner, meist als Fels getarnt, in relativ flachem Wasser in Korallen- und Felsriffen, auf Sand-, Gerll- und Weichbden. Einige Arten gehen auch in Flussmndungen. Als ortsfeste, hervorragend getarnte Lauerjger ernhren sie sich von kleinen Fischen, Kopffern und Krebstieren, die sie durch pltzliches Aufreien des Mauls einsaugen. Die Tiere sind schlechte Schwimmer. Ihre Larven sind pelagisch.

Die Steinfische werden bei Nelson (2006) als Unterfamilie zu den Skorpionfischen (Scorpaenidae) gestellt. Andere Autoren sehen sie, wie auch Nelson in der 1994er Ausgabe seines Standardwerks zur Fischsystematik, als eigenstndige Familie.

Nach der phylogenetischen Untersuchung von Smith und Wheeler stehen die Steinfische eindeutig auerhalb der Skorpionfische und bilden mit den Stirnflossern (Tetraroginae), den Samtfischen (Aploactinidae) und den Indianerfischen (Pataecidae) ein bisher unbeschriebenes monophyletisches Taxon. Die nahe Verwandtschaft der vier Taxa wird nicht nur durch molekularbiologische Daten gesttzt, sondern auch durch die Morphologie der Fischlarven, der adulten Tiere und der hnlichen Lebensweise als gut getarnte Lauerjger tropischer Flachmeere. [2]

Es gibt 36 Arten in neun Gattungen und drei Unterfamilien.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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