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Bolitobius castaneus (Stephens, 1832)} Bolitobius castaneus -  1. Fund
Bolitobius castaneus - 1. Fund


 

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Pachnoda sinuata flaviventris (Gory & Percheron, 1833) -- Südafrikanischer Fruchtkäfer



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Pachnoda sinuata flaviventris - 1. Fund

Pachnoda sinuata flaviventris (Gory & Percheron, 1833) -- Südafrikanischer Fruchtkäfer


 
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Pachnoda sinuata flaviventris - 2. Fund

Pachnoda sinuata flaviventris (Gory & Percheron, 1833) -- Südafrikanischer Fruchtkäfer


 
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Pachnoda sinuata flaviventris - 3. Fund

Pachnoda sinuata flaviventris (Gory & Percheron, 1833) -- Südafrikanischer Fruchtkäfer


 
   





 

Der Sdafrikanische Fruchtkfer oder Gartenfruchtkfer (Pachnoda sinuata) ist eine Kferart aus der Unterfamilie der Rosenkfer (Cetoniinae). Die Art ist neben dem Kongo-Rosenkfer (Pachnoda marginata) der bekannteste Vertreter der Gattung Pachnoda.

Der Sdafrikanische Fruchtkfer erreicht eine Gre von 20 bis 25 Millimetern. Er fllt durch seine kontrastreiche, gelb schwarze Rckenfrbung auf. Halsschild und Deckflgel (Elytren) sind von dunkelgrner bis schwarzer Grundfarbe. Um den gesamten ueren Rand verluft ein breites gelbes Band, welches im hinteren Drittel der Elytren vom jeweiligen Rand aus in Richtung Flgeldeckennaht ausgebuchtet ist, diese jedoch nicht erreicht und somit keine geschlossene Binde bildet. Im gelben Rand des Halsschildes finden sich zwei kleine, an den Schultern und am Elytrenende je zwei grere schwarze Makel. Der restliche Krper ist lebhaft gelb (besonders die Unterseite sowie die Schienen der mittleren und hinteren Beine) und rotbraun (restliche Beinglieder und Kopf) gezeichnet. Am Rand des Kopfes befinden sich zwei charakteristische gelbe Striche unterhalb der Augen. Die Sternite sind durch dunkle Rnder voneinander abgegrenzt. Die Zwischenrume sind ventral gelb und sagittal rotbraun mit deutlich abgesetzten weien Flecken am Sternitrand. Das letzte Sternit ist rotbraun mit weien Punkten.

Wie alle Rosenkfer ist auch diese Art durch entsprechende Einbuchtungen am Rand der Elytren zum Fliegen mit geschlossenen Flgeldecken befhigt.

Pachnoda sinuata wird im Deutschen immer fter ?Sdafrikanischer Fruchtkfer? bzw. ?Gartenfruchtkfer? genannt. Als englischer Trivialname findet gelegentlich ?Garden fruit chafer? oder ?Yellow-bellied Beetle? Gebrauch, was ?Gartenfruchtkfer? oder ?Gelbbuchiger Kfer? heit und auf jenes Merkmal der Art hinweist, welches diese Kfer von vielen anderen Pachnoda-Arten unterscheidet.

Die Nominatform wurde 1775 von Fabricius unter dem Namen Cetonia sinuata beschrieben. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert kamen verschiedene Unterarten hinzu, von denen einige als eigene Arten beschrieben wurden. Ihre Zuordnung zu Pachnoda sinuata ist weiterhin umstritten. So werden die bekanntesten Unterarten Pachnoda sinuata calceata und Pachnoda sinuata flaviventris hufig unter den Namen Pachnoda calceata beziehungsweise Pachnoda flaviventris als valide Arten angesehen.

Folgende Unterarten werden in der Literatur gefhrt:[1][2]

Der Sdafrikanische Fruchtkfer ist in mehreren Unterarten in Sdafrika und Namibia verbreitet. So gilt beispielsweise Pachnoda sinuata flaviventris als hufigster Rosenkfer Sdafrikas. Die etwas kleinere Unterart Pachnoda sinuata calceata lebt im trockeneren Westteil Sdafrikas und Namibias. Die Verbreitungsgrenze zwischen beiden Unterarten verluft etwa durch Windhoek in Namibia und die sdafrikanische Kapprovinz.[1]

Die Imagines fressen nicht nur den Pollen von Blten, sondern oft die gesamte Blte. Dadurch werden sie insbesondere in Obstanbaugebieten zum Problem. Auerdem wird jede Art von Obst, auch unreifes, gefressen. P. sinuata calceata frisst bei Mangel an Frchten auerdem an Akazienblten und Gartenrosen. Die Engerlinge ernhren sich von fast allen verwertbaren organischen Bestandteilen des Bodens, wie Wurzeln, Kompost, Dung und auf den Boden gefallene Frchte, die von unten angenagt werden. Die Kfer gelten als Kulturfolger und wegen ihres hufig massenhaften Auftretens als Schdlinge.[1]

Der Sdafrikanische Fruchtkfer ist sowohl auf Pflanzen, als auch im Erdreich anzutreffen. Seine gelb schwarze Zeichnung ist ein Signal, welches auf seine Ungeniebarkeit hinweist. Bei Gefahr ergnzt der Kfer dieses optische Signal noch durch ein chemisches, nmlich das Ausscheiden seiner bel riechenden Exkremente.

Die Fortpflanzungsphnologie ist an einen jhrlichen Rhythmus gebunden. So liegt die Hauptflugzeit und damit die Paarungszeit zwischen Oktober und April. Die im Erdreich grabenden Weibchen legen die runden, 2,5 Millimeter groen Eier in Bodenschichten nahe der Oberflche ab. Die daraus schlpfenden Engerlinge sind nach drei bis vier Monaten auf eine Lnge von etwa vier Zentimetern herangewachsen und beginnen sich einen 2,5 bis 3 Zentimeter langen und 1,7 bis 2 Zentimeter breiten, eifrmigen Kokon aus Erdreich und einem krpereigenen Sekret zu bauen, in welchem sie sich verpuppen. Nach einer Puppenruhe von gut einem Monat befreit sich der adulte Kfer aus dem Kokon.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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