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Diplodus vulgaris (Geoffroy Saint-Hilaire, 1817) -- Zweibindenbrasse} Diplodus vulgaris -  2. Fund
Diplodus vulgaris - 2. Fund


 

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Fam. Atelidae (Gray, 1825) -- Klammerschwanzaffen


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Ateles hybridus (Gray, 1872) -- Goldstirn-Klammeraffe, Brauner Klammeraffe (2)
Brauner Klammeraffe

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Die Klammerschwanzaffen (Atelidae) sind eine Primatenfamilie aus der Gruppe der Neuweltaffen (Platyrrhini). Ihren Namen haben sie von ihrem Greifschwanz. Klammerschwanzaffen leben in Mittel- und Sdamerika und sind berwiegend pflanzenfressende Baumbewohner. Die Familie umfasst ber 25 Arten in fnf Gattungen, darunter Klammeraffen, Spinnenaffen, Wollaffen und Brllaffen.

Klammerschwanzaffen erreichen eine Kopfrumpflnge von 30 bis 80 Zentimeter, der Schwanz wird bis zu 90 Zentimeter lang. Das Gewicht liegt zwischen 5 und 15 Kilogramm. Die grten Vertreter sind die Spinnen- und Brllaffen, die grten Primaten des amerikanischen Kontinents. Meist herrscht ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der Gre ? Mnnchen werden deutlich schwerer als Weibchen, und manchmal auch bei der Fellfrbung. Die Fellfrbung variiert je nach Art und Lebensraum zwischen verschiedenen Grau-, Rot-, Braun- oder Schwarztnen. Die Gliedmaen sind relativ lang, die Hnde hakenfrmig und die Daumen manchmal zurckgebildet. Der Schwanz, der ebenso lang wie der Krper ist, dient als Greifschwanz: der hintere Teil der Unterseite ist unbehaart und als Tasthautfeld entwickelt. Bei manchen Arten haben die Weibchen penishnliche Klitorides. Die Zahnformel der Klammerschwanzaffen lautet wie bei den meisten Neuweltaffen I 2/2, C 1/1, P 3/3, M 3/3, insgesamt haben sie also 36 Zhne.

Klammerschwanzaffen kommen nur auf dem amerikanischen Kontinent vor, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom sdlichen Mexiko bis nach Bolivien und das sdliche Brasilien. Sie sind allesamt Waldbewohner, die in verschiedenen Waldtypen leben. Manche Vertreter wie die Klammeraffen sind auf Primrwlder angewiesen, whrend Brllaffen auch in laubwerfenden Wldern und sogar savannenhnlichen Habitaten leben knnen.

Klammerschwanzaffen sind tagaktiv und halten sich zumeist in den Bumen, nur gelegentlich kommen sie auf den Boden. Die Fortbewegung im Gest erfolgt auf allen vieren oder auf schwinghangelnde Weise. Insbesondere die Klammer- und Spinnenaffen zeigen dabei groes Geschick und hneln in ihrer Fortbewegung den nicht nher verwandten Gibbons.

Diese Primaten leben in Gruppen, die sich meist aus mehreren Mnnchen und Weibchen zusammensetzen und bis zu 100 Tiere umfassen knnen. Manchmal teilen sie sich bei der tglichen Nahrungssuche in kleinere Untergruppen auf. Die Gruppen bewohnen teilweise riesige Streifgebiete (bei Wollaffen ber 1000 Hektar), zeigen aber in der Regel kein ausgeprgtes Territorialverhalten. Auch innerhalb der Gruppe herrscht ? verglichen mit anderen Primaten ? ein eher friedvoller und wenig aggressiver Umgang miteinander, insbesondere bei Spinnenaffen.

Die Kommunikation mittels lautem Geschrei spielt eine wichtige Rolle. Sie dient dazu, anderen Gruppen den eigenen Aufenthaltsort mitzuteilen und so Zusammenste zu vermeiden, oder die anderen Gruppenmitglieder zu finden. Besonders ausgeprgt ist dieses schreiende Verhalten bei Brllaffen, die mit vergrertem Zungenbein und Schildknorpel fr laute Schreie ausgestattet sind.

Klammerschwanzaffen sind Pflanzenfresser, die Zusammensetzung der Nahrung variiert jedoch nach Art und Jahreszeit. Brllaffen und zu einem geringeren Ausma auch Spinnenaffen sind Bltterfresser ? um den niedrigen Nhrwert ihrer Nahrung zu kompensieren, halten sie wie viele andere bltterfressende Sugetiere lange Ruhepausen ein. Klammer- und Wollaffen hingegen ernhren sich zum grten Teil von Frchten. Daneben spielen auch Blten, Samen und anderes Pflanzenmaterial eine Rolle. In geringem Ausma verzehren sie auch Insekten und andere Kleintiere.

Klammerschwanzaffen sind generell durch eine sehr niedrige Fortpflanzungsrate gekennzeichnet, nur alle paar Jahre bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Die Tragzeit liegt bei sechs bis acht Monaten, die Wurfgre meistens bei eins. Die Aufzucht der Jungen ist berwiegend oder gnzlich Aufgabe des Weibchens. Nach einem bis zwei Jahren wird das Junge entwhnt, nach vier bis sieben Jahren tritt die Geschlechtsreife ein. Es sind eher langlebige Tiere, die zumindest in menschlicher Obhut mehrere Jahrzehnte alt werden knnen.

Wie viele andere waldbewohnende Tiere Lateinamerikas leiden viele Klammerschwanzaffen an der fortschreitenden Zerstrung ihres Lebensraums ? insbesondere Habitatsspezialisten sind davon betroffen. Hinzu kommt die Bejagung wegen ihres Fleisches ? aufgrund ihrer groen Ausmae sind sie ein lohnendes Ziel fr Jger. Die IUCN listet die meisten Arten als gefhrdet oder bedroht.

Die Klammerschwanzaffen werden zu den Neuweltaffen (Platyrrhini) gerechnet, ihre nchsten Verwandten drften die Sakiaffen sein.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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