beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 
 

Zufallsbild

Mytilus galloprovincialis (Lamarck, 1819) -- Mittelmeer-Miesmuschel} Mytilus galloprovincialis -  6. Fund
Mytilus galloprovincialis - 6. Fund


 

Impressum

Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?ber mich...

 

E-Mail

 

 
 
 

Astronotus ocellatus (Agassiz, 1831) -- Pfauenaugenbuntbarsch



Gefunden: 1 Bild(er) auf 1 Seite(n). Angezeigt: Bild 1 bis 1.

flv - DateiAstronotus ocellatus -  1. Fund
Astronotus ocellatus - 1. Fund

Astronotus ocellatus (Agassiz, 1831) -- Pfauenaugenbuntbarsch


 
       





 

Der Pfauenaugenbuntbarsch (Astronotus ocellatus) ist ein urtmlich erscheinender Grocichlide aus dem peruanischen und brasilianischen Amazonenstromsystem.

Der Pfauenaugenbuntbarsch kann eine Gesamtlnge von bis zu 45 Zentimetern und ein Gewicht von ca. 1,5 Kilogramm erreichen. Sein Krper ist schlank, seitlich leicht abgeflacht und oval. Der Kopf ist stumpf und besitzt ein sehr groes Maul mit stark ausgeprgten Lippen. Der Unterkiefer steht vor.

Die Rckenflosse hat 11 bis 14 Hart- und 19 bis 21 Weichstrahlen, die Afterflosse drei Hart- und 15 bis 17 Weichstrahlen.

Der Krper des Pfauenaugenbuntbarsches weist eine dunkelgrne bis graue Grundfrbung auf. Von der Krpermitte bis zum Bauch und Kinnbereich bedecken den Krper unregelmige Flecke und Streifen, die rtlich braun bis glnzend orangerot gefrbt sein knnen. Die unpaarigen Flossen knnen rtlich bis orangerot gesumt sein. An der Basis der Rckenflosse knnen unterschiedlich groe, hell umrandete schwarze Augenflecke auftreten. Im oberen Teil des Schwanzflossenansatzes befindet sich ein markanter, meist rot oder orangerot umrandeter Augenfleck, das namensgebende ?Pfauenauge?.

Astronotus ocellatus zhlt zu den chaetobranchinen Buntbarschen, weil er ber deutlich vergrerte Mikro-Kiemenrechen verfgt. Seine Kiefer sind stark bezahnt und von krftiger Muskulatur umgeben. Das weist auf eine hauptschliche Ernhrung mit Fischen und Schnecken hin.

Der Pfauenaugenbuntbarsch ist ein sdamerikanischer Swasserfisch, der aus dem Amazonasgebiet stammt. Hier bewohnt er den Ro Paran, den Amazonas, den Ro Ucayali, den Rio Solimes, den unteren Tocantins, den oberen Madeira- und Paraguay-Einzug, den Orinoco, den Rio Branco, Guyana und Franzsisch-Guayana. Des Weiteren wurde er in Florida, Mittelamerika und auf einigen Inseln Ozeaniens eingebrgert. Diese Buntbarschart bevorzugt ruhige, stehende Gewsser, deshalb hlt sie sich hufig in toten Seitenarmen der Flsse auf, die dann nur whrend der Regenzeit mit den groen Strmen verbunden sind.

Pfauenaugenbuntbarsche sind paarbildende Substratlaicher. Ihre bis zu 2000 hirsekorngroen Eier sind gelblich und verlieren nach etwa einem Tag jede Frbung. Die nach zwei bis drei Tagen schlpfenden Larven sind relativ klein und verfgen ber drei Kopfdrsen, mit deren klebrigem Sekret sie sich an Substraten festhalten knnen, wenn sie von der Wasserstrmung erfasst werden. Die Larven schwimmen nach etwa fnf Tagen frei und entwickeln sich schnell. Eine Besonderheit aller Astronotus ist das Jugendkleid mit weilicher Streifenzeichnung auf schokoladebraunem Grund.

Agassiz beschrieb diesen Buntbarsch 1831 als Lobotes ocellatus, weil er ihn irrtmlich fr einen Meeresfisch hielt (siehe Lobotidae). Aus diesem Grund ist keine Typuslokalitt bekannt. Der in der Zoologischen Staatssammlung Mnchen hinterlegte Holotypus ging im Zweiten Weltkrieg verloren.

Bis sich der schwedische Ichthyologe Sven Kullander mit diesen Fischen befasste, ging man davon aus, dass Astronotus eine monotypische Gattung sei, deren einzige Art nach Agassiz mehrfach von weiteren Autoren beschrieben worden war.[1] Kullander zeigt jedoch auf, dass die Gattung ber mehrere, teilweise noch nicht beschriebene Arten verfgt. Wissenschaftlich anerkannt sind bislang jedoch nur Astronotus ocellatus und der Gattungstypus Astronotus crassipinnis (Heckel 1840).

Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, lebende Exemplare richtig zu determinieren. Auch die in diesem Artikel abgebildeten Individuen knnen nicht sicher zugeordnet werden.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

Bilder pro Seite: 

 



RSS Feed: Astronotus ocellatus (Agassiz, 1831) -- Pfauenaugenbuntbarsch (Neue Bilder)