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Cernuella virgata (Da Costa, 1778) -- Sandheideschnecke} Cernuella virgata -  7. Fund
Cernuella virgata - 7. Fund


 

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Fam. Tetraodontidae (Bonaparte, 1832) -- Kugelfische


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Die Familie der Kugelfische (Tetraodontidae (= Vierzhner)) gehrt zur Unterordnung der Kugelfischhnlichen (Tetraodontoidei) in der Ordnung Kugelfischverwandte (Tetraodontiformes). Zu den Kugelfischen gehren etwa 200 Arten. Ihre Krperlnge variiert zwischen 2 Zentimetern beim Zwerg- oder Erbsenkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus) und 120 Zentimetern beim Riesenkugelfisch (Arothron stellatus).

Die Krperform von Kugelfischen weicht stark von der typischen Fischgestalt ab. Er hat eine rundliche, gedrungene Gestalt. Kopf und Augen sind stark ausgebildet. Der schnabelhnliche Beiapparat besteht aus zu Zahnleisten verwachsenen Zhnen, wobei je zwei Zahnleisten oben und unten stehen. Hierauf bezieht sich auch die wissenschaftliche Namensgebung dieser Familie hochentwickelter Knochenfische: Tetraodontidae = Vierzhner. Ihre lederartige, widerstandsfhige Haut ist nackt, die Schuppen sind zu kurzen Stacheln reduziert.

Der Antrieb erfolgt berwiegend durch die Brustflossen. Rckenflosse und Afterflosse schwirren nur zur Untersttzung mit. Schwanzstiel und Schwanzflosse dienen als Steuerruder. Dadurch ist der Kugelfisch zwar recht langsam, aber uerst wendig. Er kann sowohl vorwrts als auch rckwrts schwimmen sowie aufwrts und abwrts steigen. Eine Besonderheit der Kugelfische ist, dass sie keine Bauchflossen besitzen.

Kugelfische knnen sich bei Gefahr aufpumpen, indem eine krftige Muskulatur ruckweise Wasser aus der Mundhhle in eine bauchseitige, sackartige Erweiterung des Magens presst. Dies soll auf Angreifer abschreckend wirken. Starke Ringmuskeln am Mageneingang verhindern das Rckflieen des Wassers. Die Stacheln, die sonst eng am Krper anliegen, stehen nun nach auen und fungieren als Widerhaken. Dadurch und durch die enorme Volumenvergrerung ist es einem Raubtier fast unmglich, den Kugelfisch zu verschlingen. Jacques Cousteau berichtet, dass sich Kugelfische im Rachen groer Raubfische (Haie) noch aufblasen, so dass sie feststecken und der Ruber erstickt. Werden Kugelfische durch Menschen gezielt zum Aufblasen provoziert, ist dies mit groem Stress fr die Fische verbunden ? es fllt ihnen schwer, das aufgenommene Wasser wieder auszustoen. Auerhalb des Wassers pumpen sie Luft in den Magensack, ersticken so aber bald.

Kugelfische kommen weltweit in einem Grtel von ca. 47 Grad nrdlicher bis 47 Grad sdlicher Breite in den Kstenregionen tropischer und warmer Meere vor, zumeist ber Korallenbnken oder Seegraswiesen. Manche Arten leben in Amazonien, im tropischen Afrika, im stlichen Indien und in Sdostasien auch in S- und Brackwasser.

Kugelfische sind eher scheu und gehen Tauchern und Schnorchlern in der Regel aus dem Weg. Versucht der Mensch den Fisch zu fangen, so beit dieser mit seinem krftigen Gebiss. Dies kann bei groen Kugelfischen zu schweren Verletzungen bis zum Verlust des Fingers fhren.

Die Eingeweide vieler Kugelfische sind giftig. Hauptbestandteil des Giftes der Kugelfische ist Tetrodotoxin (TTX), das sich besonders in Haut, Leber und bei vielen Arten whrend der Laichzeit in den Eierstcken des Fisches befindet, aber nicht im Muskelfleisch.[1] Tetrodotoxin verdankt seinen Namen der Familie der Kugelfische (Tetraodontidae) und wurde erstmals 1950 aus den Ovarien eines Kugelfisches isoliert.

Dieses Nervengift ist eines der strksten bekannten, nicht proteinartigen Gifte: Die letale Dosis betrgt nur etwa 10 g/kg Krpergewicht. Es wirkt nur auf die Krpernerven, nicht auf das Gehirn ? die Opfer werden vollstndig gelhmt und knnen sich weder bewegen noch sprechen, bleiben aber bei Bewusstsein. Sie sterben dann an lhmungsbedingtem Atemstillstand oder aber an Herzstillstand. Wenn Atmung und Kreislauf schnell genug durch Notfallmanahmen in Gang gehalten werden, klingt die Giftwirkung innerhalb etwa 24 Stunden ab und die Opfer erleiden keinen bleibenden Schaden.

Es wird davon ausgegangen, dass die verschiedenen Arten der Kugelfische das Nervengift nicht selbst synthetisieren. Bakterien, die der Fisch vermutlich durch die Nahrung (z. B. verschiedene Krebstiere, Wrmer und Rotalgen) aufnimmt, werden hierfr verantwortlich gemacht. So wurden beispielsweise Pseudomonasbakterien bei der Art Takifugu poecilonotus[2] und verschiedene Vibrionen, z. B. das Bakterium Vibrio aIginolyticus bei Takifugu vermicularis, gefunden.[3] Diese Bakterien gelten als TTX-Produzenten. Die These, dass Bakterien die Giftbildung verursachen, wurde allerdings wieder angezweifelt.[4][1]

Um die Gefahr einer Vergiftung beim Verzehr von Fugu zu vermeiden, wird unter anderem die Art Takifugu rubripes in Gefangenschaft gezchtet. Es wird ein spezielles Futter verwendet und darauf geachtet, dass keine TTX-haltigen Organismen von den Fischen aufgenommen werden. Die gezchteten Fugu sind dadurch tatschlich ungiftig.[5] Dies wird als Beweis dafr angesehen, dass der Fisch Tetrodotoxin nicht selbst bildet.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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