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Rhopalus parumpunctatus (Schilling, 1829)} Rhopalus parumpunctatus -  1. Fund (Fundortfoto)
Rhopalus parumpunctatus - 1. Fund (Fundortfoto)


 

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Ordnung Lagomorpha (Brandt 1855) -- Hasenartige


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Fam. Leporidae (Fischer, 1817) -- Hasen (50)
Hasen

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Die Hasenartigen, Hasentiere oder wissenschaftlich Lagomorpha (altgr. ????? lags ?Hase? und ????? morph? ?Form?) sind eine zur berordnung der Euarchontoglires gezhlte Ordnung der hheren Sugetiere. Die Ordnung besteht aus zwei Familien, den Pfeifhasen (Ochotonidae) und den Hasen (Leporidae) mit zusammen 70 bis 80 Arten. Die Hasenartigen werden vor allem aufgrund verschiedener Merkmale des Schdelaufbaus, der Bezahnung und des Baus der Hinterbeine zusammengefasst und den Nagetieren (Rodentia) gegenbergestellt.

Hasenartige sind kleine bis mittelgroe Suger, deren Krperlnge bei den meisten Arten 15 bis 30 Zentimeter betrgt, einige Hasen knnen jedoch bis zu 70 Zentimeter Krperlnge erreichen. Das Gewicht ausgewachsener Tiere variiert zwischen 0,1 und 7 Kilogramm; fr die ausgestorbene Art Nuralagus rex wird ein Gewicht von bis zu 12 Kilogramm angenommen.

Der Schwanz der Hasen ist meistens sehr kurz, bei den Pfeifhasen fehlt er vollstndig. Ebenfalls variabel ist die Lnge der aufflligen Hinterlufe und der Ohren, letztere sind besonders bei Arten aus den Wstenregionen aufgrund der Nutzung fr die Thermoregulation sehr lang. Die Frbung der Hasentiere ist meistens unauffllig und abhngig vom Lebensraum als Tarnfarbe ausgebildet. Pfeifhasen und Hasen der gemigten Klimazonen zeigen zur Verbesserung der Tarnung zudem einen saisonalen Farbwechsel. Bei vielen Hasenarten sind bestimmte Fellpartien aufflliger gefrbt und werden zur Kommunikation eingesetzt ? dies betrifft vor allem den Schwanz (die ?Blume?), aber auch die Ohren oder Bereiche der Flanken.

Alle Hasentiere haben ein dichtes Fell, wobei die Haartypen von wolligen Ausprgungen bis zu steifen und borstigen Grannen reichen. Im Gesicht existieren auffllige Sinneshaare, die als ?Hasenbart? bekannt sind und sich um den Mundbereich (Mystacialvibrissen) sowie ber den Augen (Superciliarvibrissen) verteilen. Besonders starre Borsten befinden sich an den Fusohlen, die hier wahrscheinlich die Funktion der Stodmpfung besitzen. Dafr fehlen meist Sohlenballen und nur Pfeifhasen besitzen Zehenballen und einen Handgelenksballen.

Zwischen den Nasenlchern und dem Mund verluft eine Sinnesgrube durch die Oberlippe, die namensgebend fr die bei Menschen vorkommende ?Hasenscharte? ist. Die Rnder der Lippe sind nach innen eingeschlagen und bilden eine behaarte Rinne, die mit Drsen belegt ist und als ?Wangen- und Backenorgan? bezeichnet wird. Das Fell auf dem Nasenrcken wird beim fr die Hasentiere typischen ?Nasenblinzeln? regelmig zurckgezogen.

Besonders bei den Hasen sind die Ohren auffllig gro. Sie sind trichterfrmig ausgebildet und knnen zur Schallortung unabhngig voneinander bewegt werden. Pfeifhasen besitzen kleinere und runde Ohrmuscheln. Sie setzen breit am Kopf an, tragen an der Innenwand einen aufflligen Hautlappen und sind im Normalfall durch lange Haare verdeckt. Die Augen sind gro und sitzen seitlich am Kopf, wodurch eine Rundumsicht ermglicht wird.

Am Skelett fllt der sehr leicht gebaute Schdel auf, der bei den Hasen im vorderen Teil stark perforiert und bei den Pfeifhasen durch ein dreieckiges Schdelfenster geffnet ist. Die Knochenplatten sind sehr dnnwandig. Die Nasenhhle ist sehr gro, ebenso die Augenhhlen. Ein wichtiges Merkmal, welches die Hasentiere von anderen Sugern unterscheidet, ist ein kreisrundes Loch im Innern der Augenhhle (verschmolzene Foramina optica).

Insgesamt besitzen Hasenartige 26 bis 28 Zhne. Das Gebiss hat oberflchliche hnlichkeiten mit dem der Nagetiere, allerdings besitzen die Hasenartigen ein zweites Paar Schneidezhne, das nur stiftartig entwickelt ist und hinter dem greren Paar verborgen liegt (Duplizidentie). Die groen Schneidezhne sind mit Schmelz berzogen, wurzellos und wachsen whrend des ganzen Lebens. Wie bei den Nagern befindet sich zwischen Schneide- und Backenzhnen eine Lcke (Diastema), die Eckzhne fehlen. Die Vorbacken- und Backenzhne sind breit ausgebildet und besitzen tiefe Querfalten, offene Wurzeln und wachsen ebenfalls lebenslang nach.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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