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Patella ulyssiponensis [Patella aspera, (Lamarck, 1819 )] (Gmelin, 1791) -- Lissabon-Napfschnecke} Patella ulyssiponensis -  2. Fund
Patella ulyssiponensis - 2. Fund


 

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Fam. Dermestidae (Latreille, 1804) -- Speckkäfer


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Die Speckkfer (Dermestidae) stellen eine Familie der Kfer dar, die weltweit ca. 1300 Arten in 50 Gattungen aufweist.[1] In Europa kommen davon 144 Arten aus 18 Gattungen vor,[2] von denen wiederum 68 Arten in Mitteleuropa leben.

Die Kfer werden ein bis 10 Millimeter lang und haben meist einen kompakten und rundlich, ovalen Krperbau. Sie unterscheiden sich uerlich innerhalb der einzelnen Gattungen stark. Meist haben sie eine braune oder schwarze Grundfarbe, die bei manchen Arten mit roten, braunen oder gelben Flecken oder mit einer farbigen, durch Schuppen oder Haare ausgebildeten Binden- oder Fleckzeichnung auf den Deckflgeln ergnzt wird. Ihre Oberseite ist entweder glatt, beschuppt oder behaart. Die Anzahl der Glieder ihrer Fhler variieren stark zwischen 5 und 11, genauso wie die Form, die meistens am Ende keulenfrmig, oder aber gerade ist. Die Keule besteht aus 3 bis 8 Gliedern. Ihre Form ist vor allem bei den Mnnchen strker ausgeprgt, bei der Gattung Thaumaglossa erreichen die Keulen eine proportional extreme Gre. Bei manchen Arten sind die Fhler auch kammfrmig. Ihre Beine haben jeweils fnf Tarsenglieder. Bis auf die Arten der Unterfamilie Dermestinae haben alle Arten neben den Facettenaugen auch ein Punktauge (Ocellus).

Die Larven sind langgestreckt und dicht mit borstigen Haarbscheln versehen. Manche Arten haben zustzlich auch Wehrhaare.

Die Speckkfer sind auf der ganzen Welt zu finden, und kommen in einer Vielzahl von Lebensrumen vor. Einige Arten leben gemeinsam mit ihren Larven im Bodenstreu, andere sind reine Bltenbesucher oder aber Aasfresser (Dermestes). Die Gattung Anthrenus z. B. findet man bevorzugt in der Nhe von Straen und Schuttpltzen, diese Arten sind auch gefrchtete Schdlinge in Sammlungen prparierter Tiere, da sie sich von trockenen organischen Stoffen ernhren. Die Gattung Thaumaglossa lebt ausschlielich auf den Gelegen von Fangschrecken und Trogoderma ist eine Plage im Getreideanbau. Andere Arten haben sich auf die Nester von Sugetieren, Vgeln, Bienen oder Wespen spezialisiert. Etliche Arten wurden durch den Menschen verschleppt und sind heute weltweit verbreitet.

Die Kfer sind zum Teil tagaktiv, zum Teil auch nachtaktiv. Die meisten sind Aasfresser und fressen tote, getrocknete Tiere und Insektenreste, auch in Husern und Wohnungen. Es gibt aber auch einige, die Pflanzenteile und Pollen fressen. Die Kfer knnen erhebliche Schden an Wollstoffen, Fellen, und in Insekten- und Tiersammlungen anrichten. Sie werden aber auch gezielt von Museen eingesetzt (insbesondere Dermestes maculatus), um Tierskelette von Weichteilen zu reinigen.

Die Imagines mancher Arten fallen durch ihren Totstellreflex auf: Bei Strungen lassen sie sich einfach fallen und legen Fhler und Beine an.

Zur Verpuppung bohren manche Arten (z. B. Dermestes) Gnge auch in harte Materialien, was an Handelsgtern groe Schden verursachen kann. Die Verpuppung findet innerhalb der letzten Puppenhlle statt. Je nach Art werden pro Jahr ein oder mehrere Generationen hervorgebracht. Manche Arten, besonders die Kulturfolger, knnen in der Nhe des Menschen auch in der kalten Jahreszeit ununterbrochen Generationen hervorbringen.

Der lteste indirekte fossile Nachweis von Speckkfern gelang 2008 an Knochen des etwa 155,7 bis 150,8 Mio. Jahre alten Dinosauriers Camptosaurus. Die Spurenfossilien an der Knochensubstanz zeigen die Fraaktivitten der Kfer sowohl an der Oberflche als auch im Inneren des Knochens, das von mit ausgeschiedenem Knochenmaterial gefllten Bohrgngen durchzogen ist. Abdrcke der Mandibel und das charakteristische Frabild weisen auf Speckkfer als Verursacher der Spuren hin.[3] Auerdem sind Vertreter dieser Familie aus verschiedenen Bernsteinvorkommen bekannt. Der lteste Beleg in Bernstein ? bis zur Entdeckung des vorgenannten Fossils der lteste Nachweis dieser Kferfamilie berhaupt ? wurde im unterkreidezeitlichen Libanon-Bernstein (etwa 130 Mio. Jahre) gefunden. Vertreter verschiedener Gattungen dieser Familie sind aus dem eoznen Baltischen Bernstein (40 bis 50 Mio. Jahre) bekannt. Auch in Bernsteinvorkommen aus Burma und Mexiko sowie in Dominikanischem Bernstein (alle tertiren Alters) sind Speckkfer gefunden worden.[4]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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