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Tachina (Echinomyia) fera (Linnæus, 1761) -- Igelfliege} Tachina fera -  2. Fund
Tachina fera - 2. Fund


 

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Ordnung Siluriformes (Rafinesque, 1820) -- Welsartige


Unterkategorien
Fam. Mochokidae (Jordan, 1923) (2)
Mochokidae

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Die Welsartigen (Siluriformes) sind eine Ordnung der Knochenfische, die mit etwa 3390 Arten in 38 Familien weltweit hauptschlich in Sgewssern verbreitet ist. Einige wenige Arten aus den Familien der Kreuzwelse (Ariidae) und der Korallenwelse (Plotosidae) leben auch kstennah in den tropischen Meeren. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist der zu den Echten Welsen gehrende Flusswels (Silurus glanis), auch Waller genannt, der bis zu drei Meter lang werden kann. hnlich gro wird der Mekong-Riesenwels (Pangasianodon gigas). Unter den Welsartigen gibt es Raubfische, Aufwuchsfresser, wie viele Harnischwelse (Loricariidae), Detrivoren, die sich von zersetzenden organischen Stoffen ernhren, und parasitisch lebende Arten wie der Candiru (Vandellia cirrhosa).

Stndig werden neue Arten entdeckt. Allein in den ersten sechs Jahren des 21. Jahrhunderts wurden 332 Arten, neun Gattungen und eine Familie neu beschrieben. Die Anzahl der bisher unbeschriebenen Arten wird auf bis zu 1750 geschtzt.[1]

Es gibt gepanzerte und schuppenlose Arten. Aufflligstes Merkmal der Welsartigen sind die mehr oder weniger langen Barteln, die in unterschiedlicher Anzahl auftreten knnen.

Welse haben eine groe Bedeutung fr den Menschen. Grere Arten werden als Speisefische gefangen oder gezchtet, viele kleinere Arten sind beliebte Aquarienfische.

Die rezenten Welsartigen leben in S- und Kstengewssern aller Kontinente, mit Ausnahme der Antarktis.[2] Im tropischen Sdamerika, in Afrika und in Asien ist ihre Diversitt am hchsten.[3] Mehr als die Hlfte der Arten kommt aus Amerika. Die Welsartigen sind die einzigen Ostariophysi, die Swasserlebensrume in Madagaskar, Australien und Neuguinea besiedelt haben.[4] Sie bewohnen Sgewsser aller Art, hauptschlich aber flache Fliegewsser.[4] Unter den Fischen gehren die Welse zu den erfolgreichsten Hhlenkolonisatoren. Reprsentanten aus mindestens acht Familien sind Hhlenbewohner.[5][6] Einige Arten der Bratpfannen- und Banjowelse (Aspredinidae) und der Stachelwelse (Bagridae) leben auch im Brackwasser, zahlreiche Arten der Kreuzwelse (Ariidae) und der Korallenwelse (Plotosidae) sogar vorwiegend im kstennahen Meer.[7][8]

Die Haut ist schuppenlos und bei manchen Arten gepanzert. Das Maul ist von Barteln umgeben, die als Geschmacks- und Tastorgane dienen. Es ist in der Regel unterstndig, das heit die Mundffnung ist nach unten gerichtet; diese Form des Maules eignet sich ideal zur Nahrungsaufnahme vom Boden. Viele Welse besitzen Dornen, die sich unmittelbar vor den Brustflossen und der Rckenflosse befinden. Bei diesen Dornen handelt es sich um versteifte Flossenstrahlen. Sie dienen dazu, das Verschlucken des Fisches durch ein Raubtier zu erschweren, indem sie ausgefahren werden um den Fisch so sperriger zu machen. Welse sind eng mit den Neuwelt-Messerfischen (Gymnotiformes) verwandt.

Die meisten Welse sind an eine benthische Lebensweise angepasst. Normalerweise sind sie wegen der reduzierten Schwimmblase und des groen Kopfes schwerer als Wasser. Welse haben eine Vielzahl an Krperformen, meistens einen zylindrischen Krper mit einem flachen Kopf, um das Fressen vom Bodengrund zu ermglichen. Das Maul ist meist sehr gro. Beute wird eher im ganzen verschluckt als zerbissen. Einige Familien, vor allem die Harnischwelse (Loricariidae) und die Astroblepidae haben jedoch ein Saugmaul, das es ihnen sowohl ermglicht Aufwuchsnahrung abzuraspeln, als auch sich in schnell flieendem Wasser an Steinen oder Holz festzuhalten. Das Maul der Welse ist nicht, wie das vieler Karpfenfische, vorstreckbar. Bei vielen Arten betreiben die Mnnchen Brutpflege.[4]

Die Welse sind eine monophyletische Gruppe. Dies wird durch molekulare Daten gesttzt.[1] Sie gehren zusammen mit Karpfenartigen (Cypriniformes), Salmlern (Characiformes) und Neuwelt-Messerfischen (Gymnotiformes) zu einer Ostariophysi genannten Unterkohorte, deren wichtigstes Merkmal der Besitz eines Weberschen Apparates ist. Schwestergruppe der Welsartigen sind die Neuwelt-Messerfische.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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