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Patella ulyssiponensis [Patella aspera, (Lamarck, 1819 )] (Gmelin, 1791) -- Lissabon-Napfschnecke} Patella ulyssiponensis -  1. Fund
Patella ulyssiponensis - 1. Fund


 

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Unterstamm Crustacea (Brünnich, 1772) -- Krebse, Krebstiere


Unterkategorien
Klasse Malacostraca (Latreille, 1802) -- Höhere Krebse (206)
Höhere Krebse

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Die Krebstiere (Crustacea) oder Krebse bilden mit weltweit mindestens 52.000 rezent bekannten Arten[1][2] einen Unterstamm innerhalb der Gliederfer (Arthropoda), die sich vor allem durch eine groe Formenvielfalt auszeichnen als evolutionre Anpassung an verschiedene Lebensrume und Lebensweisen.

Zu Lebensmittelzwecken verwendete Krebstiere werden in der Kochkunst als Krustentiere bezeichnet.

Gerade aufgrund der Formenvielfalt fllt es oft schwer, individuelle Merkmale zur Unterscheidung von Gruppen zu finden. Als offensichtliche Unterschiede zu den Sechsfern und Myriapoden, mit denen sie meist zu den Mandibeltieren oder Mandibulata vereinigt werden, fallen vor allem die Anzahl der Antennen (zwei Paar, weshalb sie manchmal auch als Diantennata bezeichnet werden) und die Kiemen auf. Bei diesen Merkmalen handelt es sich jedoch um Plesiomorphien, also Merkmale, die sie von ihrer Stammform ererbt haben und die erst bei den anderen Gruppen sekundr verlorengegangen sind. Ebenfalls als altes Merkmal muss der Besitz eines typischen Spaltbeines bei den Krebsen angesehen werden, da bereits die als Fossilien bekannten Trilobiten diese Extremitten hatten. brig bleiben als Gemeinsamkeiten fast aller Krebse die besondere Form der Larve (Naupliuslarve) mit typischerweise drei extremittentragenden Segmenten und dem typischen unpaaren Naupliusauge, die bereinstimmung der Exkretionsorgane als spezielle, sackartige Strukturen an der Basis der Antennen und Maxillen sowie ein weitgehend bereinstimmendes Teilungsmuster der Zellen in der Keimbahn.

Wie bei allen Gliederfern besteht der Krper der Krebse aus einer Anzahl von Segmenten, die vorn durch einen, nicht segmentalen, Kopfabschnitt (Acron) und hinten durch einen Endabschnitt (Telson) begrenzt sind. Durch die verschiedenen Spezialisierungen und die damit verbundenen Vernderungen im Krperbau der Tiere kommt es zu sehr vielen Variationen dieses Grundplanes. Wesentliche Vernderungen betreffen die Extremitten (Abwandlung des Spaltbeines zu Spezialstrukturen wie Mundwerkzeugen, Saugnpfen, Genitalorganen etc.) und besonders die Verschmelzungen einzelner Segmente zu greren Krperabschnitten, die als Tagmata bezeichnet werden. Im Grundbauplan folgen auf einen Kopfbereich (Cephalon), der wahrscheinlich aus dem Acron sowie sechs verschmolzenen Segmenten besteht, zwei Krperabschnitte mit einer wechselnden Anzahl von Segmenten, die als Rumpf (Thorax) und Hinterleib (Abdomen oder Pleon) bezeichnet werden. Dabei werden als Rumpf die Segmente zusammengefasst, die sich durch Extremitten auszeichnen. Hinterleibssegmente tragen keine oder nur stark abgewandelte Extremitten. Hufig kommt es darber hinaus zu einer weiteren Verschmelzung des Kopfes mit mehreren Rumpfsegmenten, die als Cephalothorax bezeichnet wird, verbleibende Rumpfsegmente bilden in diesem Fall das Peraeon.

Auch bei der Fortpflanzung der Krebse gibt es diverse Variationen. Dabei reicht das Spektrum von einer einfachen Entlassung der Spermien und Eier in das freie Wasser mit einer ueren Befruchtung ber eine innere Befruchtung durch speziell umgestaltete Extremitten als Pseudopenis bis hin zur ?Haltung? von Zwergmnnchen in einer bergroen Vagina bei einigen parasitischen Arten.

Die Entwicklung ist bei den meisten Gruppen innerhalb der Krebse hnlich. Sie durchlaufen meist mehrere Larvenstadien, bei der durch Sprossung regelmig neue Segmente und die dazugehrigen Extremitten angehngt werden (Anamerie). Alle Crustaceen (mit Ausnahme der Zungenwrmer) bilden als erstes Larvenstadium die fr die Krebse typische Naupliuslarve; dieses Stadium kann allerdings auch noch im Ei stattfinden. Aus dieser Grundlarve bilden sich dann innerhalb der verschiedenen Gruppen unterschiedliche Larventypen (beispielsweise Copepodid- oder Zoa-Larven), die dann mit oder ohne Metamorphose zu adulten Krebsen heranwachsen.

Krebse sind bis auf wenige Ausnahmen im Wasser zu finden; dabei haben sie alle Lebensrume des Meeres und des Swassers besiedelt. Unter den Krebsen gibt es auch einige Arten, die an Land leben knnen, wie etwa die Palmendiebe unter den Einsiedlerkrebsen oder die Strandkrabben. Diese Arten sind jedoch zumindest fr die Entwicklung noch immer abhngig vom Wasser. Die einzigen, die auch dauerhaft an Land leben knnen, sind die Landasseln.

Im Wasser findet man sie in jedem Lebensraum, den das Meer oder das Swasser bietet. Viele Arten leben als Plankton im Pelagial (Freiwasser), andere besiedeln den Gewsserboden, Felsspalten, Riffe oder Brandungszonen. Selbst unter dem arktischen und antarktischen Eis gibt es sie in groer Zahl und ihre Anwesenheit im Umkreis heier Quellen (Black Smoker) in der Tiefsee ist ebenfalls belegt. Eine Reihe von Arten lebt auerdem parasitr in und an Fischen, anderen Krebsen und auch in Landwirbeltieren.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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