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Acronicta (Pharetra) rumicis (Linnæus, 1758) -- Ampfereule} Acronicta rumicis - 3. Raupenfund
Acronicta rumicis - 3. Raupenfund


 

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Fam. Erinaceidae (Fischer, 1814) -- Igel


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Erinaceus europaeus europaeus (Linnæus, 1758) -- Braunbrust-Igel (10)
Braunbrustigel

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Die Igel (Erinaceidae) bilden eine Familie von Sugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Nrdlicher Weibrustigel (Erinaceus roumanicus) sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art. Quer durch das stliche Mitteleuropa (vom westlichen Polen ber Tschechien, sterreich bis zur norditalienischen Adriakste) erstreckt sich ein etwa 200 Kilometer breiter Bereich, in dem sich das Verbreitungsgebiet des Braunbrustigels mit dem des Weibrustigels berlappt.[1]

Insgesamt umfasst die Familie 26 Arten, die in Eurasien und Afrika verbreitet sind. Sie teilen sich in zwei uerlich deutlich verschiedene Unterfamilien, die Stacheligel (Erinaceinae) und die stachellosen Ratten- oder Haarigel (Galericinae). Die systematische Stellung der Igel ist immer noch umstritten: Diskutiert werden eine Zugehrigkeit zu den Insektenfressern (Eulipotyphla) oder eine Stellung als eigene Ordnung (Erinaceomorpha) an der Basis der Hheren Sugetiere (Eutheria), wobei jngere Untersuchungen die erstere Variante wieder wahrscheinlicher werden lassen.

Althochdeutsch igil (9. Jahrhundert), mittelhochdeutsch igel, altschsisch igil, mittelniederdeutsch ?gel, mittelniederlndisch ?ghel, niederlndisch egel, altenglisch igil, altnordisch ?gull, ist als l-Ableitung verwandt mit dem griechischen chis (????) 'Schlange', aus indogermanisch *e?hi- 'Schlange'.

Zur gleichen griechischen, bzw. indogermanischen Ausgangsform gehren mit n-Suffix griechisch echinos (??????), 'Igel, Seeigel' und mit indogermanischem ?o-Suffix: serbisch-kirchenslawisch je??, russisch ??, litauisch e?ys 'Igel'.

Alle diese Ableitungen sind als ?Schlangentier, Schlangenfresser? zu verstehen, da der Igel auer Insekten, Frschen, Musen etc. auch Schlangen frisst.[2]

Igel sind kleine bis mittelgroe Tiere. Ihre Kopf-Rumpf-Lngen variieren von 10 bis 45 Zentimetern. Die Igel-Art mit den grten und schwersten Exemplaren ist der Groe Rattenigel mit einem Gewicht von bis zu 2 Kilogramm. Im Gegensatz dazu bringen Exemplare des Kleinen Rattenigel 20 bis 80 Gramm auf die Waage. Die Schwanzlnge von Igeln ist variabel, einige Vertreter der Rattenigel haben einen langen Schwanz, whrend er bei den Stacheligeln meist nur ein kurzer Stummel ist.

Die Gliedmaen der Igel sind relativ kurz und unspezialisiert. Die Daumen beziehungsweise groen Zehen sind wie bei allen Insektenfressern nicht opponierbar, die Fe enden in meist fnf mit scharfen Krallen versehenen Zehen ? lediglich die Afrikanischen Igel haben vier Zehen an den Hinterfen. Das Schien- und das Wadenbein sind wie bei vielen Insektenfressern in der unteren Hlfte verschmolzen.

Igel sind Sohlengnger. Bei den Rattenigeln sind die Hinterbeine etwas lnger als die Vorderbeine, um eine rasche Flucht zu ermglichen.

Das Fell der Igel ist meist in unaufflligen Braun- oder Grautnen gehalten. Die Stacheligel haben als wirksame Verteidigungswaffe Stacheln am Rcken und an den Flanken (beim Braunbrustigel sind es etwa sechs- bis achttausend). Diese Stacheln sind modifizierte, hohle Haare. Jeder Stachel ist mit einem Aufrichtemuskel (Musculus arrector pili) ausgestattet. Stacheligel knnen sich im Bedrohungsfall zu einer Kugel zusammenrollen. Das Einrollen des Krpers ist ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Muskeln, darunter des Musculus caudo-dorsalis, der von den Schwanzwirbeln zum Rcken verluft und die Stacheln aufrichtet, und eines Ringmuskels (Musculus sphincter cuculli), der die Kugel geschlossen hlt und so die ungeschtzten Krperteile verbirgt. Der Bauch, das Gesicht und die Gliedmaen sind bei den Stacheligeln mit Fell bedeckt.

Im Gegensatz dazu haben Rattenigel keine Stacheln und erwecken darum (und aufgrund des meist lngeren Schwanzes) einen eher spitzmaus-hnlichen Eindruck. Ihr graubraunes bis schwarzes Fell kann je nach Art seidig-weich oder rau sein. Die Verteidigungsstrategie dieser Tiere ist Flucht.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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