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Scaphidium quadrimaculatum (Olivier, 1790) -- Vierfleckiger Kahnkäfer} Scaphidium quadrimaculatum -  1. Fund
Scaphidium quadrimaculatum - 1. Fund


 

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Ordnung Osteoglossiformes (Regan, 1909) -- Knochenzünglerartige


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Die Knochenznglerartigen (Osteoglossiformes (Gr.: ?osteon? = Knochen + ?glossa? = Zunge; Latein, ?forma? = Form)) sind eine Ordnung urtmlicher Echter Knochenfische (Teleostei), die disjunkt auf den Sdkontinenten (Sdamerika, Afrika, Sdasien, Australien) verbreitet ist. Dabei handelt es sich um Restvorkommen in einem in der Vergangenheit greren Verbreitungsgebiet das auch Europa, Nordamerika, Zentral- und Ostasien umfasste. Fast alle Knochenznglerartigen sind reine Swasserfische, lediglich einige Altwelt-Messerfische gehen auch in leichtes Brackwasser. Zu der Ordnung gehren sechs Familien, von denen zwei nur eine Art enthalten, eine weitere nur vier, zwei weitere neun und zehn und die artenreichste, die Nilhechte mit ber 210 Arten fast 90 % der Diversitt der Ordnung ausmacht.

Die Knochenznglerartigen sind in Krpergestalt und Lebensweise sehr verschiedenartig. Sie besitzen im Allgemeinen einen langgestreckten, seitlich abgeflachten Krper und erreichen Lngen von fnf Zentimeter[1] bis ber einen Meter. Die grte Art, der Arapaima (Arapaima gigas) soll nach lteren Berichten, die nicht mehr berprft werden knnen, eine Maximallnge von 4,5 Meter erreicht haben und wre damit der lngste reine Swasserfisch. Besttigt sind Lngen von zwei Metern.

Namensgebend fr die Ordnung ist die mit gut entwickelten Zhnen besetzte Zunge, auch der Parasphenoid ist bezahnt. Beide formen ein Scherengebiss. Die Zungenbezahnung fehl dem Gronilhecht (Gymnarchus niloticus) und dem Afrikanischen Knochenzngler (Heterotis niloticus). Da die Parasphenoidzhne auch bei anderen primitiven Teleostei vorkommen (Plesiomorphie), knnen sie nicht als Autapomorphie der Knochenznglerartigen gelten. Bei allen Arten befinden sich aber weitere Zhne auf Ectopterygoid und Mesopterygoid (Knochen des Flgelbeins). Die Prmaxillare ist klein und mit dem Schdel fest verbunden. Die Supramaxillare, ein Knochen des Oberkiefers, ist nicht vorhanden. Die Nasenkapsel ist starr, ein Antorbital-Supraorbital-System um Wasser ber die Riechschleimhaut zu pumpen fehlt. Epipleuralia (Grten) fehlen. Der Schmetterlingsfisch (Pantodon buchholzi) besitzt einen Blinddarm, die brigen Knochenznglerartigen zwei. Auerdem sind ein oder zwei Pylorusschluche vorhanden. Die Schwanzflosse wird von 16 (nur beim Arapaima) oder weniger verzweigten Flossenstrahlen gesttzt. Das Schwanzflossenskelett hat zwei oder eine Uroneuralia, Urodermalia (Deckknochen aus abgesunkenen, verschmolzenen Schuppen) fehlen.

Die Ernhrung der verschiedenen Knochenznglerartigen ist sehr unterschiedlich. Vor allem die groen Knochenzngler, Messerfische und der Gronilhecht sind Raubfische, die sich vor allem von anderen Fischen ernhren. Osteoglossum-Arten erbeuten im Sprung auch Groinsekten, Frsche und kleine Fledermuse. Der Schmetterlingsfisch verzehrt Insekten und Spinnen, die auf die Wasseroberflche gefallen sind (Anflugnahrung), Nilhechte und Elefantenfische sind vor allem Benthosfresser und suchen ihre Nahrung auf dem Gewssergrund. Der Afrikanische Knochenzngler ist ein Filtrierer, der nur von Feinplankton und Detritus lebt.

Die Knochenznglerartigen werden mit ihrer Schwestergruppe, den nordamerikanischen Mondaugen (Hiodontiformes) zum Taxon der Knochenznglerhnlichen (Osteoglossomorpha) vereint. Diese gelten als die ursprnglichsten heute noch lebenden Echten Knochenfische (Teleostei).

Die Ordnung wird in zwei Unterordnungen und sechs Familien unterteilt. Zwei Familien werden noch zu einer berfamilie zusammengefasst.

Das folgende Kladogramm zeigt die Verwandtschaft der Osteoglossiformes untereinander, sowie Lycoptera und die Hiodontiformes als Auengruppen. Umstritten ist die Stellung des Schmetterlingsfischs.

 Lycoptera ?

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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