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Rissoa parva (Da Costa, 1778)} Rissoa parva -  1. Fund
Rissoa parva - 1. Fund


 

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Fam. Soricidae (Fischer, 1814) -- Spitzmäuse


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Die Spitzmuse (Soricidae) sind eine artenreiche Sugetierfamilie. Trotz der ueren hnlichkeiten mit den Musen gehren sie nicht zu den Nagetieren, sondern zur Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla). Weltweit werden mehr als 350 Arten unterschieden, von denen rund 10 auch in Mitteleuropa leben.

Spitzmuse haben ein musehnliches Erscheinungsbild, allerdings ist die Schnauze lnglich zugespitzt. Die Gliedmaen sind kurz, die Fe enden jeweils in fnf Zehen und sind unspezialisiert. Bei einigen wasserbewohnenden Arten jedoch besitzen die Zehen einen Borstensaum, der hnlich wie eine Schwimmhaut wirkt. Spitzmuse sind vergleichsweise kleine Sugetiere, sie erreichen Kopfrumpflngen von 3 bis 18, meist zwischen 6 und 10 Zentimetern. Die Schwanzlnge ist variabel, insbesondere einige unterirdisch grabend lebende Arten weisen einen aufflligen kurzen Schwanz auf. Das Gewicht variiert meist zwischen 3 und 18 Gramm, in Ausnahmefllen bis zu 65 Gramm. Die Etruskerspitzmaus (Suncus etruscus) zhlt mit einer Krperlnge von 3,5 bis 5 Zentimetern und einem Gewicht von knapp 1,8 Gramm zu den kleinsten Sugetieren berhaupt. Viele Arten haben Duftdrsen, mit denen sie ihr Territorium markieren.

Das Fell ist in der Regel dicht und kurz, seine Frbung variiert von gelblichbraun ber verschiedene Grau- und Brauntne bis zu schwarz. Die Unterseite ist meist heller, bei einigen Arten ist ein abrupter bergang zwischen der dunklen Ober- und der hellen Unterseite zu beobachten. Das Herz einer Spitzmaus schlgt zwischen 800 und 1000 Mal pro Minute.

Der Schdel ist langgestreckt und flach, die lange, rsselartige Nase beweglich. Die Augen sind klein und manchmal im Fell verborgen. Eine Ohrmuschel ist vorhanden, meist aber klein und oft ragt sie kaum oder gar nicht aus dem Fell heraus.

Die Zhne sind wie bei allen Insektenfressern durch spitze Hcker und scharfe Schmelzleisten charakterisiert. Spitzmuse haben 26 bis 32 Zhne und somit weniger als die brigen Insektenfresser. Die vordersten Schneidezhne ragen nach vorn, dahinter folgt bis zum letzten Prmolar eine Reihe einspitziger Zhne. Eiseneinlagerungen in der Schmelzzone sorgen fr eine rtliche bis gelbliche Frbung bei den Rotzahnspitzmusen. Das Milchgebiss wird bereits vor der Geburt ersetzt, sodass sie mit dem bleibenden Gebiss zur Welt kommen.

Spitzmuse gehren, wie auch die Schlitzrssler und Plumploris, zu den wenigen giftigen Sugetieren. Von einigen Gattungen (Wasserspitzmuse und Amerikanische Kurzschwanzspitzmuse) ist bekannt, dass sie in der Unterkieferspeicheldrse das Gift BLTX produzieren, das ihnen erlaubt, relativ groe Beutetiere wie Frsche und Whlmuse zu berwltigen. Auch fr den Menschen knnen Spitzmausbisse deswegen sehr schmerzhaft sein.

Der Gesichtssinn der Spitzmuse ist schlecht entwickelt, bei der Beutejagd verlassen sie sich eher auf den Gehr- und insbesondere auf den Geruchssinn. Eine Besonderheit der Spitzmuse ist, dass sie neben Fledermusen und Zahnwalen zu den wenigen Sugetieren zhlen, bei denen die Fhigkeit zur Echoortung bekannt ist. Sie senden dabei eine Abfolge von hohen Quietschtnen aus, mit deren Hilfe sie ihren Lebensraum erkunden knnen. Unklar ist, ob die Echoortung auch zum Aufspren der Beute verwendet wird.

Spitzmuse sind nahezu weltweit verbreitet und kommen in Eurasien, Afrika sowie Nord- und Mittelamerika vor. Sie fehlen allerdings in Sdamerika (auer dem uersten Nordwesten), dem australisch-ozeanischen Raum, den Polarregionen und auf abgelegenen Inseln.

Sie bewohnen eine Vielzahl von Habitaten, bevorzugen jedoch eher feuchte Lebensrume. Die meisten Arten leben in dichtbestandenen Waldgebieten, manche kommen auch in Graslndern vor. Einige Arten wie die Gescheckte Wstenspitzmaus und die Grauen Wstenspitzmuse bewohnen allerdings auch ausgesprochen trockene Regionen.

Spitzmuse sind vorwiegend Bodenbewohner. Sie knnen nicht sehr gut klettern, reine baumbewohnende Arten gibt es nicht. Manche Gattungen wie die Biber-, die Gebirgsbach- und die Wasserspitzmuse sind an eine aquatische Lebensweise angepasst. Daneben gibt es auch teilweise unterirdisch lebende Arten wie die Stummelschwanz- und die Maulwurfspitzmuse, die mit vergrerten, zum Graben geeigneten Vorderpfoten und langen Krallen an diese Lebensweise angepasst sind.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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