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Limenitis camilla (Linnæus, 1764) -- Kleiner Eisvogel} Limenitis camilla -  3. Fund (Fundortfoto)
Limenitis camilla - 3. Fund (Fundortfoto)


 

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Unterfamilie Arctiinae (Leach, 1815) -- Bärenspinner


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Wegerichbär
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Die Brenspinner (Arctiinae) sind eine Unterfamilie der Schmetterlinge. Sie sind weltweit mit etwa 11.000 Arten vertreten. In Europa kommen 102 Arten vor,[1] von denen 61 auch aus Mitteleuropa bekannt sind.[2] Mit etwa 6000 Arten ist ihr Hauptverbreitungsgebiet die Neotropis, sie sind aber ansonsten auch weltweit hufig vertreten. Die Abgrenzung der einzelnen Arten zu anderen Unterfamilien der Noctuidae ist gut etabliert, aber sowohl die Stellung innerhalb der Familie der Eulenfalter, als auch die systematische Einteilung der Tribus und Subtribus sind noch nicht hinreichend erforscht und deswegen meist sehr unterschiedlich dargestellt. Die Falter tragen ihren deutschen Namen wegen der starken und langen Behaarung ihrer Raupen.

Viele der mittelgroen bis groen Falter sind lebhaft gefrbt, nicht selten in aufflliger Warntracht, oder aber imitieren das Aussehen von anderen Faltern oder Insektenarten. Das wichtigste Merkmal zur Abgrenzung der Unterfamilie ist ein am Rcken der Weibchen gelegenes Paar ausstlpbarer Pheromondrsen, das sich am Hinterleibsende an der Ausstlpung des Ovipositors befindet. Diese Drsen knnen relativ lang sein und sind entweder verzweigt oder unverzweigt. Sie werden durch Hmolymphdruck ausgestlpt und durch an der Lngsachse befindliche Muskeln wieder eingezogen. Ein weiteres Merkmal der Brenspinner sind Tympanalorgane aus einer Reihe von feinen Rillen oder Gruben seitlich am Metathorax. Beide Geschlechter der meisten Arten besitzen solche Tympanalorgane, lediglich bei einigen Arten der Syntomini (Euchromiina und Ctenuchina) fehlen sie bzw. sind reduziert. Durch extrem schnelle Muskelkontraktionen werden diese Strukturen so verformt, dass sie Ultraschalllaute erzeugen. Ausgelst werden diese Muskelkontraktionen entweder durch Berhrung oder durch die von Fledermusen ausgesendeten Ultraschallaute. Man vermutet, dass die Falter durch die ausgesendeten Ultraschallaute entweder getarnt sind, oder die Fledermuse irritiert werden.

Punktaugen (Ocelli) sind je nach Art entweder vorhanden, oder fehlen. Die Fhler sind entweder gefiedert, gekmmt oder fadenfrmig. Der Saugrssel ist meist zurckgebildet, gelegentlich aber auch normal ausgebildet. Die einsegmentigen Maxillarpalpen sind sehr kurz, die Labialpalpen sind kurz, bei manchen Arten aber auch lang. Die Vorderflgel besitzen 10 bis 12 Flgeladern und eine Analader (1b), die Hinterflgel haben 7 bis 9 Adern und zwei Analadern (1a und 1b). Die Subcostalader (Sc) der Vorderflgel verluft meistens saperiert, die Radialadern 2 bis 5 verzweigen sich erst nahe der Flgelspitze und M2, die gelegentlich fehlt, trennt sich nher an M3, als an M1 ab.

Mehrere Arten der Syntomini knnen mit Drsen am Prothorax bel riechende Substanzen aussondern, was hufig kombiniert wird mit einer aufflligen Warntracht. Eine solche Warntracht findet sich auch bei anderen Triben und spielt meist auf die Giftigkeit der Tiere an, deren Raupen sich zum Teil von giftigen Pflanzen ernhren. Einige Arten der Brenspinner imitieren mit ihrem Aussehen wehrhafte Insekten, wie beispielsweise manche Arten der Ctenuchini, die Wespen nahezu perfekt nachahmen knnen.

Die Raupen der Brenspinner tragen drei bis fnf gut erkennbare Punktwarzen auf dem Meso- und Metathorax. Der Hinterleib trgt auch Punktwarzen, die ebenso wie die Bauchbeine stark beborstet sind. Die Raupen haben alle vier Bauchbeinpaare und den Nachschieber ausgebildet. Die Haare dienen den Tieren der mechanischen Abwehr von Fressfeinden, die ihre Beute dadurch nur schwer zu fassen bekommen.

Die Eier der Brenspinner sind vom aufrechten Typ, in der Regel rund und weisen eine netzartige Oberflchenstruktur auf. Sie werden von den Weibchen in Gruppen, seltener einzeln abgelegt. Die Raupen sitzen offen auf den Nahrungspflanzen und leben gelegentlich gesellig in gemeinschaftlich gesponnenen Gespinsten. Das gesamte Spektrum der Nahrungspflanzen ist sehr gro und umfasst neben verschiedensten Grsern, krautigen Pflanzen, Bumen und Bschen auch epiphytische Algen und Flechten. Raupen vieler Arten sind dadurch, dass sie sich von giftigen Pflanzen wie beispielsweise Greiskrutern (Senecio), Nachtschattengewchsen (Solanaceae) oder Raublattgewchsen (Boraginaceae) ernhren, giftig, worauf viele Arten mit bunten Punktreihen oder Streifen aufmerksam machen. Die Pflanzen enthalten giftige Stoffe wie z. B. Pyrrolizidinalkaloide oder Cardenolide. Den Raupen knnen diese Stoffe nichts anhaben, denn sie neutralisieren diese mit krpereigenem Histamin und Acetylcholin. Sie knnen die Gifte speichern, sodass auch die Falter fr Fressfeinde ungeniebar werden. Die Puppen sind gedrungen und haben gelegentlich eine lebhafte Frbung. Der Kremaster ist entweder schwach ausgebildet oder fehlt vllig.

Die frhere eigenstndige Familie (innerhalb der Noctuoidea) wird heute als Unterfamilie der Eulenfalter (Noctuidae) aufgefasst.[3] Sie wird in drei Tribus unterteilt. Es werden berwiegend nur die europischen Arten aufgelistet:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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