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Falco tinnunculus (Linnæus, 1758) -- Turmfalke} Falco tinnunculus -  6. Fund
Falco tinnunculus - 6. Fund


 

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Fam. Cebidae (Bonaparte, 1831) -- Kapuzinerartige


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Saimiri boliviensis boliviensis (I. Geoffroy und Blainville, 1834) -- Bolivianischer Totenkopfaffe (3)
Bolivianischer Totenkopfaffe
Saimiri sciureus (Linnæus, 1758) -- Gewöhnlicher Totenkopfaffe (1)
Gewöhnlicher Totenkopfaffe

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Die Kapuzinerartigen (Cebidae) sind eine Primatenfamilie aus der Gruppe der Neuweltaffen (Platyrrhini) innerhalb der Trockennasenaffen. Die Familie hat eine bewegte taxonomische Geschichte, in der hier verwendeten Form[1] umfasst sie drei Gattungen, die Ungehaubten Kapuziner (Cebus), die Gehaubten Kapuziner (Sapajus) und die Totenkopfaffen (Saimiri) mit insgesamt etwa 30 Arten. Manchmal werden auch die Krallenaffen als Unterfamilie zu den Kapuzinerartigen gerechnet.

Die beiden Gattungen gleichen einander in den Zahnproportionen und im Schdelbau, hneln sich uerlich aber nur wenig. Sie erreichen eine Kopfrumpflnge von 25 bis 55 Zentimeter, wobei der Schwanz ebenso lang wird. Totenkopfaffen erreichen 0,7 bis 1,1 Kilogramm, whrend Kapuzineraffen 2 bis 4 Kilogramm auf die Waage bringen. Ihr Fell ist kurz und dicht, es ist meist schwarz, braun oder grau, manchmal auch kontrastierend gefrbt. Der Rumpf ist langgestreckt, der lange Schwanz ist bedingt greiffhig (bei den Totenkopfaffen allerdings nur bei den Jungtieren), allerdings nicht mit einem unbehaarten Tastfeld versehen wie bei den Klammerschwanzaffen. Die Finger und Zehen sind stets mit Ngeln versehen.

Der Kopf ist rundlich, die Schnauze ist kurz, die Augen stehen eng beisammen. Die Zahnformel lautet wie bei den meisten Neuweltaffen ICPM3, insgesamt haben sie also 36 Zhne.

Kapuzinerartige leben auf dem amerikanischen Kontinent. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mittelamerika (Honduras) ber das Amazonasbecken bis in das mittlere Bolivien und das sdstliche Brasilien. Ihr Lebensraum sind Wlder, wobei sie in verschiedensten Waldtypen vorkommen knnen.

Die Kapuzinerartigen sind tagaktive Baumbewohner. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und bewegen sich in den Bumen meist auf allen vieren fort. Gelegentlich kommen sie auf den Boden.

Kapuzinerartige leben in Gruppen von 8 bis 100 Tieren, die Gruppen bestehen aus mehreren Mnnchen und Weibchen sowie den gemeinsamen Jungtieren. Beide Geschlechter entwickeln meist eine Rangordnung. Whrend Kapuzineraffengruppen von einem dominanten Mnnchen angefhrt werden, beherrschen bei den Totenkopfaffen eher die Weibchen die Gruppe und drngen die Mnnchen an den Rand. Die Gruppenmitglieder kommunizieren mit zahlreichen Lauten.

Kapuzinerartige sind Allesfresser. Sie ernhren sich von Frchten und anderen Pflanzenteilen wie Samen, Blttern und Knospen, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren, manchmal auch von kleinen Wirbeltieren und Eiern.

Nach einer 150- bis 180-tgigen Tragzeit bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt. Die Vter beteiligen sich kaum an der Jungenaufzucht, allerdings hufig andere Weibchen aus der Gruppe.

Frher wurden alle Neuweltaffen, die nicht zu den Krallenaffen gezhlt wurden, in die Familie der Kapuzinerartigen eingegliedert. Genauere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass diese Gruppe paraphyletisch war, das heit, dass einige Vertreter nher mit den Krallenaffen als untereinander verwandt sind. Die Klammerschwanzaffen (Atelidae) und die Sakiaffen (Pitheciidae) sind heute als eigenstndige Familien anerkannt.

Nher mit den Kapuziner- und den Totenkopfaffen sind die Nachtaffen (Aotidae) und Krallenaffen (Callitrichidae) verwandt, all diese Gattungen drften eine gemeinsame Abstammungslinie bilden.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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