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Cercyon spec. (Leach, 1817)} Cercyon spec. -  1. Fund
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Fam. Pitheciidae (Mivart, 1865) -- Sakiaffen


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Pithecia pithecia (Linnæus, 1766) -- Weißkopfsaki, Blasskopfsaki (2)
Weißkopfsaki

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Die Sakiaffen (Pitheciidae), auch als Schweif- und Kurzschwanzaffen bezeichnet, sind eine Primatenfamilie aus der Gruppe der Neuweltaffen. Diese kleinen bis mittelgroen Primaten leben im nrdlichen und mittleren Sdamerika. Die Familie lsst sich in zwei Unterfamilien teilen: die Callicebinae umfassen die Springaffen, und die Pitheciinae bestehen aus den Sakis, Bartsakis und Uakaris. Insgesamt gehren zu den Sakiaffen ber 50 lebende Arten, hinzu kommen noch die ausgestorbenen Antillenaffen.

Sakiaffen erreichen eine Kopfrumpflnge von 23 bis 57 Zentimetern, der Schwanz ist bei den Uakaris kurz (weniger als die Hlfte der Krperlnge), bei den anderen Vertretern ist er annhernd gleich lang wie der Krper. Das Gewicht betrgt 0,5 bis 3,5 Kilogramm, wobei die Springaffen mit maximal 1,5 Kilogramm deutlich kleiner sind als die Pitheciinae, die stets schwerer als 1,5 Kilogramm werden. Das Fell ist dicht, manchmal sogar zottelig, seine Frbung variiert je nach Art von schwarz ber grau und braun bis zu wei. Teile des Gesichts knnen unbehaart sein. Der Schwanz, der nicht zum Greifen, sondern zur Balance verwendet wird ist ebenfalls durchgngig behaart und buschig.

Die Zahnformel lautet I2-C1-P3-M3, insgesamt haben sie also 36 Zhne. Bei den Pitheciinae ist das Gebiss als Anpassung an die harte Nahrung spezialisiert: die Schneidezhne sind gro und vorstehend, die Eckzhne massiv. Die Backenzhne sind im Gegensatz dazu klein und niederkronig.

Sakiaffen kommen nur in Sdamerika vor. Die meisten Arten sind dabei auf das Amazonasbecken vom sdlichen Kolumbien bis Bolivien und das mittlere Brasilien beschrnkt. Lediglich einige Arten der Springaffen bewohnen die Kstenwlder im sdstlichen Brasilien. Ihr Lebensraum sind Wlder, wobei sie durchaus in verschiedenen Waldtypen ? von tiefer gelegenen Regenwldern bis Gebirgs- und Trockenwldern ? vorkommen knnen.

Sakiaffen sind tagaktive Baumbewohner. Sie sind gute Kletterer und verbringen den Groteil ihres Lebens in den Bumen. Sie bewegen sich auf allen vieren und je nach Gattung in unterschiedlichem Ausma auch springend fort.

Sie leben in Gruppen zusammen, deren Zusammensetzung und Gre variieren kann. Springaffen und vermutlich auch Sakis bilden hufig monogame Familiengruppen, bei denen die Partner oft zeitlebens zusammenbleiben. Bartsakis und Uakaris leben in greren Gruppen von bis zu 50 Tieren, die sich whrend der Nahrungssuche hufig in kleinere Untergruppen aufspalten und zur Nachtruhe wieder zusammenkommen (Fission-Fusion-Organisation).

Sie verstndigen sich mit einer Reihe von Lauten, charakteristisch sind die hohen Schreie und das fast vogelartige Gezwitscher. Fr die Springaffen sind die morgendlichen Duettgesnge, bei denen beide Partner gleichzeitig ihr Revier markieren, charakteristisch.

Sakiaffen sind generell Allesfresser, die aber vorwiegend Pflanzen zu sich nehmen. Bei den Springaffen stellen Frchte den Hauptbestandteil der Nahrung, ergnzt durch Bltter und andere Pflanzenteile. Die Pitheciinae fressen bevorzugt hartschalige Frchte und Samen, in geringerem Ausma auch andere Pflanzenteile. Einen geringen Anteil der Nahrung machen bei allen Sakiaffen Insekten und andere Kleintiere sowie manchmal kleine Wirbeltiere aus.

Sakiaffen bringen meist nur ein Junges zur Welt, die Tragzeit betrgt rund fnf bis sechs Monate. Bei den Springaffen bernimmt der Vater die Hauptverantwortung fr das Junge, er trgt es und bergibt es der Mutter nur zum Sugen ? ein Verhalten, dass sich auch bei anderen Neuweltaffen (Nacht- und Krallenaffen), aber nicht bei den anderen Sakiaffen zeigt. Nach mehreren Monaten wird das Junge entwhnt, nach einigen Jahren geschlechtsreif. In menschlicher Obhut knnen diese Tiere 25 bis 35 Jahre alt werden, die Lebenserwartung in freier Wildbahn ist meist nicht bekannt.

Die Abholzung der Regenwlder und somit die Zerstrung ihres Lebensraumes haben dazu gefhrt, dass einige Arten selten geworden sind, eine kleinere Rolle nimmt auch die Jagd ein. Wie auch bei anderen Tieren sind hufig die Arten mit einem kleinen Verbreitungsgebiet oder einer speziellen Habitatsprferenz gefhrdet, besonders bedroht sind die Bewohner der heute grtenteils gerodeten sdostbrasilianischen Kstenwlder.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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