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Lacerta viridis meridionalis (Cyrên, 1933) -- Östliche Smaragdeidechse} Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
Lacerta viridis meridionalis - 1. Fund (Männchen)


 

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Fam. Eriocraniidae (Tutt, 1899) -- Trugmotten


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Eriocrania sangii (Wood, 1891) (1)
Eriocrania sangii

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Die Trugmotten (Eriocraniidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie kommen mit nur 26 Arten in sechs Gattungen in den gemigten Breiten der Holarktis vor.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 9 bis 15 Millimetern. Sie haben schmale Vorderflgel, die 2,6 bis 3,2 mal lnger als breit sind. Sie sind entweder komplett oder berwiegend metallisch gefrbt, oder haben metallisch glnzende Muster. Die Grundfrbung ist meist violett-bronzefarben, golden oder bronze-golden. Die Hinterflgel sind elliptisch bis spitz zulaufend und sind in etwa gleich breit, wie die Vorderflgel. Die fadenfrmigen Fhler sind kurz und erreichen etwa 40 bis 60 % der Vorderflgellnge. Sie haben neben den Facettenaugen auch Punktaugen (Ocelli). Ihre fnfgliedrigen Maxillarpalpen sind sehr gut, ihre drei- oder viergliedrigen Labialpalpen sind gut entwickelt. Auch ihr kurzer Saugrssel ist voll entwickelt. Ihre Mandibeln sollen auch entwickelt und funktionsfhig sein, manche Autoren (Meyrick) bezweifeln dies aber. Einige Arten, die phylogenetisch am wenigsten entwickelt sind, haben aller Wahrscheinlichkeit nach Mandibeln, die aber funktionslos sind. Alle sechs Beine der Falter sind voll entwickelt und zum Laufen geeignet. An den Hintertibien sitzen vier, an den Mitteltibien ein, an den Vordetibien keine Sporne.

Die Vorderflgel haben 11 bis 15 Flgeladern mit einer bis drei Analadern. Da die Analadern aber schwierig zu determinieren sind, divergieren auch hier die verschiedenen Autorenmeinungen. Die Hinterflgel haben 11 bis 14 Flgeladern mit wahrscheinlich zwei Analadern (1b und 1c).

Die Falter sind tagaktiv, manche Arten fliegen manchmal aber auch nachts. Sie besuchen keine Blten, sondern saugen Pflanzensaft aus verletzten Knospen.

Die Larven haben stark verkmmerte Beine, da diese beim Minieren nicht bentigt werden. Sie ernhren sich fast ausschlielich von Pflanzen und Bumen der Buchenartigen (Fagales). Nur wenige Arten leben auch auf Salicales bzw. den zu ihnen gehrenden Weidengewchsen und auf Rosenartigen (Rosales). Die Arten aus Europa und Asien entwickeln sich vor allem in den Blttern von Birken und Haseln, die aus Nordamerika in Buchen.

Die Weibchen haben fr das Legen ihrer Eier einen messerscharfen Legebohrer (Ovipositor), mit dem sie Bltter aufritzen und ihre Eier hineinlegen knnen. Die frisch geschlpften Larven erzeugen zunchst eine Gangmine, die in den weiteren drei Larvenstadien zu einer Platzmine ausgefressen wird. Sie fressen das komplette Innere der Bltter, sodass nur mehr die Epidermis brig bleibt. Dadurch ist die Mine durchsichtig und man kann den perlschnurartig angeordneten Kot innerhalb der Mine gut erkennen. Nach ca. vier bis sechs Wochen sind die Tiere ausgewachsen und verpuppen sich. Dazu lassen sie sich fallen und spinnen einen Kokon im Erdboden. Zum Schlpfen verlsst die Puppe die Puppenhlle und kriecht an die Oberflche. Die Falter schlpfen schon sehr frh im Frhling, da die Raupen sich schon frh, von den noch jungen Blatttrieben ihrer Futterpflanzen ernhren.

Selten knnen die Tiere der Art Eriocrania sparrmannella an Birken durch Massenvermehrungen Schden anrichten.

Die Familie der Trugmotten kommen in Europa mit den neun, unten gelisteten Arten vor,[1] die auch alle in Mitteleuropa heimisch sind.[2]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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