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Pholidoptera aptera (Fabricius, 1793) -- Alpen-Strauchschrecke} Pholidoptera aptera -  2. Fund (Weibchen) (Fundortfoto)
Pholidoptera aptera - 2. Fund (Weibchen) (Fundortfoto)


 

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Anoplotrupes (Geotrupes) stercorosus (Scriba, 1791) -- Waldmistkäfer



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Anoplotrupes stercorosus - 1. Fund

Anoplotrupes (Geotrupes) stercorosus (Scriba, 1791) -- Waldmistkäfer


 
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Anoplotrupes stercorosus - 2. Fund

Anoplotrupes (Geotrupes) stercorosus (Scriba, 1791) -- Waldmistkäfer


 
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Anoplotrupes stercorosus - 4. Fund

Anoplotrupes (Geotrupes) stercorosus (Scriba, 1791) -- Waldmistkäfer


 
   





 

Der Waldmistkfer (Anoplotrupes stercorosus) ist ein Kfer aus der Familie der Mistkfer (Geotrupidae). Er ist eine im Wald hufig vorkommende Art und ist in ganz Deutschland und in Europa zumeist in Buchenwldern heimisch.

Die Waldmistkfer werden 12 bis 19 mm lang und erreichen somit nicht die Lnge des sehr hnlichen Gemeinen Mistkfers. Die Kfer sind schwarzblau, die Deckflgel sind seitlich blau, violett oder grn, der Halsschild ist bei manchen Tieren blauviolett. Die Unterseite des Krpers ist metallblau, violett oder grn, die Fhler sind rotbraun. Die Basis des Halsschildes ist vollstndig gerandet und unregelmig gepunktet. Der Endzahn der Vorderschienen ist leicht zugespitzt, und die Schenkel der Vorderbeine besitzen keinen Tomentfleck auf ihrer Vorderseite. Die Hinterschienen sind zudem nur mit zwei Querleisten versehen. Die Deckflgel besitzen keine Naht und haben je sieben leicht gepunktete Lngsrillen.

Die Tiere kommen in Europa, stlich bis in den Westen Sibiriens, nrdlich bis etwa zum 67. Breitengrad vor. Man findet sie vom Flachland bis in etwa 2.000 Meter Hhe, vor allem in Wldern.

Die Waldmistkfer ernhren sich von Kot, manchmal auch von Pilzen und Baumsften. Mnnchen und Weibchen bauen im Frhjahr einen 70 bis 80 mm tiefen Stollen in den Erdboden[1], von dem mehrere Nebengnge abzweigen, die in Kammern enden. Die Weibchen besorgen die unterirdischen Arbeiten, die Mnnchen die oberirdischen, z. B. den Abtransport der ausgeworfenen Erde. In die Kammern wird je ein Ei gelegt und Kot eingebracht, von dem sich die Larven ernhren. Diese bentigen fr ihre Entwicklung ein Jahr, sie berwintern noch als Larven und verpuppen sich erst im Frhjahr. Die Kfer schlpfen im Sommer, sind aber erst im nchsten Frhjahr geschlechtsreif.

Waldmistkfer sind einzeln unterwegs auf der Suche nach Nahrung, z. B. sind sie auf Waldwegen hufig zu sehen. Treffen paarungsbereite Mnnchen und Weibchen aufeinander, betrillert das Mnnchen das Weibchen mit den Maxillarpalpen, deren Spitzen mit Sinnesorganen besetzt sind, gleichzeitig erzeugt es kurze Werbelaute. Das Weibchen luft weiter, das Mnnchen folgt und hlt Krperkontakt. Geht dieser unter Umstnden verloren, erzeugen beide Tiere Suchlaute, die bis 1,5 Sekunden dauern. Schlielich beginnt das Weibchen, sich einzugraben. Whrend des Eingrabens gibt das Weibchen Laute ab, die Fhrungslaute genannt werden. Die Begattung erfolgt wahrscheinlich in den unterirdischen Gngen.[2]

Die Lauterzeugung der Mistkfer ist leicht nachzuweisen. Hlt man einen Kfer an das Ohr, sind die Protestlaute deutlich zu hren. Bei der Bildung der Laute werden spezialisierte Teile des Skeletts gegeneinander gerieben (Stridulation). Dabei streicht die Schrillleiste (Pars stridens) ber die Schrillkante (Plectrum). Sowohl die Mnnchen als auch die Weibchen besitzen Lautmechanismen. Ungewhnlich ist, dass jeder Waldmistkfer ber zwei unterschiedlich gebaute und an unterschiedlichen Stellen des Krpers angeordnete Lautapparate verfgt. Gem den an der Lautbildung beteiligten Strukturen sind das:

Bei der Schallbildung knnen die Kfer beide Stridulationsorgane gleichzeitig oder zeitlich versetzt oder nur eines von beiden einsetzen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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