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Sphaerophoria scripta (Linnæus, 1758) -- Gemeine Stiftschwebfliege, Gewöhnliche Langbauchschwebfliege} Sphaerophoria scripta -  1. Fund
Sphaerophoria scripta - 1. Fund


 

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Ordnung Phoenicopteriformes (Fürbringer, 1888) -- Flamingos


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Fam. Phoenicopteridae (Bonaparte, 1831) -- Flamingos (3)
Flamingos

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Die Flamingos (Phoenicopteridae) sind die einzige Familie innerhalb der Ordnung der Phoenicopteriformes. Sie kommen in Sd-, Mittel- und Nordamerika sowie Europa, Afrika und Sdwestasien vor. Der einzige Vertreter der Ordnung, dessen natrliches Verbreitungsgebiet sich auch auf Europa erstreckt, ist der Rosaflamingo. Er kommt an der Atlantikkste Spaniens und Portugals sowie entlang des Kstenbereichs des Mittelmeers sowie auf einigen Mittelmeerinseln vor.

Unterschiedliche Auffassungen in der Wissenschaft fhren zu einer Einteilung der Flamingos in fnf oder sechs Arten. Ihre gemeinsamen Merkmale sind das mehr oder weniger intensiv rosafarbene Gefieder sowie der hochspezialisierte Schnabel (Seihschnabel) und der Zungenapparat. Der Rand des Schnabels weist eine Lamellenstruktur auf, die zusammen mit der Zunge einen Filterapparat bildet, mit dem Flamingos Plankton aus dem Wasser filtrieren knnen.

Seit den 1980er Jahren werden Flamingos auch im Norden Frankreichs, in den Niederlanden, Dnemark und Deutschland beobachtet. Bei den gesichteten Chile- und Kubaflamingos handelt es sich eindeutig um Gefangenschaftsflchtlinge. Die Herkunft der sich ebenfalls in diesen Region aufhaltenden Rosaflamingos ist unklar. Da wilde Rosaflamingos aber nur sehr selten mehr als 500 Kilometer nrdlich der Mittelmeerkste beobachtet werden, scheint es sicher, dass es sich ursprnglich ebenfalls um Gefangenschaftsflchtlinge handelte.[1] Im Zwillbrocker Venn, einem Feuchtgebiet an der deutsch-niederlndischen Grenze, gibt es eine kleine Brutkolonie mit Rosa- und Chileflamingos, die die nrdlichste Flamingo-Kolonie der Welt darstellt.[2] Sie zhlte im Jahr 2012 zwlf Brutpaare.

Alle Flamingoarten sind einander sehr hnlich. Sie haben lange, dnne Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Aufrecht stehend sind Flamingos 90 bis 155 cm hoch. Der Geschlechtsdimorphismus ist gering, die Geschlechter sind gleich gefrbt, Mnnchen sind im Schnitt jedoch etwas grer als Weibchen. Im Verhltnis zur Krpergre sind Hals und Beine bei ihnen lnger als bei allen anderen Vgeln. Gemessen an der Lnge des Halses ist die Zahl der Halswirbel mit 17 nicht berdurchschnittlich gro; bei Schwnen z. B. sind es 25. Der Kopf ist im Verhltnis zur Krpergre sehr klein, ebenso die Fe; beim Rosa-, Chile- und Zwergflamingo zeigt die erste Zehe nach hinten und die brigen drei nach vorn (anisodaktyl), den Anden- und Jamesflamingos fehlt die erste Zehe (tridaktyl). Die nach vorne gerichteten Zehen sind durch Schwimmhute verbunden.

Die Rosafrbung des Gefieders ist auf die Aufnahme von Carotinoiden mit der Nahrung zurckzufhren. Diese sind vor allem in planktonischen Algen enthalten. Der Flamingo-Organismus kann diese Carotinoide mit Hilfe von Enzymen in der Leber umwandeln; dabei entstehen mehrere Pigmente, vor allem Canthaxanthin, das in Haut und Federn ausgewachsener Flamingos eingelagert wird. Jungvgel haben ein graues Gefieder mit keinen oder wenigen rosa Pigmenten. Ebenso fhrt die unnatrliche Ernhrung von Zoo-Flamingos dazu, dass sie ein eher weies Gefieder haben.

Ein weiteres Kennzeichen der Flamingos ist der nach unten geknickte Seihschnabel, mit dem sie ? mit der Oberseite nach unten ? Nahrung aus dem Wasser oder Schlamm filtern. Die Schnabelrnder sind mit feinen Lamellen besetzt, die eine hnliche Funktion wie die Barten der Bartenwale erfllen.

Flamingos sind gute Schwimmer, nutzen diese Fhigkeit aber nicht oft. Ihre langen Beine ermglichen ihnen auch noch das Waten in greren Tiefen. Im Flug halten sie den Hals gestreckt, die Flgel werden schnell und regelmig geschlagen; Gleitphasen sind selten. Sie erreichen Fluggeschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h. In Gruppen fliegende Flamingos bilden meist energiesparende V-Formationen. Sowohl vor dem Start als auch nach der Landung werden fr gewhnlich einige laufende Schritte getan.

Whrend Flamingos fr den Stand auf zwei Beinen Muskelkraft bentigen, knnen sie mit nur minimaler Anstrengung auf einem Bein balancieren. Wenn das eine Bein angehoben wird, verschiebt sich der Krperschwerpunkt ber das andere Bein. Ein zustzlicher ?Arretiermechanismus? sorgt fr die ntige Stabilitt, sodass das Balancieren auf einem Bein selbst im Schlaf mglich ist. In der Theorie funktioniert dieser Mechanismus auch wenn der Vogel tot ist.[3]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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