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Oryctes nasicornis (Linnæus, 1758) -- Nashornkäfer} Oryctes nasicornis -  1. Fund (Männchen)
Oryctes nasicornis - 1. Fund (Männchen)


 

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Fam. Talpidae (Fischer, 1817) -- Maulwürfe


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Talpa europaea (Linnæus, 1758) -- Europäischer Maulwurf (2)
Europäischer Maulwurf

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Die Maulwrfe (Talpidae) sind eine Sugetierfamilie aus der Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla). Sie umfassen rund 50 in Eurasien und Nordamerika verbreitete Arten, wobei der Europische Maulwurf die einzige in Mitteleuropa lebende Art ist. Viele, aber nicht alle Maulwrfe fhren eine unterirdisch grabende Lebensweise. Daneben gehren auch die wasserbewohnenden Desmane und einige meist oberirdisch lebende, spitzmaushnliche Arten (die Spitzmausmaulwrfe, die Japanischen und die Amerikanischen Spitzmulle) zu dieser Gruppe.

Europische Maulwrfe zeigen wie alle Vertreter der Eigentlichen Maulwrfe einen gut an die unterirdisch grabende Lebensweise angepassten Krperbau.

Maulwrfe sind generell eher kleine Tiere, sie erreichen eine Kopfrumpflnge von 6 bis 22 Zentimetern und ein Gewicht von 9 bis 170 Gramm. (Der grte Maulwurf ist der Russische Desman, die kleinsten Vertreter sind die spitzmaushnlichen Arten.) Die Schwanzlnge ist variabel: Bei den grabend lebenden Arten ist er vergleichsweise kurz, oft ist er nur mit wenigen Haaren bedeckt, die als Tasthaare fungieren und eine Orientierung nach hinten ermglichen. Bei den spitzmaushnlichen Arten und den Desmanen ist der Schwanz jedoch gleich lang wie der Krper, bei letzteren ist er abgeplattet, um eine schnellere Bewegung im Wasser zu ermglichen.

Der Rumpf der Maulwrfe ist walzenfrmig, der zugespitzte Kopf sitzt auf einem sehr kurzen Hals, bei dem die zweiten bis vierten Halswirbel verschmolzen sind. Das Fell besteht bei den unterirdisch lebenden Arten nur aus Wollhaaren ohne Strich und erweckt darum einen weichen, seidigen Eindruck. Sie knnen dadurch in ihren engen Gngen gleichermaen vorwrts und rckwrts kriechen. Die Desmane haben hingegen auch ein wasserabweisendes Oberfell. Die Fellfrbung variiert von hellgrau ber verschiedene Brauntne bis schwarz. Alle Arten haben Hautdrsen, am aufflligsten sind wohl die Moschusdrsen an der Schwanzwurzel der Desmane.

Die Gliedmaen der Maulwrfe sind kurz und enden jeweils in fnf bekrallten Fingern oder Zehen. Schien- und Wadenbein sind in der unteren Hlfte verschmolzen.

Die Vordergliedmaen der grabend lebenden Arten sind zu Grabwerkzeugen umgebildet. Die mit der Handflche nach auen gedrehten Hnde sind schaufelfrmig und enden in fnf Zehen, zustzlich sind sie durch ein Sesambein verstrkt. Die Arme liegen weit vor dem Brustkorb neben dem Kopf, sie sind kurz und vllig in die Krperkontur eingebaut. Das Ellbogengelenk ist hoch in den Schulterbereich verlagert, es dient nicht zum krftigen Grabezug, sondern nur zur Positionierung der Hand. Diese Tiere haben eine unter Sugetieren einzigartige gelenkige Verbindung zwischen Schlsselbein und Oberarm. Die Grabettigkeit erfolgt durch die Drehung des Oberarms, die durch die gut entwickelte Armmuskulatur durchgefhrt wird. Die Hinterbeine tragen ebenfalls fnf Zehen, sind aber weniger spezialisiert als die Vordergliedmaen. Maulwrfe haben an ihrer Vorderhand einen zustzlichen sichelfrmigen Knochen, der ihnen beim Graben hilft.[1]

Die Gliedmaen der Desmane sind hingegen mit Schwimmhuten und borstenartigen Haaren an die aquatische Lebensweise dieser Tiere angepasst. Sie sind ebenso wie die kleinen Pfoten der spitzmaushnlichen Arten nur bedingt zum Graben geeignet, wenngleich auch diese Tiere oft ihre eigenen Baue anlegen knnen.

Der Schdel der Maulwrfe ist langgestreckt und flach, charakteristisch ist die lange, rsselfrmige Nase, die sehr beweglich und meist unbehaart ist. Die Augen dieser Tiere sind sehr klein und teilweise von Haut berdeckt, Ohrmuscheln fehlen bei allen Arten mit Ausnahme der Spitzmausmaulwrfe.

Das Gebiss der Maulwrfe ist wie das aller Insektenfresser mit spitzen Hckern und scharfen Schmelzleisten versehen und gut an ihre ruberische Lebensweise angepasst. Die Zahl der Zhne variiert je nach Art von 34 bis 44, einige Maulwrfe wie der Europische Maulwurf haben mit 44 Zhnen die ursprngliche Zahnzahl der Hheren Sugetiere bewahrt. Der Bau und die Anordnung variieren, die Backenzhne sind jedoch stets dilambdodont (w-frmige Anordnung der Hcker). Das Milchgebiss wird oft schon vor der Geburt oder kurz danach durch das bleibende Gebiss ersetzt.

In der Sinneswahrnehmung spielt der Geruchssinn eine wichtige Rolle. Die Schnauzenregion ist reich an Tastsinneszellen, den sogenannten Eimerschen Organen (nach Theodor Eimer). Damit knnen sie wahrscheinlich nicht nur Tastreize, sondern auch elektrische Reize wahrnehmen. Das heit, dass sie damit die schwachen elektrischen Felder fhlen knnen, die bei der Muskelbewegung der Beutetiere entstehen. Am ausgeprgtesten ist dieses Organ bei den fingerfrmigen Hautanhngen des Sternmulls.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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