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Euomphalia strigella (Draparnaud, 1801) -- Große Laubschnecke} Euomphalia strigella -  7. Fund
Euomphalia strigella - 7. Fund


 

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Ordnung Characiformes (Goodrich, 1909) -- Salmlerartigen, Salmler


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Die Salmlerartigen (Characiformes), auch Salmler oder Salmlerfische genannt, sind eine Ordnung der Knochenfische. Sie umfasst etwa 1900 Arten, u. a. die Piranhas und Neonsalmler. Einige Arten werden als Speisefische genutzt, viele Arten sind aufgrund ihrer Farbenpracht beliebte Swasserzierfische.

Die Salmlerartigen kommen in tropischen Seen und Flssen in Sdamerika, Zentralamerika und in Afrika sdlich der Sahara und im Nil (etwa 210 Arten) vor. Dieses Verbreitungsmuster legt nahe, dass sie sich whrend der Kreidezeit diversifiziert haben.

Die Ordnung der Salmlerartigen ist vielgestaltig, die meisten Arten sind aber von barbenartiger Gestalt, aalhnlich langgestreckte Formen oder abgeflachte Bodenbewohner fehlen jedoch. Die Salmler Amerikas haben vielfltigere Krperformen hervorgebracht als die afrikanischen Salmler. Wie alle Ostariophysi sind die Salmlerartigen insbesondere durch den Weberschen Apparat, der hier einfach gebaut ist, und eine Reihe knchriger Strukturen zwischen Schwimmblase und dem inneren Ohr gekennzeichnet. Kennzeichen der meisten Characiformes sind eine kleine Fettflosse zwischen Rckenflosse und Schwanzflosse sowie der Besitz von krftigen Zhnen. Die Bezahnung im Oberkiefer liegt normalerweise auf dem Prmaxillare. Das Maxillare ist meist nicht oder nur schwach bezahnt. Weiterhin knnen das Pterygoid und Palatinum bezahnt sein. Die Kieferzhne sind mehrspitzig. Bei den Breitlingssalmlern (Curimatidae) fehlen die Zhne im Alter. Der Oberkiefer ist nicht vollstndig vorstlpbar, Ausnahmen sind die Keulensalmler (Hemiodontidae) und die Barbensalmler (Prochilodontidae). Schlundzhne sind normalerweise vorhanden, aber nur bei den Engmaulsalmler (Anostomidae) hnlich spezialisiert wie bei den Karpfenartigen (Cypriniformes). Barteln fehlen, die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei drei bis fnf.

Der Krper ist normalerweise mit Kammschuppen oder kammschuppenhnlichen Schuppen bedeckt, der Kopf ist unbeschuppt. Schuppen fehlen nur bei der sdlichsten Art Gymnocharacinus bergii, die auch keine Fettflosse hat. Die Bauchflossen werden von fnf bis zwlf Flossenstrahlen gesttzt, die Schwanzflosse hat normalerweise 19 Hauptflossenstrahlen. Die Afterflosse ist kurz oder gemigt lang, mit weniger als 45 Flossenstrahlen. Alle Flossenstrahlen sind Weichstrahlen. Bei den Mnnchen knnen die Flossenstrahlen der After- und Bauchflossen kleine Hkchen aufweisen. Die erste Hypuralia ist durch eine Lcke vom Wirbelkrper getrennt. Eine solche Lcke fehlt bei den meisten anderen niederen Teleostei. Die Seitenlinie ist manchmal unvollstndig. Salmlerartige sind Physostomen, die zweigeteilte Schwimmblase steht mit dem Darm in Verbindung. Sie dient einigen Raubsalmlern (Erythrinus & Hoplerythrinus) als zustzliches Atmungsorgan.

Viele Salmlerartige sind sehr farbenfroh, viele auch silbrig. Die grte Art ist der 1,40 Meter lange Hydrocynus goliath aus dem Kongo. Einige Arten bleiben auch unter einer Lnge von drei Zentimeter, die kleinste wird 13 mm lang.

Viele Salmlerarten werden in der Literatur als Schwarmfische bezeichnet. Die meisten als Schwarmfische bezeichneten Salmlerarten zeigen aber nur beim Auftreten einer vermeintlichen Gefahr echtes Schwarmverhalten. Ohne diesen ueren Einfluss wird die Schwarmformation zugunsten eines lockeren Gruppenverbands mit einem bestimmten Individualabstand aufgegeben. Dabei knnen vorbergehend Kleinstreviere gebildet werden, die durch ein ritualisiertes Kampfverhalten hnlich dem von Buntbarschen abgegrenzt und verteidigt werden. Dies und auch die gelegentlich zu beobachtende Rangordnung setzen voraus, dass sich Mitglieder untereinander individuell kennen, was nicht der verhaltensbiologischen Definition echter Schwarmfische entspricht. Einer der wenigen echten Schwarmfische unter den Salmlern ist der Rotkopfsalmler (Hemigrammus bleheri).[1]

Salmler ernhren sich als Fleisch-, Alles- oder Pflanzenfresser. Zu den Fleischfressern gehren die in greren Gruppen lebenden Piranhas, sowie langgestreckte Raubfische, wie die Spindel- und Raubsalmler, die Amerikanischen und die Afrikanischen Hechtsalmler. Der Wimpelpiranha (Catoprion mento), Gnathodolus bidens und Probolodus heterostomus sind Schuppenfresser. Die Distichodontidae-Gattungen Belonephago, Eugnathichthys, Ichthyoborus & Phago ernhren sich hauptschlich von den Flossen anderer Fische. Zu den Pflanzenfressern zhlen der Schwarze Pacu, die Metynnis- und die Myleus-Arten. Nur wenige Salmler betreiben Brutpflege, der Laich wird meist in Pflanzen abgesetzt. Einige Salmlerartige knnen akustisch, mit Tnen, die durch die mit Hilfe von Trommelmuskeln in Vibrationen versetzte Schwimmblase erzeugt werden, miteinander kommunizieren. Die chorartigen Laute der Prochilodus knnen auch auerhalb des Wassers wahrgenommen werden und dienen einheimischen Fischern zum Auffinden der Schwrme.

Die Salmlerartigen gehren zu den Ostariophysi, zu denen auch die Karpfenartigen (Cypriniformes) und die Welsartigen (Siluriformes) gehren. Sie stehen allein in der berordnung Characiphysae und sind die Schwestergruppe der Siluriphysae (Welsartige und Neuwelt-Messerfische). Ihre phylogenetischen Beziehungen sind in folgendem Kladogramm dargestellt:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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