beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 
 

Zufallsbild

Cyanerpes cyaneus (Linnæus, 1766) -- Türkisnaschvogel, Rotfußhonigsauger} Cyanerpes cyaneus -  1. Fund
Cyanerpes cyaneus - 1. Fund


 

Impressum

Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?ber mich...

 

E-Mail

 

 
 
 

Fam. Anthribidae (Billberg, 1820) -- Breitrüssler


Unterkategorien
Anthribus albinus (Linnæus, 1758) -- Großer Breitrüssler, Langfühler-Breitrüßler (8)
Großer Breitrüssler
Platyrhinus resinosus (Scopoli, 1763) (3)
Platyrhinus resinosus

Gefunden: 0 Bild(er) auf 0 Seite(n). Angezeigt: Bild 0 bis 0.

In dieser Kategorie sind keine Bilder vorhanden.





 

Die Breitrssler (Anthribidae) sind eine Familie innerhalb der berfamilie Curculionoidea. Sie umfasst 3860 Arten in 371 Gattungen (Stand: 2004[1]). Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Tropen, wo noch zahlreiche unbeschriebene Arten vermutet werden. In Europa sind etwa 60 Arten nachgewiesen[2].

Es handelt sich um kleine bis mittelgroe Kfer von etwa 1 bis ca. 35 Millimeter Krperlnge. Die Fhler knnen mit bis zu 90 Millimetern deutlich lnger sein. Die Familie hat ihren Namen nach der Gestalt des Rssels (Rostrum). Dieser ist fast immer kurz, aber dabei breit, oft von Kopfbreite. Es resultiert eine abgeflachte ?brettfrmige? Gestalt des Rssels. Bei nicht wenigen Arten ist der Rssel so stark verkrzt, dass er leicht bersehen werden kann (vor allem bei der Unterfamilie Choraginae). Als altertmliches (plesiomorphes) Merkmal besitzen die Breitrssler ein freies Labrum, dieses Merkmal haben sie innerhalb der berfamilie nur mit der Familie Nemonychidae gemeinsam. Von den Nemonychidae sind sie u. a. am Fehlen von Spornen an den Schienen (Tibien) der Beine unterscheidbar. Die Breitrssler gehren zu den ursprnglicheren Familien der berfamilie mit geraden, nicht geknieten Fhlern (?Orthoceri?), das heit, die Geiel der Antenne sitzt am Schaftglied in gerader Verlngerung und nicht gewinkelt an. Wie bei den meisten Rsselkfern, trgt die Antenne am Ende eine dreigliedrige Keule aus drei verbreiterten Fhlergliedern. Der Rssel kann an der Rsseloberseite (Choraginae) oder seitlich (Anthribinae) eingelenkt sein. Bei auereuropischen Gattungen kommen Arten mit extrem verlngerten Antennen vor, die vor allem bei den Mnnchen mehrfach krperlang sein knnen. Diese Arten erinnern dann in der Gestalt an Bockkfer (Cerambycidae).

Die Breitrssler sind in der Regel hart sklerotisierte, ?gepanzert? wirkende Kfer. Wie bei den meisten Rsselkfern besitzen die Flgeldecken (Elytren) innen eine zweite Kante, so dass sie im geschlossenen Zustand besonders fest mit dem Rumpf verbunden sind. Der Krper ist meist dunkel braun oder schwarz gefrbt, selten auch grnlich, er trgt aber bei vielen Arten eine auffallende Zeichnung aus hell gefrbten Haaren oder Schuppen. In den Tropen kommen allerdings auch leuchtend farbige Arten vor. Der Halsschild (Pronotum) trgt in der Regel drei Kiele (ein basaler querer Kiel und zwei seitliche Lngskiele). Die Flgeldecken tragen Punktreihen oder Punktstreifen, die aber durch Behaarung oder Beschuppung verdeckt sein knnen. Neben dem Schildchen sitzt in der Regel ein zustzlicher, verkrzter Streifen, bei der Unterfamilie Urodontinae ist das Schildchen verdeckt und in Ruhelage nicht sichtbar. Die Flgeldecken sind fast immer etwas verkrzt und lassen das letzte Tergit als Pygidium frei.

Die Larven der Breitrssler[3][4] besitzen die typische Gestalt von Rsselkferlarven. Diese sind kurze, madenhnliche, etwas eingekrmmte Tiere, die meist mit Ausnahme der Kopfkapsel kaum oder gar nicht sklerotisiert sind. Sie tragen in der Regel keine Beine, bei einigen Arten der Breitrssler kommen allerdings (als plesiomorphes Merkmal) Larven mit stummelfrmigen, zweigliedrigen Beinen ohne Kralle am Ende vor. Der Krper ist in der Regel einheitlich wei, die Kopfkapsel gelb oder hellbraun gefrbt. Er ist am Rumpf mit zahlreichen feinen Borsten bedeckt, der brige Krper ist kaum beborstet. Charakteristisch fr die Familie ist eine Reihe aus vier Borstenpaaren auf dem Labrum (auch bei den Nemonychidenlarven ausgebildet). Die Breitrsslerlarven tragen meist an den Seiten der Hinterleibssegmente oft fleischige, lappenfrmige Auswchse (Protuberanzen). Die Kopfkapsel trgt ein einzelnes, einlinsiges Larvenauge. Die Mundwerkzeuge sind nach unten gerichtet, am prominentesten sind die kurzen und robusten, zwei- oder dreizhnigen Mandibeln. Die Antennen sind sehr kurz und membrans, meist mit einem aufsitzenden Sinneskegel und mehreren Dornen oder starken Borsten.

Die Arten der Familie sind berwiegend an totes, teilweise zersetztes Holz gebunden. Weibchen legen ihre Eier mittels eines spezialisierten, sklerotisierten und gezhnten Ovipositors ins Innere des Holzes ab, sie nutzen dazu nicht, wie fast alle anderen Arten der berfamilie, ihren Rssel, um eine Eiablagenische auszufressen[1]. Die Larven leben im Inneren der Holzmasse, in die sie Galerien und Gnge graben. Ernhrungsbasis der Larven ist allerdings, soweit bekannt, nicht das Holz selbst, sondern holzabbauende Schlauchpilze (Ascomycota). Sie kommen nur an verpilztem Holz, in der Regel in fortgeschrittenem Stadium der Zersetzung, vor. Im Gegensatz zu zahlreichen holzbewohnenden und pilzfressenden (mycetophagen) Arten beimpfen die Breitrssler das Holz nicht bei der Eiablage mit mitgebrachten Pilzen oder Pilzsporen, sie sind auf bereits vorhandene Pilze angewiesen. Soweit aus Darminhaltsanalysen bekannt, ernhren sich auch die adulten Kfer von Pilzen.

Abweichungen von dieser Lebensweise kommen in groer Zahl vor. Zahlreiche Choraginae leben an und von Pilzen, z. B. Pilz-Fruchtkrpern, ohne dass immer ein Bezug zu totem Holz bestehen muss. Die Arten der kleinen Unterfamilie Urodontinae entwickeln sich im Inneren von Samen (von Reseda-Arten, Kreuzbltlern, Schwertlilien und Gladiolen[2]). Arten der Gattung Anthribus sind als Imagines und Larven Ruber von Schildlusen[2][5]. Andere Arten leben in Flechten, in zersetzten Pflanzenrckstnden oder in Farnstengeln.

Die Familie ist weltweit verbreitet. Die meisten Arten leben in den Tropen. Die Urodontinae sind auf die Palarktis beschrnkt (mit einem disjunkten Vorkommen in Sdafrika).

Die holzbewohnenden Arten sind durch ihre Bevorzugung von stark zersetztem, verpilztem Holz als Materialschdlinge bedeutungslos.

Eine Art, der in dauerwarmen Breiten inzwischen kosmopolitisch verbreitete Kaffeebohnenrssler Araecerus fasciculatus ist ein gefrchteter Vorratsschdling. Die Larve der Art lebt in Kaffee- und Kakaobohnen und dutzenden anderen pflanzlichen Vorrten.

Euciodes suturalis aus Australien lebt minierend in Stngeln von Knaulgras (Dactylis glomerata). Er gilt in Neuseeland, wohin er eingeschleppt wurde, als (relativ unbedeutender) landwirtschaftlicher Schdling[6].

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

Bilder pro Seite: 

 



RSS Feed: Fam. Anthribidae (Billberg, 1820) -- Breitrüssler (Neue Bilder)