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Helicella itala (Linnæus, 1758) -- Gemeine Heideschnecke} Helicella itala  -  1. Fund
Helicella itala - 1. Fund


 

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Fam. Macropodidae (Gray, 1821) -- Kängurus


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Macropus giganteus (Shaw, 1790) -- Östliches Graues Riesenkänguru (1)
Östliches Graues Riesenkänguru
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Rotnackenwallaby

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Die Kngurus (Macropodidae; von griechisch ?????? makrs ?gro? und ???? pos, Gen. ????? pods ?Fu?) ? in Abgrenzung zu den Rattenkngurus auch als Echte oder Eigentliche Kngurus bezeichnet ? sind eine Familie aus der Beuteltierordnung Diprotodontia. Sie zhlen zu den bekanntesten Beuteltieren und als typische Vertreter der Fauna Australiens, leben aber auch auf Neuguinea. Kngurus sind durch die deutlich lngeren Hinterbeine charakterisiert und sind Pflanzenfresser, die vorwiegend dmmerungs- oder nachtaktiv sind. Die Familie umfasst rund 65 rezente Arten, von denen vier ausgestorben sind.

Kngurus unterscheiden sich deutlich in ihren Ausmaen. Whrend die grte Art, das Rote Riesenknguru bis zu 1,8 Meter Hhe und ein Gewicht von 90 Kilogramm erreichen kann, bringt das Zottel-Hasenknguru nur 0,8 bis 1,8 Kilogramm auf die Waage und hat eine Kopfrumpflnge von 31 bis 39 Zentimetern.[1] Bei nahezu allen Arten sind die Hinterbeine deutlich lnger und strker als die Vorderbeine; Ausnahme sind die Baumkngurus, die sich an das Leben in den Bumen angepasst haben und sich nicht mehr hpfend fortbewegen, und bei denen Hinter- und Vorderbeine annhernd gleich lang sind. Der Schwanz ist lang, muskuls und meistens behaart, er wird oft als Sttze oder zur Balance benutzt, kann aber nicht als Greifschwanz eingesetzt werden. Bei den Nagelkngurus ist er mit einer knchernen Spitze ausgestattet. Das Fell ist meistens in Grau- oder Brauntnen gefrbt, es gibt auch gemusterte Arten, beispielsweise die Felskngurus.

Die Vorderpfoten sind klein und enden in fnf Fingern; sie dienen zur Nahrungsaufnahme und zum Absttzen. Der Hinterfu ist schmal und langgestreckt, Kngurus sind Sohlengnger (plantigrad). Die erste Zehe der Hinterfe fehlt, die zweite und die dritte Zehe sind wie bei allen Diprotodontia zusammengewachsen, enden aber in zwei getrennten Ngeln, die zur Fellpflege verwendet werden. Die vierte Zehe ist die lngste und krftigste, die fnfte ist mittelgro.

Der Kopf ist zwar langgestreckt, aber verglichen mit der Krpergre relativ klein. Die Ohren sind gro. Im Oberkiefer haben Kngurus insgesamt sechs Schneidezhne, im Unterkiefer nur zwei. Die unteren Schneidezhne sind wie bei allen Diprotodontia vergrert und treffen beim Zubeien auf eine harte Stelle im Gaumen hinter den oberen. Die oberen Schneidezhne sind U- oder V-frmig angeordnet und liegen nicht wie bei anderen Diprotodontia hintereinander. Diese Anordnung bildet ein effektives Werkzeug zum Abrupfen auch harter Pflanzenmaterialien und findet sich in konvergenter Form auch bei manchen Paarhufern. Die unteren Eckzhne fehlen, die oberen fehlen ebenfalls oder sind stark zurckgebildet, so dass eine groe Lcke (Diastema) die Schneide- und die Backenzhne trennt. Die Prmolaren sind schmal und klingenfrmig, die Molaren sind breit und hochkronig. Die Backenzhne kommen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander aus dem Zahnfleisch; erst wenn die vorderen abgenutzt sind und ausfallen, kommen die nchsten und wandern dann im Mund nach vorne. Insgesamt lautet die Zahnformel der Kngurus I3/1, C0-1/0, P 2/2, M4/4 ? insgesamt haben sie also 32 oder 34 Zhne.

Der Magen der Kngurus hat sich analog zu dem der Wiederkuer mehrkammerig entwickelt. Er weist drei Abschnitte auf: der erste Abschnitt, der Vormagensack, dient als Fermentationskammer, wo hnlich wie im Pansen Pflanzennahrung mit Hilfe von Mikroorganismen verarbeitet wird. Die weitere Verdauung erfolgt im schlauchfrmigen Vormagentubus und im Hintermagen.[2] Der Darm ist wie bei den meisten Pflanzenfressern lang, der Blinddarm ist gut entwickelt. Das Herz-Kreislauf-System zeigt gegenber anderen Beuteltieren keine Besonderheiten. Auch der Fortpflanzungstrakt entspricht weitgehend dem der brigen Beutelsuger. Der Penis der Mnnchen liegt in Ruhe eingezogen und S-frmig gebogen in einer Penistasche, die Hoden liegen vor dem Penis. Weibchen haben zwei Uteri und zwei Vaginen. Die Weibchen haben im Gegensatz zu vielen anderen Beutelsugern einen dauerhaft angelegten Beutel (Marsupium). Seine ffnung ragt nach vorne und er beinhaltet vier Zitzen. Mnnliche Kngurus haben keinen Beutel.

Kngurus kommen in Australien einschlielich vorgelagerter Inseln wie Tasmanien sowie in Neuguinea vor. Sie bewohnen unterschiedliche Lebensrume und sind in Regenwldern ebenso zu finden wie in Busch- oder Graslndern und trockenen Steppen- und Wstenregionen. Manche Arten wie die Fels- und Buschkngurus bewohnen auch gebirgige Regionen und sind in Hhen von ber 3100 Metern zu finden.

Auch in Bezug auf Aktivittszeiten und Sozialverhalten sind die Kngurus variabel. Die meisten Arten sind zwar dmmerungs- oder nachtaktiv, in unterschiedlichem Ausma sind sie jedoch auch tagsber zu beobachten, etwa beim Sonnenbaden am Nachmittag. Den Tag verbringen sie im Schatten von Bumen, in Hhlen oder Felsspalten und in anderen Unterschlupfen. Diese Tiere entwickeln keine ausgeprgten Sozialstrukturen; manchmal kommt es zur Bildung lockerer Verbnde aus mehreren Individuen, die jedoch nicht dauerhaft sind.

Je nach Geschwindigkeitsbedrfnis kennen viele Knguruarten zwei Arten der Fortbewegung: Bei hherem Tempo springen sie nur mit den Hinterbeinen, der Schwanz bleibt in der Luft und dient der Balance. Auf diese Weise knnen sie kurzzeitig eine Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen. Bei den greren Arten sind diese Sprnge oft 9 Meter weit, bei einem Grauen Riesenknguru wurden 13,5 Meter gemessen.[3] Diese Sprnge sind kaum hher als 1,5 Meter.

Bei langsamer Gangart benutzen Kngurus ?fnf Gliedmaen?: Whrend sich das Tier mit Vorderpfoten und Schwanz absttzt, schwingen die Hinterbeine nach vorne; sobald diese stehen, werden Vorderpfoten und Schwanz wieder nachgeholt. Die hpfende Fortbewegung ist bei hoher Geschwindigkeit sehr effizient. Dank spezieller hoch elastischer Muskelbnder knnen sie ohne groen Energieaufwand schnell vorankommen, was bei einem trockenen Klima und teils drftigem Nahrungsangebot von Vorteil ist. Bei niedriger Geschwindigkeit jedoch ist dieser Bewegungsablauf eher ineffizient und energieaufwndig. Kngurus knnen sich nicht rckwrts und die Hinterbeine nicht einzeln fortbewegen.

Die Baumkngurus hpfen nicht, knnen aber gut klettern. Die kurzschwnzigen Quokkas und die Filander bewegen sich hauptschlich auf allen vieren fort.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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