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Clytus arietis (Linnæus, 1758) -- Echter Widderbock, Gemeiner Widderbock, Wespenbock} Clytus arietis -  3. Fund
Clytus arietis - 3. Fund


 

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Fam. Coccinellidae (Latreille, 1807) -- Marienkäfer


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Zweipunkt-Marienkäfer
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Vierzehntropfiger Marienkäfer
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Siebenpunkt-Marienkäfer
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Trockenrasen-Marienkäfer
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Vierfleckiger Kugelmarienkäfer
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Sechzehnfleckiger Marienkäfer
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Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer
Tytthaspis sedecimpunctata (Linnæus, 1758) -- Sechzehnpunkt-Marienkäfer (8)
Sechzehnpunkt-Marienkäfer

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Die Marienkfer (Coccinellidae) sind eine weltweit verbreitete Familie halbkugeliger, flugfhiger Kfer, deren Deckflgel meist eine unterschiedliche Anzahl von aufflligen Punkten aufweisen. Viele Arten ernhren sich von Blatt- und Schildlusen.

Die Marienkfer sind bei der Bevlkerung beliebt und tragen die unterschiedlichsten Namen in der jeweiligen lokalen Umgangssprache. Die Beliebtheit begrndet sich unter anderem darin, dass sie im Gartenbau und der Landwirtschaft ntzlich sind, da sie allein in ihrer Larvenzeit je nach Art bis zu 3000 Pflanzenluse oder Spinnmilben fressen. Sie sind in ihrem Aussehen variabel, was ihre Bestimmung erschwert. Dieselbe Art kann in dutzenden Mustervarianten auftreten. Manche, wie etwa der Luzerne-Marienkfer, erreichen sogar ber 4000 gezhlte Varianten. Frher wurden diese Varianten innerhalb derselben Art mit eigenen Namen belegt, beispielsweise beim Zweipunkt-Marienkfer (Adalia bipunctata) mit ber 150 Bezeichnungen, die allerdings heute nicht mehr verwendet werden und wissenschaftlich bedeutungslos sind. Bei manchen Untergruppen ? etwa innerhalb der Tribus Scymnini ? kann eine Bestimmung schwierig sein und zuverlssig nur aufgrund einer Untersuchung der Genitalorgane erfolgen. Neben den Genitalien sind die Kopfkapsel, der Kopfschild und die Fhleranstze oft zuverlssige Unterscheidungsmerkmale hnlicher Arten.

Die Kfer knnen gut fliegen und erreichen 75 bis 91 Flgelschlge pro Sekunde. Manche Arten wie der Licht-Marienkfer (Calvia decemguttata) werden in der Nacht durch knstliches Licht angelockt. Das lsst auf nchtliche Ausbreitungsflge schlieen.

Die Krpergre der stark gewlbten, kurzen, halbkugelfrmigen oder ovalen Kfer variiert von 1 bis 12 Millimetern. Der Kopf, die Brust sowie die Unterseite sind meist schwarz gefrbt. Es gibt aber auch Kfer mit hellbraunen oder rostbraunen Unterseiten. Die Farbe des Kopfes richtet sich meist nach der Farbe des restlichen Krpers und kann sehr unterschiedlich sein. Die Fhler sind relativ lang, meist elfgliedrig und am Ende keulenfrmig verdickt. Bei einigen Artengruppen ist die Anzahl der Fhlerglieder reduziert. So haben etwa die Antennen der Chilocorini nur acht oder neun Glieder und sind deswegen krzer. Die Enden der Kiefertaster mitteleuropischer Arten sind beilfrmig. Die Mandibeln sind aber allgemein zwischen den verschiedenen Arten uerst unterschiedlich, da die Tiere sich an die jeweilige Nahrung angepasst haben. Einige Arten haben einen behaarten Krper, doch die Flgeldecken der bekanntesten Arten sind ohne Struktur und vllig glatt. Bei manchen Arten (beispielsweise Chilocorini) ist der Rand der Flgeldecken mehr oder weniger stark nach oben gebogen.

Die Beine hneln im Bau jenen anderer Kfer. Die Tarsen bestehen ebenfalls aus vier Gliedern, von denen aber das zweite stark gelappt und das dritte oft klein ausgeprgt ist. Nur bei wenigen Arten gibt es eine Reduktion auf drei Tarsenglieder.

Die Krperfarbe kann von hellbeige ber gelb, orange, alle Brauntne, rosa, rot bis zu schwarz variieren. Die bekanntesten Vertreter der Marienkfer haben rote, gelbe, schwarze oder braune Flgeldecken. Der in Deutschland bekannteste Marienkfer, der Siebenpunkt-Marienkfer (Coccinella septempunctata), verdankt seine Farbe Lycopin, das auch die Tomaten rot frbt, und ?- und ?-Carotin, die auch fr die Farbgebung der meisten anderen Arten wichtig sind. Die schwarze Farbe wird durch ein Melanin erzeugt. Bei frisch geschlpften Tieren zeigt sich ihre Frbung erst nach einigen Stunden. Sie sind am Anfang fast wei oder gelblich, und das Chitin ist noch nicht ausgehrtet. Bei der Art Sospia vigintiguttata sind die Kfer im ersten Jahr braun und frben sich erst whrend der berwinterung schwarz. Umwelteinflsse beeintrchtigen die Verfrbung. Ab Temperaturen unter 20 C kann sie auftreten und wird durch hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt und durch starke Lichteinstrahlung verringert.

Bei manchen Arten kommen auch verschiedene Frbungen innerhalb der Art vor, so gibt es den Zweipunkt-Marienkfer rot mit schwarzen Punkten, aber auch seltener umgekehrt als schwarzen Kfer mit roten Punkten (Melanismus). In maritimen, feuchten Gegenden und in groen Ballungszentren mit ausgeprgter Industrie entwickeln sich deutlich mehr schwarze Formen. Das lsst auch auf die Beeinflussung durch die Umwelt schlieen. Die schwarzen Formen sind dominanter als die roten und bringen deswegen auch mehr dunkle Nachkommen zur Welt. Die rote Form des Zweipunkt-Marienkfers hat eine hhere berlebenschance whrend der berwinterung, die schwarzen vermehren sich dafr umso besser und gleichen die Verluste aus. Der Grund hierfr ist, dass die Kfer, wie alle Insekten, poikilotherm sind. Das heit, dass sich ihre Krpertemperatur nach der Umgebungstemperatur richtet. Schwarz gefrbte Krperteile absorbieren strker als rot gefrbte Krperteile. Bei Beleuchtung liegt die Krpertemperatur der schwarzen Variante ca. 5,5 C, die der roten Variante ca. 3 C ber der Umgebungstemperatur von 18 C. Das beschleunigt auch die Stoffwechselaktivitt der Tiere. Im Winter ist das aber wegen der groen Temperaturschwankungen von Nachteil. Ihr liegt die hhere Mortalitt zugrunde.

Die auffllige Frbung dient als Warnsignal an Fressfeinde. Zustzlich haben Marienkfer einen unangenehmen, bitteren Geschmack, der sie unattraktiv macht. Sie knnen bei Gefahr auch ein gelbliches Sekret aus einer ffnung in den Gelenkhuten absondern (Reflexbluten). Dieses Wehrsekret vertreibt zum einen durch seinen unangenehmen Geruch Feinde, zum anderen enthlt es giftige Alkaloide (Coccinellin). Gleichzeitig stellen sich die Marienkfer dabei tot (Thanatose) und ziehen ihre Beine in kleine Vertiefungen (Kehlungen) an der Krperunterseite ein. Bei bestimmten Arten der Epilachnini wird die gelbe Flssigkeit aus speziellen Dermaldrsen ausgesondert.

Das Charakteristische an den Marienkfern sind die symmetrisch angeordneten Punkte auf ihren Deckflgeln. Sie sind meist schwarz, es gibt aber auch Kfer, die helle, rote oder braune Punkte tragen, wobei Arten mit 2, 4, 5, 7, 10, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 22 und 24 Punkten vorkommen. Innerhalb einzelner Arten knnen die Punkte auch variieren. Entweder haben die Kfer keine, oder die Punkte verschmelzen miteinander so, dass fast der ganze Krper schwarz ist. Die Anzahl der Punkte gibt entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht das Alter des Kfers an, vielmehr ist die Zahl der Punkte charakteristisch fr jede Art und ndert sich whrend des Lebens des Kfers nicht. Innerhalb der nahen Verwandtschaft einzelner Arten (so in der Gattung Coccinella) hneln sich die Punktvariationen.

Das Erscheinungsbild der Larven ist je nach Art sehr vielfltig. Die meisten sind langgestreckt und plump. Ihre Lnge variiert zwischen 1,5 und 15 Millimetern. Die meisten sind blaugrau, braun oder gelb gefrbt und haben gelbe, orangefarbene oder rote Flecken. Sie haben schwarze oder rote Warzen auf dem Krper verteilt, aus denen borstige Haare oder Dornen entspringen. Oft lsst sich von ihrer Frbung auf den ausgewachsenen Kfer schlieen. So ist etwa die Larve des Zweiundzwanzigpunkt-Marienkfers wie der Kfer gelb und schwarz gepunktet. Sie sind bis auf die Stethorini mit einer Wachsschicht berzogen, die sie unter anderem vor Ameisen schtzt. Die Larven einiger Arten (etwa die des Siebenpunkt-Marienkfers) haben verhltnismig lange Beine und sehen Libellenlarven hnlich.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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