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Emblema picta (Gould, 1842) -- Gemalte Amadine, Gemalter Astrild



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Emblema picta - 1. Fund

Emblema picta (Gould, 1842) -- Gemalte Amadine, Gemalter Astrild


 
       





 

Die Gemalte Amadine (Emblema pictum), auch Gemalter Astrild genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Prachtfinken (Estrildidae). Sie gehrt zur Fauna Australiens und kommt dort im nrdlichen und zentralen Australien vor. Sie fhrt wie alle Vgel Zentralaustraliens ein ausgesprochen nomadisches Leben und wandert in Drrejahren groe Strecken.

Die Gemalte Amadine ist die einzige rezente Vertreterin der Gattung der Prachtastrilde (Emblema). Es werden keine Unterarten unterschieden.

Gemalte Amadinen erreichen eine Krperlnge von 10 bis 10,5 Zentimetern. Die Krperunterseite ist schwarz-wei gesprenkelt, die Oberseite ist olivbraun bis olivgrn. Der spitze Schnabel ist oben schwarz und unten rot. Mnnchen haben eine rote Gesichtsmaske und weisen auch rote Federn an der Krperunterseite auf. Weibchen hneln den Mnnchen, haben aber deutlich weniger Rot im Gefieder.

Jungvgel hneln den Mnnchen, sind aber insgesamt matter gefrbt und ihnen fehlt noch das Rot an Kopf und Brust. Ihre Tropfenflecken auf der Krperunterseite sind noch schmutzig weilich. Whrend der Oberschnabel oben bereits schwarz ist, ist der Unterschnabel zunchst grau und die Schnabelwurzel weilich.

Das Verbreitungsgebiet der Gemalten Amadine ist der Westen und das Innere Australiens. Ihr Verbreitungsschwerpunkt ist die Region der Hamersley Range und der Ophthalmia Range.[1] Der Lebensraum der Gemalten Amadine gehrt zu den trockensten Gebieten des australischen Kontinents. Sie ist hier eng an die Wasserstellen gebunden, die sich berwiegend am Fu von steilen Felswnden finden. Sie kommt entsprechend in Regionen vor, die sich durch Hgel- und Felsenketten auszeichnen. Durch die Einrichtung knstlicher Wasserstellen wie Viehtrnken und Brunnen hat sie ihren Lebensraum teilweise ausdehnen knnen. Sie ist deswegen hufig in der Nhe von Farmen zu finden und ist mehrfach in Alice Springs gesichtet worden. Sie ist ein reiner Bodenbewohner, ist aber anders als die Wachtelastrilde nicht in der Lage, auf dem Boden zu laufen, sondern bewegt sich am Boden ausschlielich hpfend fort. Der Flug ist krftig und ausdauernd. Auerhalb der Brutzeit lebt sie in Gruppen mit bis zu 30 Individuen.[2]

Die Nahrung besteht berwiegend aus den Samen verschiedener Spinifex-Grser. Whrend der Brutzeit frisst sie auch Insekten.

Die Gemalte Amadine hat keine festen Brutzeiten, sondern brtet immer dann, wenn aufgrund von Regenfllen die erforderlichen halbreifen Smereien zur Verfgung stehen.[3] Gemalte Amadinen sind Freibrter. Das Nistmaterial besteht aus Zweigen, Kokosfasern, Gras, Pflanzenwolle, Federn und Rinde. Das Nest wird in Spinifexbschen errichtet und befindet sich selten hher als fnfzig Zentimeter ber dem Boden. Das Gelege hat normalerweise zwischen drei und fnf Eier. Die Brutdauer betrgt 16 bis 18 Tage. Beide Elternvgel brten. Die Brutablsung zwischen den beiden Elternvgeln verluft indirekt: Der ablsende Partner ruft, worauf der brtende Elternvogel das Nest verlsst. Die Jungvgel werden bis etwa zum 10. Lebenstag gehudert. Sind sie einmal ausgeflogen, kehren sie nicht mehr in das Nest zurck.

Die Gemalte Amadine wurde erstmals 1869 in England eingefhrt und 1877 durch die Tierhndlerin Christiane Hagenbeck auch nach Deutschland importiert. ber Jahrzehnte blieb der Vogel selten und nach der australischen Ausfuhrsperre im Jahre 1960 fehlte in Europa eine hinreichend junge Population von Gemalten Amadinen, um eine nachhaltige Zucht aufzubauen. Importvgel kamen aus Japan, wo der Vogel gezchtet wurde. Mittlerweile werden Gemalte Amadinen in Europa verhltnismig regelmig gezchtet. In Deutschland wurden in den Jahren 1995, 1997 und 1998 jeweils 336, 190 beziehungsweise 403 Jungvgel dieser Art nachgezogen.[4] Die gemalte Amadine kann sowohl in einem gerumigen Kfig wie in Volieren gehalten und auch gezchtet werden. An das Futter stellt sie keine groen Ansprche. Es gengt ein kleinkrniges Prachtfinkenfutter, Eifutter und rote Kolbenhirse. Fr die Zucht ist die rote Kolbenhirse besonders wichtig. Es werden zwischen 3 und 5 Eier circa 15 Tage bebrtet. Nach dem Schlupf werden die Jungvgel noch 3 Wochen von den Altvgeln gefttert.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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