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Argiope bruennichi (Scopoli, 1772) -- Wespenspinne, Zebraspinne} Argiope bruennichi -  6. Fund (Männchen)
Argiope bruennichi - 6. Fund (Männchen)


 

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Fam. Herpestidae (Bonaparte, 1845) -- Mangusten


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Die Mangusten (Herpestidae) sind eine Sugetierfamilie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Sie umfassen 34 Arten, die in Afrika, dem sdlichen Asien und Sdeuropa verbreitet sind. Zu den bekanntesten Vertretern zhlen die Mungos und die Erdmnnchen.

Mangusten werden auch unter den Namen Mungos, Ichneumons oder Kusimansen gefhrt, obwohl diese Bezeichnungen eigentlich nur auf einzelne Gattungen der Mangusten angewendet werden sollten. Die Bezeichnung Manguste ist dravidischen Ursprungs (Telugu mu?gisa, Kannada mu?gisi) und wurde ber das Portugiesische in die europischen Sprachen entlehnt. In den frhen Nachweisen in europischen Sprachen fehlt das t der letzten Silbe, heute noch im Englischen (mongoose); es wurde vermutlich erstmals um 1700 im Franzsischen als Hyperkorrektur eingefgt (Analogiebildung etwa zu langouste, ?Languste?).[1] Das Wort Mungo ist mglicherweise ebenfalls durch Hyperkorrektur als flschliche Singularform in der Annahme entstanden, dass es sich bei mangus/mongoose um eine Pluralform handele.[2]

Mangusten sind relativ kleine Raubtiere, die im Allgemeinen durch einen schlanken Krper mit kurzen Gliedmaen charakterisiert sind. Das Fell ist meist grau oder braun gefrbt und eher einfarbig, obwohl bei manchen Gattungen Sprenkelungen oder Streifen vorhanden sind. Der Schwanz ist verhltnismig kurz und bei vielen Arten leicht buschig. Diese Tiere erreichen Kopfrumpflngen von 18 bis 71 Zentimeter, Schwanzlngen von 15 bis 53 Zentimetern und ein Gewicht von 0,2 bis 5 Kilogramm.

Die Fe enden meist in fnf Zehen, die mit nicht einziehbaren Krallen versehen sind ? einige Gattungen haben aber nur vier Zehen. Viele Arten haben Analdrsen, die ein streng riechendes Sekret produzieren.

Der Kopf ist verhltnismig klein, die Ohren sind klein und abgerundet, die Schnauze eher spitz. Die Zahnformel lautet I 3/3 ? C 1/1 ? P 3-4/3-4 ? M 2/2, insgesamt haben Mangusten also 36 bis 40 Zhne.

Die meisten Mangusten sind in Afrika sdlich der Sahara beheimatet, einige Arten finden sich aber auch auf der Arabischen Halbinsel und in Sd- und Sdostasien. Eine Art, das Ichneumon lebt darber hinaus auf der Iberischen Halbinsel ? es ist aber umstritten, ob die Bestnde dort natrlichen Ursprungs sind oder vom Menschen eingefhrt wurden. Zum Zweck der Schdlingsbekmpfung wurden mehrere Arten, das Ichneumon und die beiden Mungoarten, auch in verschiedenen anderen Regionen eingefhrt, darunter in Italien, Kroatien, Japan, auf den Karibischen Inseln und anderen Inseln im Pazifischen und Indischen Ozean.

Mangusten bewohnen verschiedene Lebensrume, viele Arten bevorzugen Savannen und anderes offenes Gelnde. Es gibt auch einige waldbewohnende Arten, allzu trockene Gebiete meiden diese Tiere in der Regel.

Unter Mangusten gibt es sowohl einzelgngerische Arten als auch solche, die in komplex organisierten Gruppen leben. Die Einzelgnger stellen dabei die Mehrheit der Arten. Nur drei Arten leben gesellig: das Erdmnnchen, die Zwergmanguste und die Zebramanguste. Auffllig ist, dass diese drei sehr klein sind, sich fast ausschlielich von Wirbellosen ernhren und am Tage aktiv sind. Unter den Einzelgngern ist hingegen Nachtaktivitt die Regel.

Der grte Vorteil des geselligen Lebens ist der Schutz vor Feinden. Da in Gruppen lebende Mangusten vor allem in offenen Habitaten leben, sind sie hier fr potenzielle Feinde besonders gut sichtbar. Wenn mehrere Mitglieder einer Gruppe wachsam sind, wird ein Prdator frh bemerkt, so dass Zeit bleibt, den Schutz des Baus aufzusuchen. Ebenso ist von allen drei Arten bekannt, dass sie sich gemeinsam gegen Angreifer verteidigen und somit den Feind oft zur Aufgabe zwingen.

Die soziale Organisation innerhalb einer Kolonie ist bei Erdmnnchen, Zebramangusten und Zwergmangusten vollkommen verschieden. Erdmnnchen-Kolonien haben eine klare Hierarchie und ein dominantes Paar, das Nachwuchs zeugt, whrend die anderen Individuen der Gruppe bei dessen Aufzucht helfen. In einer Kolonie von Zebramangusten gibt es hingegen keine deutliche Hierarchie. Zur Fortpflanzungszeit kmpfen die Mnnchen jedes Mal aufs Neue um die Weibchen; drei Viertel der Weibchen eines Baus bekommen schlielich Nachwuchs. Bei einer Gruppe von Zwergmangusten gibt es ein dominantes Weibchen, das von mehreren Mnnchen begattet wird; obwohl auch andere Weibchen Partner finden knnen, bringt meistens nur dieses dominante Weibchen Nachwuchs hervor.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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