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Crioceris asparagi (Linnæus, 1758) -- Gemeines Spargelhähnchen} Crioceris asparagi -  2. Fund
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Ordnung Musophagiformes (Seebohm, 1890) -- Turakos


Unterkategorien
Fam. Musophagidae (Lesson, 1828) -- Turakos (1)
Turakos

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Die Turakos (Musophagidae) sind eine Familie tropischer, mittelgroer, meist sehr bunter Vgel. Die Familie ist die einzige der Ordnung Musophagiformes.

Die farbenprchtigen Turakos erreichen eine Gre von 36 bis 75 Zentimeter. Der Riesenturako (Corythaeola cristata) ist mit 70 bis 75 Zentimeter die grte Art in der Familie der Turakos. Sie besitzen im Verhltnis zum Krper kurze, abgerundete Flgel, die deutlich krzer als die Schwanzfedern sind. Der relativ lange Schwanz ist am Ende abgerundet und teilt sich in zehn steifschaftige Steuerfedern ein. Ihre Schnbel sind kurz und krftig. Bei einigen Arten ist der Schnabel seitlich stark zusammengedrckt, zur Schnabelspitze stark abgerundet und an der Schnabelwurzel ziemlich hoch. An den Schneiden ist der Schnabel bei einigen Arten stark sgeartig gezhnt; bei anderen Arten ist die sgeartige Zhnelung nicht so stark ausgeprgt.

Bei dem als semi-zygodactylen bezeichneten Fubau, der sich von der Fustruktur der Kuckucke (Cuculidae) unterscheidet, kann die uere Zehe entweder in eine Vorwrts- oder rckwrtige Position gedreht werden. Die zweite und dritte Zehe zeigen nach vorne. Zwischen den vorderen Zehen befinden sich kurze Hefthute. Sie knnen sich auch zwischen der dritten und vierten (Auenzehe) Zehe befinden, whrend die zweite Zehe mit ihrem ersten Glied zum grten Teil mit der dritten Zehe zusammengewachsen ist. Die erste Zehe zeigt nach hinten. Wenn die Vgel auf dicken sten sitzen oder sich auf dem Boden befinden wird die Wendezehe seitwrts abgespreizt. In der Ruhestellung zeigen jeweils drei Zehen nach vorne und eine nach hinten. Wenn die Turakos sich in dem Gest der Bume bewegen, zeigen zwei Zehe nach hinten und zwei nach vorne. Ihre Klammerfe ermglichen den Turakos hervorragend in den Bumen zu klettern.

Innerhalb ihrer Art unterscheiden sich Mnnchen und Weibchen nicht in der Farbe und Gre. Eine Ausnahme ist die Art Weibauch-Lrmvogel (Corythaixoides leucogaster), bei der das Mnnchen durch seinen schwarzen Schnabel von dem olivgrnen Schnabel des Weibchens unterschieden werden kann. Viele Arten haben eine Federhaube auf dem Kopf. Ihr Gefieder ist meist metallisch grn und blau mit roten bis dunkelroten Schwungfedern.

Auergewhnlich ist das Vorhandensein der zwei Farbstoffe Turacin und Turacoverdin. Beide Farbstoffe wurden nach den Turakos benannt, da sie bisher nirgendwo im Tierreich vorgefunden wurden. Der rote kupferhaltige Farbstoff Turacin verleiht den Schwungfedern und bei manchen Arten den Federhauben ihre rote bis dunkelrote Farbe. Die grne Befiederung kommt von dem grnen Farbstoff Turacoverdin. Andere Farben, wie zum Beispiel Blau, kommen wie bei den Wasserfarben durch Vermischung der Farbstoffe zustande. Bei Regenwetter und beim Baden werden die Farbstoffe, die im leichtalkalischen Wasser lslich sind, in geringen Mengen ausgewaschen. Bei der Gattung der Lrmvgel (Corythaixoides), die ein weies ber graues bis braunes Gefieder besitzen, fehlen diese Farbstoffe. Die Farbstoffe entstehen ber Mineralien in der pflanzlichen Nahrung, zum Beispiel Kupfer- und Eisenverbindungen, die im Krper umgesetzt und an das Gefieder abgegeben werden.

Turakos bewohnen die Baumkronen in den Wald- und Buschgebieten im tropischen Afrika sdlich der Sahara. Eine Ausnahme ist die Unterart T. f. zanzibaricus, deren Vorkommen auf die Insel Sansibar beschrnkt ist. Arten der Gattung Lrmvgel (Corythaixoides) bewohnen offene Landschaften, wie Baum- und Buschsavannen, weit geffnete Parklandschaften und hnliche Flchen. Die meisten Vertreter der Gattung der Helmturakos (Tauraco) haben ihren Lebensraum in den dichten und weiten Urwldern. Bedingung ist jedoch das Vorhandensein von Wasser, da nur dort gengend Frchte wachsen, die ihre Nahrung bilden. Der Riesenturako (Corythaeola cristata) bewohnt bevorzugt Waldlichtungen und Galeriewlder bis in eine Hhe von 2000 bis 2700 Metern.

Sie ernhren sich berwiegend von pflanzlicher Kost. Zu ihrer Nahrung gehren Beeren, Samen, Frchte, junge Triebe und Insekten. Die Samen der Frchte werden zum grten Teil unverdaut wieder ausgeschieden, sodass die Turakos bei der Verbreitung eine wichtige Rolle spielen. Unter anderem ernhren sie sich von den Frchten des Tamarindenbaums (Tamarindus indica) und der Maulbeer-Feige (Ficus sycomorus). Dem falsch gewhlten Namen Bananenfresser werden die Vgel nicht gerecht. In Gefangenschaft nehmen sie zwar auch geschnittene Bananenstcke an, jedoch wurde in freier Wildbahn noch nie beobachtet, dass Turakos sich von Bananen ernhren.

Die Lebensrume der Helmturakos, Riesenturakos und Schildturakos befinden sich nah an einem Gewsser. Die Vertreter der Gattung Lrmvgel mssen eine grere Strecke zurcklegen um von den bewohnten trockenen Steppengebiete an eine Trnke zu gelangen. Sie knnen jedoch nach einem Bericht von Niethammer & Hoesch zur Not auch ohne Wasser auskommen. Beim Trinken tauchen sie die Schnabelspitze etwa zwei bis drei Millimeter in das Wasser. Wie die Tauben (Columbidae) saugen sie mit drei bis vier Kehlbewegungen das Wasser auf, heben den Kopf und klappen den Schnabel zu.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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