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Epirrhoe rivata (Hübner, 1813) -- Weißbinden-Labkrautspanner} Epirrhoe rivata -  1. Fund
Epirrhoe rivata - 1. Fund


 

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Ordnung Hymenoptera (Linnæus, 1758) -- Hautflügler


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Die Hautflgler (Hymenoptera) sind eine Ordnung der Insekten. Wie die Kfer, die Schmetterlinge und die Zweiflgler bilden sie eine der vier ?megadiversen? Insektenordnungen mit etwa 156.000 beschriebenen Arten aus 132 Familien[1]. Hautflgler sind wegen ihrer Bedeutung fr die Pflanzenbestubung (Bienen), ihrer oft von keiner anderen Tiergruppe erreichten Dichte und Biomasse in zahlreichen kosystemen (Ameisen) und ihres groen und oft populationsbegrenzenden Einflusses auf alle anderen Insekten (Legimmen) eine kologische Schlsselgruppe mit entscheidender Bedeutung fr Struktur und Funktion fast aller terrestrischen kosysteme. Daneben existieren zahlreiche weitere Gruppen mit einer Vielzahl anderer Spezialisierungen. Zu den Hautflglern zhlt die Mehrzahl der eusozialen Insektenarten, die Insektenstaaten bilden.

Die Hymenoptera bilden eine der sieben Insektenordnungen, die der Begrnder der modernen Taxonomie, Carl von Linn in seinem Werk Systema Naturae (in der 10. Auflage) einfhrte.[2][3] Im Gegensatz zu den meisten anderen Linnschen Ordnungen wird sie heute noch in derselben Abgrenzung wie damals verstanden. Die Namengebung bezieht sich auf die hutigen Flgel (griech. hymen: Haut und pteron: Flgel), die allerdings selbst keine Besonderheit der Hautflgler darstellen, sondern in derselben Form fast allen geflgelten Insekten gemeinsam sind. Linn erluterte niemals den Grund fr seine Namensgebung.

Hautflgler sind meist kleine bis mittelgroe Insekten, die grten Arten wie Pepsis heros (Familie Pompilidae) erreichen etwa 6,5 cm Krperlnge und 10 cm Flgelspannweite. Zu den Hautflglern gehren die kleinsten geflgelten Insekten, die eine Spannweite von nur etwa 1 mm erreichen. Die Hautflgler sind Holometabole Insekten mit raupen- oder madenhnlichen Larven, einem Puppenstadium und meist geflgelten Imagines. Der Kopf der Imagines ist meist sehr beweglich mit einer dnnen Halsregion (oder Zervikalregion) an den Rumpf angeschlossen. Der Hinterleib ist hingegen bei allen Hautflglern dicht an den Thorax angeschlossen. Immer ist die Bauchplatte (Sternum/Sternit) des ersten Hinterleibssegments verloren gegangen. Bei den morphologisch ursprnglicheren Familien, die als Symphyta zusammengefasst werden, sitzt der meist walzenfrmige Hinterleib breit am Thorax an. Bei den Taillenwespen (Apocrita) gewinnt das Hinterende durch eine Einschnrung des zweiten Hinterleibssegments an Beweglichkeit. Hier ist das erste Hinterleibssegment fest mit dem Thorax verschmolzen, der restliche Hinterleib sitzt mit einem (meist) aus dem zweiten Segment gebildeten Stielchen, dem Petiolus, an diesem an.

Die Imagines besitzen bei allen Arten, deren Flgel nicht sekundr vllig rckgebildet sind, zwei Flgelpaare (also vier Flgel), deren Hinterflgel immer wesentlich kleiner sind als die Vorderflgel. Im Flug sind die Flgel aneinander gekoppelt, sie werden gleichsinnig bewegt und wirken als Einheit. Als Koppelungsmechanismus dienen kleine, hakenfrmige Borsten (Hamuli genannt), die am Hinterflgel sitzen und in eine Kerbe am untergeschlagenen Rand der Vorderflgel einhaken. Das Flgelgeder ist gegenber dem Grundplan der Insekten stark abgewandelt und reduziert, wodurch es jahrzehntelang schwierig war, die Aderung zu homologisieren. Whrend die Flgel der meisten Insekten durch abwechselnd hoch oder tief stehende Adern in konkave und konvexe Abschnitte geteilt und dadurch wellpappe-artig versteift sind, sind bei den Hautflglern (mit einer Ausnahme, der Subcosta) alle konkaven Adern verloren gegangen.[4] Die Flgel sind dadurch fast eben. Sie weisen mehrere Biegungslinien (Flexionslinien) auf, an denen sie bei der Bewegung im Flug in sich verwunden werden knnen, diese Linien queren auch die Aderung, wo sie als Schwchezone oder Unterbrechung sichtbar werden. Der Vorderrand der Vorderflgel ist meist durch eine starke Randader verstrkt. Meist sitzt am Rand im vorderen Flgeldrittel eine auffallende, meist dunkel gefrbte Verdickung, das Flgelmal (Pterostigma), das in Art eines Trimmgewichts den Flug stabilisiert. Die Flgeladern weisen bei den greren Arten in der Regel im Vorderabschnitt eine Reihe recht groer, geschlossener Zellen auf, deren Ausbildung, Anzahl und Lage sehr wichtig fr die Bestimmung der Familien ist. Bei den kleinen Arten ist die Aderung meist mehr oder weniger stark reduziert, sie kann bei den kleinsten Formen vollkommen fehlen. Nahezu immer sitzen auf der Flgeloberflche winzige Haare (Mikrotricha), die den Luftwiderstand vermindern (Riblets).

Der Antrieb der Flgel erfolgt bei den Hautflglern durch asynchrone Flugmuskeln. Das bedeutet, dass die Nervenimpulse, die die Flugmuskeln erregen, nicht mit den Flgelschlgen synchronisiert sind, sondern ungekoppelt irgendwann whrend der Flugphase erfolgen. Die Frequenz des Flgelschlags ist also nicht neuronal gesteuert, sondern ergibt sich aus der Mechanik und den Schwingungseigenschaften der Flgel, des Flgelgelenks und der Thoraxstrukturen, die den Flgelschlag antreiben und steuern. Die Feinsteuerung des Flugs erfolgt daher eher durch Variation im Anstellwinkel und in der Schlagamplitude, whrend die Schlagfrequenz fast konstant bleibt. Im Verhltnis zu ihrer Krpergre weisen viele Hautflgler eine sehr hohe Schlagfrequenz bei eher geringer Amplitude (etwa 90 Auslenkung) auf.[5] Sie sind dadurch vielfach sehr gute Flieger mit hoher Manvrierfhigkeit. Viele Bienenarten knnen in raschem Schwirrflug auf der Stelle schweben.

In Ruhelage werden die Flgel der Hautflgler bereinandergeklappt flach auf dem Rcken getragen. Die Hinterflgel, bei einigen Gruppen auch die Vorderflgel, werden zur Verkleinerung der Flche manchmal eingefaltet. Bei den Symphyta werden sie durch raue Felder auf der Thoraxoberseite (Cenchri genannt), die in Aufrauungen der Flgeloberflche eingreifen, wie mit einem Klettverschluss fixiert. Die Flgel sind hufig glasklar, sie knnen aber nicht selten rauchig getrbt oder dunkel, seltener auch bunt, manchmal sogar metallisch schillernd sein.

Als einzige Tiere innerhalb der Holometabolen Insekten haben die weiblichen Hautflgler ein Legerohr (Ovipositor).[6] Der Legebohrer entspricht in seinem Bau demjenigen von zahlreichen Gruppen der ursprnglicheren hemimetabolen Insekten, z. B. dem der Heuschrecken, er wird deshalb als orthopteroid bezeichnet. Tatschlich lassen sich seine Bestandteile mit dem Legerohr der primr flgellosen Fischchen homologisieren.[7] Er ist also keine Neuerung der Hautflgler, sondern von deren Vorfahren ererbt, whrend er bei den anderen Holometabola sekundr zurckgebildet worden ist (Plesiomorphie). Der Legebohrer ist bei fast allen Hautflglern vorhanden, aber oft ins Krperinnere in eine Stachelkammer zurckgezogen und in Ruhelage nicht sofort sichtbar. Bei den meisten Pflanzenwespen ist er sgeblattfrmig und dient zum Einsenken der Eier in Pflanzengewebe. Bei den Legimmen ist er vielfach abgewandelt, oft aber sehr dnn, er dient meist zur Ablage eines Eis in andere Gliederfer, in denen sich dann die Larve als Parasitoid entwickelt. Bei den Aculeata ist der Legebohrer zu einem Wehrstachel umgestaltet.

Der Ovipositor wird gebildet aus der Rckenplatte (Tergum) des neunten Hinterleibssegmentes und verschiedenen Anhngen, die aus Extremittenanlagen hervorgegangen sind. Diese werden als Gonocoxite und Gonapophysen, hufig auch neutraler als Valvifer und Valven (oder Valvulae), bezeichnet. Der Ausgang der inneren Geschlechtsorgane, die Gonopore, liegt auf der Bauchseite zwischen den Gonocoxiten. Der eigentliche Legebohrer besteht aus drei Paar langgestreckter Anhnge (die unterschiedlich weit fusioniert sein knnen). Die ersten und zweiten Valven bilden den eigentlichen Legebohrer. In der Regel sind die beiden Paare miteinander verfalzt, so dass sie aneinander hngen, aber gegeneinander verschoben werden knnen. Beim Stechakt werden beide Paare mit hoher Geschwindigkeit vor und zurck bewegt und graben sich so ins Substrat ein, meist durch Zhne oder Widerhaken erleichtert. Die dritten Valven bilden eine Hlle oder Scheide, in die der Legebohrer in Ruhelage eingehllt ist. Alle Valven sind von Nerven durchzogen und weisen zahlreiche Sinneshaare auf.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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