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Calopteryx virgo (Linnæus, 1758) -- Blauflügel-Prachtlibelle} Calopteryx virgo -  5. Fund (Männchen)
Calopteryx virgo - 5. Fund (Männchen)


 

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Fam. Vespertilionidae (Gray, 1821) -- Glattnasen


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Die Glattnasen (Vespertilionidae) sind eine Familie der Fledermuse. Es ist die artenreichste Familie dieser Gruppe, zu ihnen gehren mit weltweit etwa 350 Arten in rund 45 Gattungen rund ein Drittel aller bekannten Fledermausarten.

Glattnasen sind weltweit in gemigten, subtropischen und tropischen Regionen verbreitet, sie fehlen lediglich in der Arktis, der Antarktis und auf entlegensten Inseln. In Europa sind rund 35 Arten verbreitet, davon rund 25 auch in Mitteleuropa. Mit Ausnahme mehrerer Hufeisennasen, der Europischen Bulldoggfledermaus (Tadarida teniotis) und dem Nilflughund (Rousettus aegyptiacus) in Zypern gehren alle europischen Fledermuse in diese Familie. Eine komplette Liste findet sich im Abschnitt Systematik.

Glattnasen haben ihren Namen daher, dass sie im Gegensatz zu anderen Fledermusen keine Nasenaufstze besitzen, nur in der Unterfamilie der Australischen Langohrfledermuse ist ein rudimentres Nasenblatt vorhanden. Die Augen sind klein, die Ohren im Gegensatz sehr gro, sie knnen etwa bei den Langohrfledermusen (Plecotus) bis zu 40 Millimeter lang werden, und sind ber einen Ohrdeckel (Tragus) verschliebar. Die Fellfrbung ist in der Regel braun, grau oder schwarz, es gibt jedoch auch rtliche, gelbe und mehrere gemusterte Arten. Ein Schwanz ist generell vorhanden, er ist in der Schwanzflughaut (Uropatagium) eingebettet. Glattnasen erreichen eine Kopfrumpflnge von 32 bis 105 Millimeter, eine Schwanzlnge von 25 bis 75 Millimeter und ein Gewicht von 4 bis 50 Gramm.

Diese Fledermuse kommen in einer Vielzahl von Lebensrumen vor, von trockenen Wsten bis zu feuchten Regenwldern. Als Schlafpltze dienen ihnen vorrangig Hhlen, sie sind jedoch auch in Minen, Gebuden, Baumhhlen oder in groen Blttern zu finden. Einige Arten leben einzelgngerisch, andere sind in groen Gruppen von hunderttausenden Tieren zu finden. Die Arten in khleren Regionen migrieren whrend der kalten Jahreszeit in wrmere Gebiete oder halten einen Winterschlaf, wozu sie oft eigene Winterquartiere aufsuchen. Wie die meisten Fledermuse sind sie nachtaktiv.

Die meisten Glattnasen ernhren sich von Insekten. Die meisten fangen ihre Beute im Flug mit Hilfe ihrer Schwanzflughaut, einige jedoch sammeln Insekten auch kriechend. Von manchen Arten ist bekannt, dass sie Fische fressen, zu diesem Zweck fischen sie ihre Beute mit Hilfe ihrer Hinterbeine aus Seen oder Flssen.

Die meisten Glattnasenweibchen haben zwei Zitzen. Bei vielen Arten bilden die Weibchen ?Wochenstuben?, in die sie sich zur Geburt und der folgenden Zeit der Jungenaufzucht gemeinsam zurckziehen. Die Mnnchen beteiligen sich in der Regel nicht an der Aufzucht. Bei Arten in khleren Gebieten erfolgt die Paarung im Herbst oder Winter, das Sperma wird im Fortpflanzungstrakt des Weibchens aufbewahrt und kommt erst im Frhjahr zur Befruchtung. In wrmeren Gebieten kann die Paarung das ganze Jahr ber erfolgen. Die Tragzeit liegt im Schnitt bei 40 bis 70 Tagen, blicherweise kommt ein einzelnes (selten bis zu vier) Jungtier zur Welt. Die Lebenserwartung ist fr Tiere ihrer Krpergre relativ hoch, einzelne Exemplare knnen ein Alter von 20 Jahren und mehr erreichen.

Hauptbedrohung der Glattnasen ist die fortschreitende Vernichtung ihres Lebensraumes, insbesondere auf kleinen Inseln endemische Arten sind davon betroffen. Aber auch in Europa sind viele Arten durch Sanierung von Altbauten oder durch Vergiftung mit Insektenschutzmitteln betroffen. Die IUCN listet zwei Arten als ausgestorben, 27 weitere gelten als stark bedroht oder bedroht, fr viele Arten fehlen jedoch genaue Daten.

Glattnasen werden in einer eigenen berfamilie, Vespertilionoidea eingeordnet. Ihre nchsten Verwandten bilden die Bulldoggfledermuse (Molossidae). Fossile Vorfahren sind seit dem mittleren Eozn belegt.

Die interne Systematik ist immer noch Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Die zahlreichen Gattungen werden in sechs Unterfamilien eingeteilt, deren stammesgeschichtliche Verhltnisse aber unklar bleiben. Die sdamerikanische Art Tomopeas ravus drfte nach jngeren Untersuchungen zu den Bulldoggfledermusen gehren, dafr gehren die Antrozoinae, die manchmal als Antrozoidae in den Rang einer eigenen Familie erhoben werden, vermutlich doch zu den Glattnasen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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